nano-aquarium 25 x 25 x 30cm

Auch winzige Aquarien haben ihren Reiz. Achtet man etwas auf den Besatz, kommt man bei diesen Nano -Aquarien mit erstaunlich wenig Technik aus.

25cm x 25cm x 30cm Shrimp-Cube

30cm x 25cm x 25cm

1. Mauritius-Graspflanze – Lilaeopsis mauritiana
2. kleiner Wasserschlauch – Utricularia graminifolia
3. Java-Moos – Taxiphyllum barbieri auf Holz angebunden
4. Flutendes Hornkraut – Ceratophyllum demersum (wird später durch eine andere Pflanze ersetzt)

In der linken hinteren Ecke ist ein einfacher Mattenfilter eingebaut, das Aquarium wird mit einer 11 Watt Leuchtstofflampe beleuchtet.

Technik

  • kleine Umwälzpumpe
  • 11W Bürolampe

Bücher zum Thema:

Aquadings-Buchshop

Red Fire-Garnelen – Neocaridina heteropoda

  1. Bilder
  2. Namen
  3. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    1. Futter
  4. Erfahrungen
  5. Zucht und Haltung
  6. Literatur
  1. Links

Bilder:

Fire Red - Weibchen

Weibchen – Die Weibchen sind in der Regel kräftiger gefärbt.

Fire Red - Männchen

Männchen

Männchen

Red-Fire-Kopf

Kopf

^

Namen

Fire-Red-Zwerggarnele
Cherry-Zwerggarnelen
Rückenstrichgarnele
Neocaridina heteropoda var. Red

Früher: Neocaridina denticulata sinensis

Systematik

o- Teilordnung: Caridea
  `+- Überfamilie: Atyoidea
    `+- Familie: Atyidae
      `+- Unterfamilie: Atyinae
        `+- Gattung: Neocaridina
          `+- Art: heteropoda (Kemp, 1918)

Allgemeines

Herkunft

Ursprünglich aus Gewässern in Ostchina, mittlerweile auch andere Teile Chinas, in Japan, Taiwan und Hawaii.

Lebensraum :

Fließgewässer, Tümpel, Gräben

Wasserwerte

Temperatur 10-28°C
pH pH 6-8,0
KH 0-10°dKH
GH 0-15°dGH
AQ-Größe ab 30 cm

Größe

Größe bis 2,5cm

Geschlechtsunterschiede

Die Weibchen sind etwas größer und fülliger und deutlich kräftiger gefärbt. (Siehe Fotos )

^

Futter

rote Paprika, überbrühte Brennessel-Triebe, Zucchini und Blattspinat
alle Arten von Trockenfutter, Flockenfutter, Spirulina- und Chlorella-Algen, Kaninchenpellets, tiefgekühlte Cyclops

^

Erfahrungen

Haltung und Aquarieneinrichtung

Hamburger Mattenfilter, feiner Quarzsandboden und eine Bepflanzung aus z.B. Javamoos, Javafarn, Hornkraut … hat sich bewährt.

Beispiel: 40cm Garnelenaquarium

Zucht und Haltung

Als ich vor einiger Zeit meine ersten zehn Tiere von Ulrico Czysch erhalten hatte, hatte ich natürlich keine Geduld. Es schien mir, als hätte ich die einzigen sterilen Individuen erwischt, die auf der Welt schwimmen. Selbst acht Wochen nach dem Eingewöhnen wollte sich in meinem Garnelen-Aquarium immer noch kein Nachwuchs einstellen.
Außer von den Garnelen war das Becken nur von einigen Turmdeckel- und Tellerschnecken bewohnt. Das Wasser ist in diesem Aquarium so, wie es bei mir aus der Leitung kommt: etwa 8 °dGH, 3 bis 4 °KH, pH 7,5.Die Tiere sind erstaunlich tolerant, was die Temperaturen angeht.

Exuvie einer Garnele

Exuvie einer Garnele

Bei einem Haltungsversuch im Freien traten im Jahr 2008 Wassertemperaturen zwischen 3°C (!) und 33°C auf, die von den Neocaridina ohne ersichtlichen Schaden überstanden wurden. Im Mai 2007 hatte ich einige Tiere in einen 90 Liter fassenden Mörtelkübel gesetzt und im September die vielfache Menge vor dem herannahenden Winter in Sicherheit bringen können. Die herausgefangenen Tiere waren alle ausgesprochen kräftig gefärbt. Einige sind mir wohl durch die Lappen gegangen, denn im Frühjahr 2008 konnte ich wieder welche in besagtem Kübel finden. Die haben den Winter – wieder mal – im Freien überstanden.

Ab und zu treten Fehlfarben auf:

firered-fehlfarbe

Fire-Red-Zwerggarnele (Neocaridina heteropoda var. Red) mit Pigmentstörung

Foto: Sylvie Moratin

^

Literatur:

  • Andreas Karge, Werner Klotz: Süßwassergarnelen aus aller Welt. Dähne Verlag, Ettlingen 2007, ISBN 978-3-935175-39-5
  • Carsten und Frank Logemann: Garnelenfibel: Süßwassergarnelen für Anfänger und Fortgeschritten, Dähne Verlag, Ettlingen 2007, ISBN 978-3935175388

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Zwergbärbling – Boraras maculatus (Duncker, 1904)

  1. Bilder
  2. Namen
  3. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    1. Futter
  4. Erfahrungen
  5. Zucht
  6. Literatur
  1. Links

Bilder:

zwergbaerbling

Zwergbärbling – Boraras maculatus

zwergbaerbling

Zwergbärbling – Boraras maculatus – beim Fressen einer Artemia-Nauplie

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Namen

Zwergbärbling – Dwarf rasbora

Boraras maculatus (Duncker, 1904)

Synonyme

Boraras maculata (Duncker, 1904)
Rasbora maculata Duncker, 1904

Taxonomie

o- Familie: Cyprinidae (Karpfenfische)
  `+- Unterfamilie: noch nicht zugeordnet
    `+- Gattung: Boraras
      `+- Art: maculatus (Duncker, 1904)

Allgemeines

Herkunft

Asien: Malaysia, Sumatra, Indonesien
Die Regenzeit dürfte sich etwa von Dezember bis Februar ziehen.

Lebensraum :

verkrautete Gewässer, Tümpel, Gräben und Sümpfe

Wasserwerte

Temperatur 24-26°C
pH pH 5-7,0
KH 1-6°dKH
GH 5-12°dGH
AQ-Größe ab 40 cm

Größe

Größe bis 2,5cm

Geschlechtsunterschiede

… später

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Futter

feines Lebend- und Trockenfutter

^

Erfahrungen

Zwergbärblinge leben meist in langsam fließenden, verkrauteten Gewässern, Tümpeln, Gräben und Sümpfen. Entsprechend sollte die Einrichtung des Aquariums mit viel Pflanzendickicht ausgestattet sein.

50cm

Zwergbärblings-Aquarium, 50cm

Mir scheinen die kleinen nicht sehr schreckhaft zu sein. Sie schwimmen im Aquarium munter in der Gruppe umher und stören sich auch nicht daran, wenn man vor dem Glas hantiert.

^

Zucht

… kommt später mal. 🙂

^

Literatur:

Aquarien Atlas

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Zierfischverzeichnis

Zoo Du Mont Faron in Toulon

Der 1,5 Hektar große privat geführte Tierpark liegt in einer Höhe von 585 Metern ü.n.N. und beherbergt etwa 70 Tiere, neben einigen Affen, Bären, einem (!) Wolf und heimischem Hausgeflügel hauptsächlich Raubkatzen.
Hunde sind im Park verboten.

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Laut Michelin Eines der wichtigsten Reproduktionszentren für Katzenarten in Europa.

Auf mich machte der Tierpark keinen guten Eindruck. Der Geruch hat einen selbst im kühlen Januar fast umgehauen und die Tiergehege sind größtenteils winzig. Die Großkatzen machten einen mehr als lethargischen Eindruck und Besucher fütterten die Affen mit Popcorn.

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Öffnungszeiten:

April, Mai, Juni, Juli, August und September: 10.00 bis 18.00 Uhr
Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März: 10.00 bis 17.00 Uhr.
An Regentagen geschlossen.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 7 Euro
Kind (4 bis 10 Jahren): 5 Euro

Adresse:

Mont Faron
83200 Toulon
Telefon: +33(4)94880789

Koordinaten: 43°09’10.33’‘ N; 5°56’26.94’‘ E

Link

Ein Paar Fotos

Zoo_du_Mont_Faron_18

Zoo_du_Mont_Faron_19

Zoo_du_Mont_Faron_14

Flickr-Links:

Zoo_du_Mont_Faron_06 Zoo_du_Mont_Faron_01 Zoo_du_Mont_Faron_04 Zoo_du_Mont_Faron_09 Zoo_du_Mont_Faron_10 Zoo_du_Mont_Faron_15

Rädertierchen und andere Winzlinge

In den von mir benutzten Aufzuchtbecken stellt sich nach dem Einfahren und der Fütterung mit Flüssigfutter immer ein reges Treiben in der Microfauna ein.

Rädertierchen

An den Scheiben und direkt unter der Wasseroberfläche sind meistens große Ansammlungen verschiedener Rädertierchen unterwegs, die vor allem winzigen Salmlerlarven als willkommenes Kraft-Lebendfutter dienen.

Rädertierchen 100-Fach vergrößert

bdelloides Rädertier (evtll. Digononta sp. ) siehe und hier

Größe dieses Rädertieres ausgestreckt etwa 500 µm.

Rädertier Colurella sp.

Vermutlich Colurella sp.

Dieses Rädertierchen ist etwa 100 µm lang. Nicht ganz so häufig im Aquarium anzutreffen wie die vorherige. Die rechts erkennbare “Doppelantenne” sitzt auf einem Fuß, der wie ein Teleskop beweglich ist. Die “Antennen” werden zum Greifen benutzt.

Lepadella oder Lecane

Lepadella oder Lecane sp. siehe

Nach der Filterung über Torf aufgetaucht.

Vermehrung

Die Vermehrung erfolgt viele Generationen lang durch Jungfernzeugung (Parthenogenese). Verschiedene Umweltfaktoren, wie z.B. zu hohe oder zu niedrige Temperaturen, können eine sexuelle Fortpflanzung auslösen.

Cyclops

Cyclops sp.

Cyclops sp.

Diese werden unter Umständen der Fischbrut gefährlich, sind aber für die “Großen” eine willkommene Abwechslung im Speiseplan.

Süßwasserqualle

Heute habe ich in einem kleinen 5-Liter-Aquarium, das der Aufzucht winziger Fischbrut dient, eine Süßwassermeduse entdeckt!
Sowas hab ich vorher noch nie gesehen.
Natürlich kam sie gleich unter das Mikroskop:

Süßwassermeduse, etwa 1mm

Süßwassermeduse, etwa 1-1,5mm, 40fach vergrößert.

Süßwassermeduse, etwa 1mm

Süßwassermeduse, etwa 1-1,5mm, 40fach vergrößert.

Video

Lesestoff dazu:

Wenn ich mehr zu dem Thema “Süßwasserqualle” zusammentragen kann, spendiere ich ihr eine Extraseite [edit:] Extraseite ist da.

Corydoras rabauti / Rostpanzerwels


Corydoras rabauti
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    1. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  1. Links

Bilder:

Corydoras rabauti

^

Namen

Corydoras rabauti

Taxonomie

o- Familie: Callichthyidae
  `+- Unterfamilie: Corydoradinae
    `+- Gattung: Corydoras
      `+- Art: rabauti La Monte 1941

Allgemeines

Herkunft

Brasilien, Peru

Lebensraum :
Fundorte
Im Rio Yavari, in der Umgebung von Benjamin Constant

In sauerstoffreichen Bächen und Flüssen

Wasserwerte

Temperatur 22-25°C
pH pH 6-8,0
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 60 cm

Größe

Größe ca 6cm

Geschlechtsunterschiede

Weibchen sind fülliger als die Männchen was man wenn man von oben schaut gut sieht

^

Futter
Wie alle Corydoras fressen sie Trockenfutter,Frostfutter und Futtertabletten

^

Erfahrungen

Bei guter Ernährung kommen die Farben richtig zur Geltung, (.
Er war immer ein leichter Pflegling und es gibt eigentlich nichts besonderes über ihn zu Berichten (-:

^

Zucht

Leider bei mir nicht geglückt

^

Literatur:

Aquarien Atlas 5 S1165

^

aquavisie.retry.org

www.fishbase.org

de.wikipedia.org

Panaqolus sp.(LDA 67) / Zierbinden-Zwergschilderwels, Clown-Pleco


Panaqolus sp.(LDA 67)/ Zierbinden-Zwergschilderwels, Clown-Pleco
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Panaqolus sp.(LDA 67)/ Zierbinden-Zwergschilderwels, Clown-Pleco
^

Namen

Panaqolus sp.(LDA 67)/ , Zierbinden-Zwergschilderwels , Clown-Pleco

Anmerkung:
LDA 67 und L 15 Peckoltia vittata werden oft unter dem gleichen Name Zierbinden-Zwergschilderwels Angeboten

Erstbeschreibung :

Taxonomie

….`+- Familie: _Loricariidae _
……`+- Unterfamilie: _Hypostominae _
……..`+- Gattung: _ Panaqolus Sp
……….`+- Art: _ LDA67 _

Allgemeines

Herkunft

Südamerika
Kolumien nahe der Grenze zu Venezuela
In den Gewässer des Orinoko-Becken)
oberen Rio Meta-Einzugs

Lebensraum :

Wasserwerte

Temperatur 24-28°C
pH pH 6,5-7,5
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 60 cm

h3(#groesse). Größe

Größe bis ca 6-7cm

Geschlechtsunterschiede
Erwachsene Männchen sollen eine stärkeren Borstenbewuchs auf dem Körper haben als die Weibchen.

^

Futter

Hier sollten Holzwurzeln nicht fehlen da diese gerne abgeraspelt werden.
Als Hauptnahrung sollte vegetarische Kost wie Salat, Gurken, Spinat usw. gereicht werden.

^

Erfahrungen:
Die Tiere sind fast nur Nachts in Bewegung wobei sie gerne Pflanzliche kost zu sich nehmen.

^

Zucht

Bei mir nicht gelungen.
Welse legen ihre Eier in Röhren ab die vom Männchen bis zum Schlupf bewacht werden bis die Larven nach aufzehren ihres Dottersackes die Höhlen verlassen.
.

^

Literatur:

Mergus Aquarien Atlas 2 Seite 766

^

www.aqua4you.de
www.worldcichlids.com

Loricaria sp. „Kolumbien“ / Züngelstrich-Loricaria


Name
  1. Bilder
  2. Namen
  3. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  4. Erfahrungen
  5. Zucht
  6. Literatur
  7. Links

Bilder:

Baltz

Loricaria sp. “Kolumbien” / Züngelstrich-Loricaria

^

Namen

Loricaria sp. “Kolumbien” / Züngelstrich-Loricaria

Taxonomie

o- Familie: Loricariidae
  `+- Unterfamilie: Loricariinae
    `+- Gattung: _Loricaria _
      `+- Art: sp.

Allgemeines

Herkunft
Südamerika
100 km südöstlich von Bogota, nördlich von Villavicencio nahe der Ortschaft Restrepo

Lebensraum :

Klarwasserfluss mit Schotter und einige Sandbänken

Wasserwerte

Temperatur 25-28°C
pH pH 6-7,5
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 100 cm

Größe

Größe bis 12cm

Geschlechtsunterschiede

Weibchen ist fülliger

^

Futter

Flockenfutter, Lebendfutter

^

Erfahrungen

Ich hatte im Februar 2005 von Pascal 7 Jungtiere erhalten, die aus seinen eigenen Nachzuchten stammten.
Ich halte sie zur Zeit zusammen mit Loricaria simillima und Sturisoma festivum in eim 500l fassenden Aquarium bei einem pH-Wert von ca. 6,5; Temperatur 28C° und ca 300µS/cm, wobei sie erstaunlich schnell wachsen.
Es sieht aus, als würden sie mit ihren Flossen über den Sand laufen, wenn es darum geht sich dem Futter zu nähern. Ich hoffe doch, dass ich Patrick noch so weit bekomme, dass er einen kleinen Zuchtbericht über diese maulbrütenden Welse schreibt.

^

Zucht

Balzverhalten

Das Weibchen nähert sich dem Männchen und stimuliert es immer wieder auf der Bauchseite.

Betasten der Tiere
Betasten

Hierbei ist zu beobachten, dass die Atmung des Männchens sehr kurz und heftig ist.

Schmusen
Stimulieren

Die Balz wird immer heftiger, wobei das Männchen fast Kopf steht

Baltz
Baltz

Das Weibchen schiebt sich anschliesend neben das Männchen und gibt die Eier ab.

Baltz
Eiablage

Das Männchen nimmt nun die Eier mit dem Maul auf.

Eier werden zwischendurch abgelegt
Eieraufnahme ins Maul

Die Balz beginnt von neuem, wobei dann immer die Eier zwischendurch abgelegt wurden. Ich nehme mal an, um so die neuen an der Laichtraube zu befestigen.

Erneute Baltz

Leider ist mir die Aufzucht noch nicht gelungen, da sich andere Beckenmitbewohner immer den Kaviar einverleibt haben.

Loricaria sp Kolumbien mit Laichtraube

Aufzucht

Nach langem Versuchen ist mir die Nachzucht geglückt.
Das Problem in der Aufzucht bestand darin das das Männchen immer wieder die Traube nicht zu ende gepflegt hatte.Zuerst dachte ich das die Tiere immer Erschrecken würden und ihre Trauben deswegen Verlassen würden was sich später aber nicht bestätigte da ich Beobachten konnte wie diese auch die Eier zur Futteraufnahme zur Seite legenden und sie kurz danach wieder Aufzunehmen .Von der Eiablage bis zum Schlupf vergehen 11-12 Tage.Auch die Eier die vom Männchen nicht mehr betreut wurden in einem Inkubator mit kleinen Turmdeckelschnecken zum Schlupf zu bringen misslang. Am 05.01.06 Laichte das Paar wieder,dieses mal entschloss ich mich das Männchen mit einer UV-Lampe bei der Pflege der Eier zu unterstützen.Was auch recht gut funktionierte.Also gehe ich mal davon aus das die Keimzahl im Wasser viel zu hoch gewesen war so das dass Männchen keine Chance hatte gegen diese anzukämpfen obwohl nach neuesten Studien die Männchen über ihr Maul ein Antiseptische Substanz abgeben sollen um das Gelege gegen verpilsung zu schützen.
Die ersten Larven schlüpften nach 11 Tagen bei einer Wassertemperatur von 28°C.nach 12 Tagen waren auch die restlichen 32 Larven geschlüpft.So das ich sie jetzt in eine Hängekasten mit Filterung überführte. Die Larven haben noch einen großen Dottersack so das ich noch 3 Tage mit dem Anfüttern wartete.


Nach 3 Tagen konnten die Larven mit Artemia angefütter werden was sie auch annahmen

Nach 6 Tagen hatten die Larven schon eine Größe von 2 cm erreicht.was mich erstaunte noch nie hatte ich so schnell Welse wachsen gesehen




Erst nach 9 Tagen gingen sie Aktive auf Futtersuche So das ich nun auch mit Staubfutter (zerbröselte SERA Welstabletten) fütterte au die sie sich stürzten.

Nach 18 Tagen hatten sie eine Größe von 2,5 cm und das Filament war zwischen 0,5-08mm groß.

Nach 25 Tage hatten sie eine Größe von 3 cm und ein Filament von 0,8-1,2 mm. (Ich erwähne das Filament nur, weil das Wachstum von diesem Schwanzflossenfortsatz mir so schnell vorkommt. Die Funktion dieses Filamentes ist mit nicht klar.) Der Einhängekasten wurde zu klein worauf ich sie in ein größeres Becken mit 150L Inhalt umsetzte. Leider merkte ich erst am nächsten Tag, dass einige Tiere beim Umsetzen Schaden genommen hatten, was sich an gebrochen Schwanzstielen bemerkbar machte – also hier sollte man wirklich sehr Vorsichtig mit den Jungtieren hantieren.

Nach 38 Tagen hatten die Größten schon 4cm.

Misserfolg:

Leider stoppte das Wachstum nach ca 2 Monaten und es bildeten sich bei sehr vielen der Tiere Mopsköpfe aus, sodass ich alle Tiere nach 9 Monaten mit einer Größe von ca 7cm an Patrick abgab. Nun erhalten sie ihr Gnadenbrot in einem Diskusbecken.

Info
Die ersten Nachzuchten konnten September/Oktober 2000 von Hannes Flössholzer bei Kh 6°; pH 7,5 und einer Temperatur von 25,5C° erzielt werden.

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Literatur:

  • Mergus Wels Atlas 1 Seite 550

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