Zoo Du Mont Faron in Toulon

Der 1,5 Hektar große privat geführte Tierpark liegt in einer Höhe von 585 Metern ü.n.N. und beherbergt etwa 70 Tiere, neben einigen Affen, Bären, einem (!) Wolf und heimischem Hausgeflügel hauptsächlich Raubkatzen.
Hunde sind im Park verboten.

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Laut Michelin Eines der wichtigsten Reproduktionszentren für Katzenarten in Europa.

Auf mich machte der Tierpark keinen guten Eindruck. Der Geruch hat einen selbst im kühlen Januar fast umgehauen und die Tiergehege sind größtenteils winzig. Die Großkatzen machten einen mehr als lethargischen Eindruck und Besucher fütterten die Affen mit Popcorn.

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Öffnungszeiten:

April, Mai, Juni, Juli, August und September: 10.00 bis 18.00 Uhr
Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März: 10.00 bis 17.00 Uhr.
An Regentagen geschlossen.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 7 Euro
Kind (4 bis 10 Jahren): 5 Euro

Adresse:

Mont Faron
83200 Toulon
Telefon: +33(4)94880789

Koordinaten: 43°09’10.33’‘ N; 5°56’26.94’‘ E

Link

Ein Paar Fotos

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Flickr-Links:

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Tour de Belgien Teil 2

Nachdem wir Marcel und das Fischgeschäft hinter uns gelassen hatten machten wir uns auf die Reise zu Gilbert Maebe in Malines .Da dieser Teil im Flämischen Teil von Belgien liegt konnte man schon an den Namen der Orte erkennen das hier die Sprache von Französisch ins Flämische wechselt. Der Nachteil der Geschichte war, das alle wohl an Ostern an die Küste fahren wollten und wir nun Zeit bekamen uns die Leitplanken auf der Autobahn detailliert anzuschauen. Nachdem wir uns dann noch einwenig verfahren hatten da es zwei Ortschaften mit fast dem gleichen Namen, gibt trafen wir mit einer guten Verspätung ein. So das Gilbert Maebe schon gar nicht mehr mit uns gerechnet hatte. Gilbert begrüßte uns freundlich.

Gilbert Maebe

Schon beim betreten sahen wir ein in die Wand eingelassenes Aquarium mit Melanotaenia boesemani .An der Küche vorbei betraten wir nun sein Reich der Regenbogenfischen. Der Aquarienraum wurde durch Oberlichter gut vom Sonnelicht durchströmt .Ich kann mir gut vorstellen wie warm es hier im Sommer werden kann, aber ich denke die Regenbogenfische können dies gut verkraften.

Gilbert Maebe und Chales

Im Winter wird der Raum über die Normale Zentralheizung beheizt. Die Becken wurden zum Teil mit Aufsatzfilter betrieben. Zum Glück sprach Gilbert Deutsch so das ich auch mal was verstand.

Gilbert Maebe Zuchtanlage

Gilbert reist des öfter nach Australien So dass ich ihn fragte ob es in Australien keine Welse gäbe, Sicher gäbe es welche und er hätte auch welche Fotografiert aber diese wären nur schwer zu fangen. Na wenn ich mir unsere Breite mal anschaue hat er sicherlich recht. Versucht man hier in Europa auf Welsfang zu gehen wir man zu Ziemlich alles im Netz haben nur keinen Wels.

Glossolepes doriti ,Melanotaenia australis,Chilaterina bleheri,?,Melanotaenia affinis pagwi,?

Um so mehr Bilder ich schoss um so Sympathischer wurden mir diese Fischfamilie so das es mir schwer gefallen ist keine Mitzunehmen bei diesem Angebot an Gattungen und Jungfischen.

Gilbert Maebe

Nachdem Romain und Arsene ihre begehrten Fische gefunden hatten wurden wir noch zu einer gemütlichen Runde Belgischen Bier eingeladen das gut gemundet hat. Hier zeigte er uns Alben mit sehr schöne Fotos der Fische und Erklärte uns Details über diese. Hier hätte ich noch lange sitzen bleiben können, aber die Zeit drängte so dass wir Aufbrechen mussten. Ich möchte mich hiermit noch recht Herzlich zu diesen Einlandung bedanken. Auf dem Heimweg standen wir natürlich wieder im Stau da ja für LKW Fahrverbot außerhalb von Belgien bestand. Nachdem wir bei Arsene noch etwas in der Anlage gequatscht hatten trat Romain und ich unsere letzte Etappe nach Hause an so das ich um 2Uhr nachts wieder mein Bett gefunden hatte.

Noch mehr Bilder hier

Tour de Belgien Teil 1

Vor einiger Zeit hatte ich für Karfreitag einen Termin mit Romain und Arsene vereinbart.
Diesmal sollte die Reise nach Belgien gehen.

5:00Uhr der Wecker schrillt ohne Erbarmen. Von meiner Frau höre ich nur, mach den verdammten Wecker aus. Also hilft nichts. Schnell aufstehen und unter die Dusche. Jetzt nur noch den Rest zusammenpacken und los kann es gehen. Schnell in den alten Corsa gesprungen und noch an den Geldautomat und Bäckerei für die Dinge die da kommen mögen. Wie immer rennt die Uhr schneller als ich schauen kann so dass ich mal wieder 10min zu spät bei Romain in Frankreich bin. Der wartet schon mit laufendem Motor auf mich um mir zu zeigen dass ich mich beeilen soll. Von ihm aus geht es dann nach Barst bei Arsene. Wie auf der Flucht wechseln wir wieder das Fahrzeug so dass wir nun mit dem Auto von Arsene unsere Reise fortsetzen um den letzten Teilnehmer Charles in Frankreich einzusammeln. Nun geht die Fahrt über Luxemburg zu unserem 350km entfernten Zielort in Belgien. Nun gibt es allerhand zu Erzählen wobei ich als Deutscher bereue nie Französisch gelernt zu haben. So das Ich leider nur die hälfte mitbekomme. Aber ich gelobe Besserung. So bekomme ich auch mit, dass Charles mehr und mehr von Zierfischen auf Kakteen umgestiegen ist. Was auch eindrucksvoll vor seinem Haus zur Geltung kam. Arsene und Romains Leidenschaft gilt den Regenbogenfische so das ich als Welsliebhaber nicht gerade behaupten kann die Namen der Fische zu kennen die sie mir um die Ohren gehauen haben. Macht nichts man ist ja lernfähig. Nun könnt ihr euch ja schon vorstellen wo unserer Reise hinging, in die Welt der Regenbogenfische, oder besser gesagt bei zwei Regenbogenliebhaber. Unser erstes Ziel war Marcel Dielen der in Baisy-Thy in Belgien wohnt.

Dieser begrüßte uns gleich schon in seinem Vorgarten und erklärte uns das sein Auto vor der Tür übernachten müsse da er die Garage für seine Fische benötigte.(Mann muss halt Prioritäten setzenà¯?Å )
In seinem Wohnzimmer bestaunten wir das ca 4m große Regenbogenbecken mit der übrigen Bepflanzung. Es sah einfach toll aus.

Becken von Marcel Dielen

Auch bei einem kurzen Blick in denn Garten ließ sich nur erahnen wie lange man braucht um Thuja in den Verschiedensten Formen zu schneiden.
Aha nicht nur ein Regenbogenliebhaber sondern auch ein toller Gärtner dem wohl sich die Haare sträuben würden wenn er meine sehen würde. So weit so gut aber jetzt wieder zu den Fischen.
Nachdem wir die Zuchtgarage betreten hatten, erklärte uns Marcel alles ausführlich in Französisch wobei ich kein Wort verstand. Wie gesagt ich kann kein Französisch)-: Aber meine Französischen Bekannten waren begeistert.

Marcel Dielen, Arsene

In der Zuchtanlage von Marcel

Die Becken wurden alle über Eingeklebten Innenfilter betrieben die mit einem Luftheber ausgestattet waren. Auffallend war das hier keine HMF zum Einsatz kamen sonder Kammerfiltern. Beheizt wurde der Raum über die Zentralheizung wobei ein Lüfter die Warme Luft an der Decke ansaugte und diese wieder in Bodennähe beförderte um so die unteren Reihen auf Temperatur zu halten.

Zuchtgarage Marcel Dielen

In denn ca. 50 Becken befanden sich nicht nur Regenbogenfische sondern auch einige Bundbarsche die von seinem Sohn stammten.

Melanotaenia irian jaya

In einigen Becken konnte ich die Eier der Regenbogenfische entdecken. Hier kam als Laichsubstrat nicht die üblichen Laichmoppe zum Einsatz sondern Netze in den z.B Apfelsinnen verpackt waren. In diese kleben dann die die Eiern mit ihren Haftfäden.

Glossolepis multisquamatus

Angefüttert werden die Larven mit Infosorien und später Artemien. Die Larven wachsen sehr langsam heran zu Fischen. So das die Fische erst sehr spät ihre Farbenpracht zeigen.

Lachsroter Regenbogenfisch/Glossolepis incisus

Ich denke das ist auch ein Grund dass man die Fische kaum im Handel bekommt. Wer kauft schon eine hässliches Entlein wenn man nicht weis das ein schöner Schwan daraus wird.

Melanotaenia parva

Nach dem wir die Anlage und Fische ausgiebig begutachtet konnten, wurden wir zu einer guten Tasse Kaffee eingeladen so dass der Abschied immer weiter in Ferne rückte.

Marcel Dielen,Arsene,Charles

Nun setzten wir unsere Reise fort nachdem wir uns an einer Frittenbude mit Frits und UFOS (Undefinierbare Fleisch Objekte)gestärkt hatten. Danach besuchten wir noch ein Fischgeschäft in Marbais. Von außen sah man nur ein kleines Scheunentor .Doch als wir das inner betraten glaubte ich meinen Augen nicht sah es von außen doch so unscheinbar aus war es doch von innen viel Größer. Hier befanden sich links und rechts vom Gang jede Menge Interessante Becken mit Interessantem Inhalt aber hinter der Kasse ging es noch weiter .Hier waren jede Menge Afrikanische Bundbarsche in Großen Becken untergebracht. Hier gab es für unseren Kakteenliebhaber kein halten mehr. So das er mit vielen Beuteln denn Laden verließ
Sollt ihr mal in der Nähe sein, ein Besuch lohnt sich.
Hier mal die Adresse

Aquavita

19,Ruede la Jouerie
1495 Marbais

Noch mehr Bilder hier

Nun führte uns der Weg zu Gilbert Maebe
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Züchtertour 1 (Teil 2)

6Uhr Morgen im Hotelzimmer 1

Links schnarcht Stefan wie eine Motorsäge. Unter mir poltert die Küchenhilfe mit ihrem Geschirr so dass an Schlafen nicht mehr zu denken ist.

6:15Uhr

Stefan wird von dem gepolter auch wach und entschließt sich den Ort zu erkunden. Ich nutze die Zeit und springe noch rasch unter die Dusche und packe meine Sachen zusammen. Stefan unser Vogelfachmann ist mittlerweile wieder zurückgekehrt. Und erzählt mir von allen Vögel die hier zu finden sind, die bei uns wohl kaum noch zu finden sind. Seltsam ? So muss sich also meine Frau fühlen wenn ich ihr die Namen von den Fischen vor die Füße werfe und es für selbstverständlich nehme das sie weiß von was ich hier rede. An der Tür klopft es und Kurte steht an der Tür und ruft“ Aufstehen, Frühstück. Ich glaube wir haben es mit dem Rauchen etwas übertrieben so dass die Wolken Richtung Tür ziehen. So das Kurt, wie in einem Kamin stand.

9:00 Uhr
Uns erwartet ein reich gedeckter Frühstückstisch .Denn wir nach weitern Fachsimpeln, wohlgenährt verlassen haben. Schnell sind die Zimmer leer geräumt und unsere Sachen im Sprinter verstaut.
Wie kleine Kinder sind wir schon ganz gespannt auf die Führung in Aqua-Global. Nachdem das Navi uns ein paar Streiche gespielt hat um mehr von der Umgebung zu sehen. Sehen wir die grüne Halle immer näher kommen.

Diese besitzt zwei Eingänge mit kleinen Teichen vor der Tür. Wobei das Interesse sofort den Löffelstör, Kois und Sterlit galt. Ingo Seidel und Stefan Hetz (der gerade auf Besuch war)

Begrüßten uns am Eingang. Im Eingangsbereich befand sich ein Aquarium das unser Pflanzenkönig genauer unter die Lupe nahm.

Eingagsbereich

Hier Befand sich auch eine kleine Auswahl an Zubehör aus dem Sortiment. Nun betraten wir die Hälterungshallen die sich in einen Kaltwasserbereich und Warmwasserbereich aufgliederte. Wobei der Kaltwasserbereich abgetrennt war. Im Warmwasserbereich indem man sich anhand der Temperatur und Luftfeuchtigkeit wie in denn Tropen vorkam, so das unsere Brillenträger erst einmal eine Zeit im Dunkeln liefen. Nun war es auf einmal wie im Feriencamp. Jeder zückte seine Taschenlampe, um auch denn letzten Winkel der Aquarien ausleuchten zu können um die ein oder andere Rarität zu sehen.

Warmwasseranlage

Die Becken waren alle durchnummeriert und mit Namen der Fische versehen. Dies dient denn Angestellten zu schnellen Auffinden der einzelnen Arten und um die Bestellungen auch sauber abzuwickeln. Die Becken haben keine Zentralfilteranlage sondern werden mit einzeln en Filter betrieben.

Dies hat den Vorteil dass wie hier die Wasserwerte in vielen Becken auf die Fischarten abgestimmt werden können. Sollte es wären der Quarantäne zu Erkrankungen kommen, besteht hier auch die Möglichkeit, gezielt zu behandeln. Ohne das es Auswirkungen auf die anderen Becken hat. Auch hatte jedes Becken sein eigenes Fangnetz um eine Verschleppung von Erreger oder Parasiten zu verhindern. Auch waren verschiedene Becken auch mit Sandboden, Wurzeln und Versteckplätzen ausgestattet was denn Fischen sichtbar zu gute bekam. Die Fische wurden anhand ihrer Futterbedürfnisse gefüttert. Dies war für jeden gut sichtbar, da die Futterart auf denn Becken vermerkt war. In großen Tanks befand sich Wasser zum Wasserwechsel das im vorab schon aufbereitet war, da das Berliner Wasser mit 800à‚µs doch recht Hart ist.

Der Wasserwechsel aus denn Tanks hat auch den Vorteil das dieses durch die Hallentemperatur schon temperiert ist. Zum Zweck des schnellen Wasserwechsel sind die Becken mit eine Abflussstopfen wie man ihn aus Haushaltüblichen Spülen kennt Bestückt

Ablauf

Nun betraten wir die denn Hallenbereich mit den Kaltwasserfischen der Räumlich getrennt vom Warmwassebereich ist. So waren hier auch die Temperaturen deutlich niedriger. Hier befanden sich die Fische in großen und etwas kleinere Kunsstoffbecken die mit Netzen überspannt waren um das Rauspringen der Fische zu verhindern. Das Wasser wurde hier über Aufsatzfilter über denn Becken gefiltert.

Kaltwasser

Das Abwasser wird über eine eigene Schilfkläranlage gefiltert. Das so regenerierte Wasser, kann hier zum Teil wieder bei verschieden Fischarten im Kaltwasserbereich eingesetzt werden. Nachdem wir denn Kaltwasserbereich mit seinen ca 80 Behältnissen verlassen hatten, kamen wir zur Packstation. Die sich Quer zu denn ca. 1900 Becken befand.

Hier standen Kunststoffbehälter in Größe von Syropor transportkisten .Hier wurde für die Einzelnen Kunden die Ware anhand einer Checkliste kommissioniert. Die Fische werden in Transportbeutel verpackt und anschließend in die Kunsthoffbehälter überführt. Diese laufen über ein Laufband in die Versandhalle. Dort werden die Tiere auf Vollständigkeit überprüft und in die Syroporkisten verpackt. Hier finden sie ihren Weg nach ganz Deutschland zu den Einzelhändlern. Zum Glück dürfen hier nur Einzelhändler einkaufen sonst wären wir wohl mit leeren Geldbeutel nach Hause gekommen und im Bus wäre vor lauter Boxen kein Platz mehr für uns gewesen.
Ich möchte mich noch recht Herzlich bei der Firma Aqua-Global für die Führung bedanken. Da man als Aquarianer nur selten oder gar nicht die Möglichkeit hat einen Großhandel zu besuchen.
Nun war es schon 14 Uhr geworden und wir Verabschiedeten uns von Ingo und seiner Truppe.

Abfahrt

Der Weg nach Hause zog sich, und alle waren doch etwas Müde, aber unser Fahrer Rene schien das gar nichts auszumachen und brachte uns alle Wohlbehalten um 23 Uhr Nachts nach Neunkirchen. Hier ging alles ganz schnell und wir lösten uns bin Minuten auf um uns auf den weg nach Hause zu machen.

Aber für nächstes Jahr haben wir schon ein neues Ziel „Hamburg“

Züchtertour 1

Züchtertour 1

Teil 1

Beim letzten Züchtertreffen im Saarland, lernten wir Ingo Seidel etwas näher kennen. Als wir so zu am diskutieren waren, kam die Idee auf, ob wir Ingo nicht einmal Besuchen könnten. Die Idee war nun geboren. Nun galt es sie umzusetzen. Schon am nächsten Tage hatte Rene die Preise eingeholt, was uns das ganze mit dem Fliegen kosten würde .Denn so richtig wollte keiner die 800 Km nach Berlin fahren. Nur das mit dem Fliegen hatte so einige Harken. So das man hier schon à‚½ Jahr im Vorab Buchen muss um einen Guten Preis zu erhalten, und bucht gleich eine Gruppe kommt ein guter Zuschlag darauf .Na das war es dann mit dem Billigflieger. Na es gibt ja noch die Bahn, jetzt galt es nur noch denn richtigen Tarif zu finden. Nach Stunden der suche im Netz gab es auch hier nicht wirklich eine kostengünstige Alternative die auf unsere Belange zugeschnitten war .Was soll ich sagen wir kamen zum Entschluss das ein Sprinter das richtige für uns wäre. Flexibel, Kostengünstig und viel Platz. Zu meinem erstaunen meldeten sich sofort freiwillige die fahren wollten. Gott sei dank dachte ich ins Geheim da ich um alles einen Bogen mache, dort wo ich weiter als 400 Km selbst fahren muss.

Nach einwenig hin und her war ein Termin gefunden. Ingo organisierte ein kostengünstiges Hotel, Kurt nach ein paar Telefonaten ein Treffen in Berlin und Rene den Bus.
Jetzt galt es nur noch das ganze so schonend wie möglich das ganze unseren Ehefrauen klar zu machen das wir schon wieder für ein paar Tage verschwunden sind.
Aber auch das haben wir letzt Endens gemeistert. Nun fieberten wir dem 25 November entgegen.

25 November 4Uhr
Der Wecker ruft mir erbarmungslos zu “Aufstehen” es geht los.
Müde torkelte ich erst einmal durch das Haus. Und machte mich daran die letzten Vorbereitungen zu Reise zu treffen. Man oh man die Uhr rennt aber wieder besondert schnell heute Morgen. Aus dem Schlafzimmer hörte ich noch viel Spaß und lass mir das große Auto da .Na was sollte es, dachte ich, nehme ich halt den Corsa ist doch egal. Schnell die Sachen eingeladen. Navie an die Scheibe und Stefan abholen. Ein Blick auf die Tankuhr, ups. Da sollte ich doch noch einen Tankstopp einlegen. Navie einschalten, ups wieso funktioniert das Teil jetzt auch nicht mehr, na egal jetzt nur noch los fahren. Die Tankstellen waren natürlich alle noch zu, Stefan habe ich auch nicht gefunden. Also durchstarten zu Kurti und dann Stefan im Anschluss abholen. Bei Kurti angekommen war dieser noch am Fischefangen. Wobei Thomas ihm Gesellschaft leistete. Als Kurt nun mit den ganzen Boxen vor Corsa stand kam der IKEA Effekt. 4Personen + Mitbringsel geht nie. Zum Glück hatte Thomas ja noch seinen Ford galaxie dabei, in dem wir alles verstauen konnte und mein Spritproblem löste. Nun wurde Stefan auch noch eingesammelt, der schon eine Weile in der Kälte wartete. Nach einer halben Stunde fahrt waren wir um 6 Uhr bei Rene angekommen.

Abfahrt

Hier warteten bereits Serge,Eric, Andreas und Rene auf uns. Schnell war der Bus beladen und die Reise ging los, wobei wir noch Ingo in Kaiserslautern einsammelten.

Einsammeln von INGO.K

Kurti der eigentlich Schlafen wollte kam aus dem Erzählen nicht mehr raus, so dass während der Fahrt doch viel Interressantes von der Rückbank zu hören war.

Beriner Innenstadt

Der Sprinter machte seinem Namen alle Ehre, so dass wir trotz mehrfacher Pausen um 13:30 Uhr schon einen Parkplatz in Berlin hatten.
Thomas hatte noch ein paar Wurzeln dabei die er in ebay versteigert hatte und nun wie ein Weihnachtsmann mit großem Sack durch Berlin marschierte um seine Gaben zu verteilen. Gleich darauf kamen auch die ersten Gabenempfänger um diese abzuholen. Nun ging es gleich weiter auf denn Weg zum Berliner Zoo wobei wir nur das Aquarium Besuchten.

Eingang Zoo neben dem Aquarium

Nachdem jeder um 11Euro erleichtert war konnten wir dieses betreten. Zuerst durchwanderten wir das Erdgeschoss wobei sich hier der Süßwasser und Seewasserbereich befand.

Auffallend war das hier sich doch einige Raritäten sich in denn Becken befanden die sonst nicht in Aquarien zu sehen sind.

Im 1.Stock befanden sich verschiedene Gattungen an Fröschen, Lurche und Reptilien. Zum Abschluss erklimmten wir die Treppen zum zweiten Stock auf dem sich verschiedene Insekten in Terrarien tummelten.

Nun wurde es aber Zeit aufzubrechen. Denn unser Kurt wollte noch Garnelen in Ostberlin abholen. Als wir schließlich in eine Seitenstrasse abgefahren sind. Schien dort die Zeit anhand der Straßenqualität um ein Jahrhundert zurück versetzt zu sein. Hier bekam man das Gefühl wie sich wohl der alte Fritz in seiner Kutsche gefühlt haben musste. Nach einer Weile des Geholpers kamen wir an einem gepflegten Neubau an. Fünf der Truppen ließen sich es nicht nehmen mit in das innere des Haus mit der Garnelenzucht zu begutachten. Mit 9 Leuten wäre wohl das Gesicht der Hausherrin noch verdutzter gewesen. So warteten wir lieber vor der Tür. Mit einem breiten grinsen und denn Garnelen in der Hand kam die Truppe aus dem Haus und wir konnten uns Richtung Hotel aufmachen.

Hier bezogen wir schnell unsere Zimmer und waren eine halbe Stunde Später wieder auf der Straße Richtung Restaurant in Ost Berlin. Jetzt begann die Parkplatzsuche bei der Rene doch recht gelassen durch die Strassen fuhr bis wir nach 1Stunde einen Parkplatz für den Sprinter gefunden hatten.

Nachdem wir jetzt auch den Mexikaner gefunden hatten wurden wir recht herzlich von Matthias Schneider Begrüsst!

Und erzählte uns gleich das Klaus Dreymann keinen Parkplatz gefunden hätte und wieder gefahren wäre. Nun Stand Kurti mit seinen roten Hexenwelsen in der Transportbox verwundert da der diese durch halb Berlin für Klaus geschleppt hatte. Aber der ließ sich nicht mehr Blicken.

Nach einem guten Mal wurden die neue Kontakte reichlich mit Berliner Bier begossen.

Verabschiedeten wir uns von Ramona,Tobias,Bernd,Andi und ?

So machten wir uns wieder um 0 Uhr auf denn Weg zu unserer Bleibe. Da “Rene” unser Fahrer doch einen sehr erschöpften Eindruck machte.

zu Teil 2

Zu Besuch bei Aquarianern 8 [ Stefan Kirsch ]

Heute habe ich Stefan besucht, der vor etwa 2 Jahren seine Liebe zu Zierfischen entdeckt hat. Ich dachte immer, bei mir nimmt die Zahl der Aquarien schnell zu. Aber was Stefan in den letzten zwei Jahren auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend. So hat er bereits viele Fische zur Vermehrung anregen können, die als recht schwierig gelten. Seine Leidenschaft sind “Fische, die keiner will” – wie er immer sagt. Dabei handelt es sich hier um Fische, die nur schwer zu finden sind, und die belegen rund 80% seiner Anlage.

Aber jetzt mal einen Einblick in seine Gewässer, die im Keller des Hauses untergebracht sind.
Beim Herrichten des Kellers war für Stefan erst mal graben angesagt, damit eine ausreichende Deckenhöhe geschaffen werden konnte. Wer läuft schon gerne in gebückter Haltung durch den Keller?

Stefan beim füttern mit Lebendfutter

Die Aquarien, die hier zu sehen sind, fassen jeweils 160 Liter und bieten ausreichend Platz für die Fische.

Die Becken haben eine tiefe von 80 cm

Zur Zeit befinden sich 45 Becken im Keller und noch ein paar davon – zu Leidwesen seiner Frau, die diesen Raum gerne anders nutzen würde – im Zimmer darüber.

Im keller hat er 45 Becken

Natürlich wurde hier auch ein Wasseranschluß installiert, damit das Wasserwechseln nicht zur Plackerei wird.
Die Filter werden über Luftheber mit Filtermatten betrieben, wobei die Luftversorgung über 2 große Mempranpumpen gewährleistet wird.

Stefans Becken

Stefan hat das Glück, dass sein Wasser mit einem Leitwert von 100-200µS aus der Leitung kommt. Trotzdem setzt er bei vielen Fischen Regenwasser ein, um sie zum Ablaichen zu stimulieren.
Das Regenwasser entnimmt er einer Tonne, wo es schon Vorgefiltert wird.

Wassersammelbecken

Stefan füttert fast nur Lebendfutter, das er entweder selbst tümpelt oder In Futterkulturen züchtet.

Futterkulturen

Als Futtertiere nimmt er von Artemia-Nauplien bis zu Spinnen alles, was den Fischen gut bekommt.

Seine Leidenschaft sind Killifische.

Killi
 Chromaphyosemion bitaeniatum Lagos
Killi

Hierzu kommen noch Zwergbundbarsche, …

… Lebendgebärende verschiedener Zuchtformen, …

Schwertträger und Co

… Labyrinthfische …

Sphaerichthys osphromenoides
Makropoden
Makropoden

Buschfisch?

… und andere Fische.

Was mich doch recht faszienierte ist, dass sich bei Stefan Rote Neon ohne großen Tamtam einfach von allein vermehren, so dass er nur den Überschuß aus dem Haltungsaquarium abzufischen braucht.

Ich glaube, noch zwei oder drei Jahre und Stefan lässt uns alle recht alt aussehen mit seinen Zuchterfolgen(-.
Er hat einfach ein goldenes Händchen.

Züchtertreffen Saarland

Hallo

Züchtertreffen des Bezierk-13 Saar

Schon vor einem halben Jahr hatte Hans Höchst bei Ingo Seidel angerufen, ob er dieses Jahr zum Züchtertreffen kommen könnte, um einen Vortrag zu halten. Nachdem der Termin gefunden war und Ingo zugesagt hatte freuten wir uns schon auf seinen Besuch.

Am 22.09.06 kam er dann mit dem Zug aus Berlin an und wurde im Tagungszetrum im Finkenrech untergebracht. Für den nächsten Tag hatte Kurt Mack eine Tour zu drei Züchter organisiert, die bei Rene begann. Leider konnte ich dort hin nicht mit da ich noch die Zeit brauchte, um meinen Keller zu säubern um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen (-:
Gegen 13Uhr drudelten die ersten ein.

Ingo Seidel bei Henry im Fischkeller

Gott sei dank hatte ich das noch geschafft. Aber irgendwie war ich doch auch etwas geschafft.

Henry noch ganz verschwitzt vom reinigen

Wie soll es anders sein, wir kammen aus dem Klönen nicht mehr heraus.

Ja wir hören ganz gespannt zu

Das mir der Besuch nicht verhungert hat meine Frau ein paar Brötchen bereit gestellt

Ja es muß auch was zu Mampfen geben

Ohne Zigarette ist die Welt nur halb so gut

Die verging Zeit im Flug.

Auch Kurti muß seine Zubehör unterbringen

Dannach machten wir uns auf zu Kurt. Sorry Kurt ich konnte nicht anders und mußte doch Zeigen das man als Aquarianer doch eine Menge Zubehör braucht

Rene in Kurts Keller

Kurts Keller beindruckt durch seine Systematik, die er mit den Jahren aufgebaut hat. Hier wird kaum was dem Zufall überlassen.

Ein etwas müder Ingo

Ingo, der sich leider eine Erkältung zu gezogen hatte, war etwas geschwächt.

Kurt s Anlage blitze blank

Auch Kurt zeigte seine Anlage in einem blitzblanken Zustand

Anlage von Kurt

In einem der Becken tummelten sich kleine Halbkrebse

Halb Krebs Halb Krabbe
Am nächsten Tag hatte Kurt ein Treffen schon ab 10 Uhr im Tagungszetrum organiesiert.So das alle die Gelegenheit hatten noch genug Informationen über Welse auszutauschen

Der Welsatlas ist schon eine Wucht
Wie immer überzeugte Ingo durch seine Fachkenntnisse und lies keine frage offen.

Nach dem Essen soll man klönen
Die Bank um denn Baum war wie geschaffen zum klönen

So eine runde Bank ist schon klasse
Nun wurde es aber Zeit für den Vortrag so das sich langsam die Reihen füllten.

So langsam füllen sich die Reihen
Leider nahmen weniger Leute an dem Vortrag teil als erwartet da, die Werbung wohl etwas auf der Strecke geblieben war.

Gut das es Fischboxen gibt
Ich fand den Vortrag einfach Klasse was er hier über die verschiedene Welse zu Berichten wusst so das doch einiges Neu für mich war.Ich kann euch nur sagen ihr habt was verpasst.

Ingos Kampf gegen die Uhr
Leider stand Ingo etwas unter Zeitdruck so das er nach 100min abbrechen mußte da sein Zug in 20 min fuhr der er nicht verpassen durfte

noch 20 min bis der Zug von Ingo fährt

Zu Besuch bei Aquarianern 7 [Dr. Jörg Schuh]

Einige werden Jörg vielleicht aus dem Aquariumverein Aquarien- und Terrarienfreunde Ludwigia e.V. St. Ingbert kennen.
Der dort doch recht lange im Vorstand war und so manchen Aquarianer mit seinen Wasseranalysen mit Rat und Tat beistand, und so manches Problem lösen konnte.
Anfangs hatte er noch seine Aquariumanlage in seiner Firma im Büro. Doch die Anzahl der Becken und deren Geräuschpegel haben ihn doch dann veranlasst diese ein Stock tiefer im Keller zu platzieren. Aber auch im Büro kommt er nicht ohne Aquarium aus.

Das Aquarium im Büro

Hier hat er ein doch recht imposantes Becken stehen, das nach seinen Wünschen angefertigt wurde. So befindet sich im Becken einen Kammfilter der als überlauf dient .Das Wasser fliest an der Oberfläche über einen Eingeklebte Kammer, die mit einem Kamm versehen ist. Um so grobe Pflanzenreste etc. vor dem Grobfilter fern zu halten um so das zusetzen dieses zu verhindern.
Über eine Bohrung im Becken findet nun das Kühle Nass seinen Weg in das sich darunter befindliche Filterbecken.

Filterkammer.

In dem Merkammerfilterbecken befindet sich auch ein permanent Zulauf an Frischwasser. Das überschüssige Altwasser in dem Mehrkammerfilter fliest über einen überlauf in die Altwasserkammer und wird hier unter Hilfenahme einer Pumpe mit Schwimmerschalter dem Abfluss zu geführt

Ein kurzer Blick in das Becken und es werden doch so manche Wels Raritäten sichtbar die nicht überall angeboten werden. So auch Brochis splendens (oben links)Corydoras. davisandi (unten links).Corydoras bolivinus (unten rechts )Die oft im Freiwasser stehen als wären sie dort verankert dieses Verhalten hatte ich vorher noch nie gesehen. Doch Jörg erklärte mir dass es bei diesen Arttypisch wäre.

Welse

Aber hier sieht man auch gleich welche Leidenschaft Jörg wirklich gepackt hat. KILLIFISCHE .Diesen ist er jetzt intensive seit Zwei Jahren verfallen.
Und so machten wir uns auch gleich auf den Weg in das Reich der Killis ein Stockwerk tiefer. Hier hatte Jörg sich eine Zuchtanlage aufgebaut.

Dr.Jörg Schuh

Indem er zur Zeit acht Arten pflegt.Wie Aphyosemion australe, Aphyosemion striatum, Fundulopanchax amieti,Fundulopanchax gardneri,Fundulopanchax spoorenbergi und Fundulopanchax sjoestedti,

Killifische

Wie hier zu sehen ist hat er hier noch einige Freie Kapazitäten an Freien Becken. Um hier noch so manche neue Gattung und Arten unterzubringen. Auch sucht er auch immer Tiere um Blut aufzufrischen um so Degenerationen vorzubeugen. So kam auch eigentlich zu unserem Treffen. Jörg hatte in der VDA Datenbank nach Killizüchtern gesucht um Fische zu tauschen. Dies konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. So brachte ich F.gardneri, und nahm Aphyosemion striatum wieder mit. Für viele gelten Killifische als kurzlebig und aggressiv was aber nur für wenige Arten zutrifft. Der Grossteil der Killifische werden 2,5-4 Jahre alt was wohl die Lebenserwartung vieler Lebengebärender übertreffen dürfte. Auch sind sie von ihrem Laichverhalten und Aufzucht sehr interessant .Es lohnt sich wirklich sich hiermit näher auseinander zu setzen was hier allerdings den Rahmen sprengen würde.

Vielleicht hat ja jemand schon einmal den Begriff Taschenlampenfisch gehört. Nein ?
Wenn ihr mal die Gelegenheit habt bei einem Züchter von Killis vorbeizuschauen werdet ihr immer irgendwo eine Taschenlampe hängen sehen. So sind auch die Becken von Jörg recht wenig Beleuchtet. Was das Fotografieren zu einer Herausforderung werden lässt. So das ich leider doch nur wenige akzeptabeler Bilder schießen konnte.

ZUchtkeller

Die Anlage wird mit Luft für die Luftheber über eine Ringleitung durch eine Mempranpumpe betrieben. Da die Anlage im Heizungskeller steht brauchen die Becken auch nicht beheizt zu werden. Die Fische kommen auch mit recht niedrigen Temperaturen zurecht. Sollen die Fische zur Zucht angesetzt werden empfiehlt es sich hier die Wassertemperatur zu erhöhen.

Jörg beim Eintüten

Die Fische werden in der Regel mit 1 Männchen und 3Weibchen in 40cm Becken angesetzt in dem sich Fasertorf als Laichsupstrat befindet. Haben hier die Tiere ihre Eier abgelegt wird .Wird der Fasertorf mit den Eiern aus dem Becken entnommen und in einer Tüte Verpackt. Diese wandert dann je nach Art für 2 bis 15 Wochen in den Schrank. Jetzt ist versuchen angesagt .Bei welcher Temperatur und welcher Lagerdauer wird die größte Schlupfrade erzielt. Nach der Lagerung wird das Laichsuppstrat mit den Eiern mit Wasser aufgegossen. Und mit einwenig Glück schlüpfen die ersten Jungfische.

Infosorienansatz

Zum Anfüttern der Jungfische verwendet Jörg Infosorien und Nauplien.
Die Infosorien werden in Flaschen aufgezogen.Dies hat denn Vorteil , das sie sich am Flaschenhals sammeln und so leichter in hoher Konzentration mit der Pipette entnommen werden können.

Dass Jörg ein geschicktes Händchen bei der Aufzucht hat sieht man an den vielen und gesunden Fischen. Jörg würde sich bestimmt über Angebote zum Tausch oder Weitergabe freuen da die Fische doch recht selten im Handel angeboten werden.

Ich möchte mich noch bei Jörg und seiner Familie bedanken dass ich ihn mit meinen Fragen solange aufgehalten habe. Ich hoffe ich darf noch mal kommen

Zu Besuch bei Aquarianern 6 [Patrick Strauß]

Zu Besuch bei Patrick Strauß

Patrick

Es ist schon eine Weile her das ich Patrick besuchte und ein paar Bilder geschossen habe.
Aber nun bin ich endlich dazu gekommen einen kleinen Bericht darüber zu verfassen.
Denn ersten Kontakt hatte ich mit ihm über das L-Wels Forum und seinen ersten Nachzuchten von Loricaria sp. Kolubien .Es dauert nicht lange und stellten fest das wir nur 40 Km auseinander wohnten und so kam es schnell zu einem Termin bei mir. Nach langem Fachsimpeln bis in die Nacht standen schon die nächsten Termine fest. So das Patrik schon so manche Tour mit uns unternommen hat.

Becken von Patrick

Patrik wohnt in einem Mietwohnung im zweiten Stock so das für ihn keine Großanlage in Frage kommt, und er gerade von 4 Becken auf zwei reduziert hat.(zur liebe seiner Frau (-.

)Seine Leidenschaft gehören Diskusse, L-Welse und zurzeit Rochen.
Der Beckenboden ist mit einer dicken Sandschicht überzogen, um so den Rochen die Möglichkeit zu bieten sich in ihm zu vergraben. Leider hat die Haltung von Rochen auch einen kleinen Nachteil. So dass stets damit zu rechnen ist das hin und wieder ein Fisch verschwindet. Hierzu schwimmen die Rochen über ihre Beute, und legen sich wie ein Deckel darüber so das der sich darunter befindliche Fisch kaum noch die Möglichkeit hat ihnen sich zu entziehen und in derer Magen zu verschwinden.

Rochen
Aber leider musste sich Patrick jetzt vor kurzer Zeit von seinen Rochen trennen. Da sie zu groß für dieses Aquarium wurden. So das sie jetzt bei ihrem neuen Besitzer in einem 2000l Becken ihre neue Heimat gefunden haben.

Die Diskusse stehen bei ihm im Becken wirklich sehr gut, was sich auch durch ihr ständiges laichen bemerkbar macht.

Disküsser

Da Patrick nicht züchten möchte tauscht er die Paare oft gegen Jungfische bei einem befreundeten Züchter ein.

Zur Filterung benutzt Patrik ein Filterbecken mit mehren Kammern das sich unterhalb des Becken befindet .Über einen Überlauf fliest das Wasser aus dem Aquarium in das Filterbecken.

Filteranlage

Hat es dort die einzelnen Kammern überwunden wird es mit einer Pumpe zurück in das Becken gepumpt. Jede Woche wird ein Teilwasserwechsel vorgenommen. Der 50% aus Leitungswasser und 50% aus Osmosewasser besteht.

Ps.

Hallo Patrick

Ich warte immer noch auf den Rochenbericht (-:

Gruß Henry

Zu Besuch: 100 Jahre Aquaristik an der Saar

Im Veranstaltungsteil haben wir neulich schonmal darauf hingewiesen: An der Saar gibt es seit nunmehr 100 Jahren organisierte Krimin… – äh – Aquaristik. 😉 Aus diesem Anlass hat sich der Bezirk 13 des VDA entschlossen, eine mehrwöchige Ausstellung, die von verschiedenen Vorträgen begleitet wird, zu starten.
Heute wurde diese Ausstellung eröffnet und das war auch der Anlass zu einem Besuch der AquaDingser dort.

Seestern

Bewaffnet mit meinem mittlerweile altertümlichen Straßenatlas war Landsweiler-Reden leicht zu finden und das Ausstellungsgelände ist auch gleich am Ortseingeng. War also gut zu finden.

die Ausstellungshalle

Zuerst dachte ich zwar, ich wäre sicher falsch, da die ersten 200 Meter des ehemaligen Bergbaugeländes eher einer Großbaustelle mit Abrissbirnen-Intensivnutzung gleichen aber ganz am Ende fand ich doch noch das Zentrum Biodokumentation.

Begonnen hat die Veranstaltung heute für Henry und mich mit einem kurzweiligen und informativen Vortrag über Algen und wie man ihnen das Leben im Aquarium möglichst schwer macht. Bernd Kaufmann , der den Vortrag gehalten hat, kann auf einen reichen Wissensschatz zu diesem Thema zugreifen. Anhand von Biotopfotos zeigte er, dass in natürlicher Umgebung meistens entweder höhere Pflanzen oder Algen vorkommen und erlauterte auch sehr gut verständlich, warum das so ist und wie diese Erkenntnisse im Aquarium angewendet werden können. Außerdem schnitt er noch kurz das Thema Rinderherzverfütterung an, worauf er auch auf seiner Webseite www.aquamax.de ausführlich eingeht.

Nach dem Vortrag hatten wir dann etwas Zeit, uns die Ausstellung anzusehen.

uebersicht in die Ausstellung

Da wir natürlich nicht unbewaffnet dort aufgeschlagen sind, können wir Euch einen kleinen Vorgeschmack auf einen Besuch bieten:

Salzwasser ist manchmal ziemlich fotogen:

Aquaristik 1970

Aquaristik in den 70ern des letzten Jahrhunderts

Bonsaiaquarium

“Bonsaiaquarium”

heimischer Fluss

Unterwasserwelt der heimischen Flüsse

Agame im Terrarium

Terraristikabteilung

Weitere Fotos

100 Jahre Aquaristik an der Saar Teil 2 (Henrys Version)

Heute war der 22.April. Nun konnte ich mich in Richtung Neunkirchen auf die Socken machen.
Da ich mir nun endlich ein Navigationsgerät geleistet habe, blieb das übliche Verfahren nach Landsweiler-Reden aus und ich machte eine Punktlandung vor den Toren des Bergwerggeländes, auf dem sich das Biodukomentationszentrum befindet.

Veranstaltungsort

Gleich eilte ich zu dem Vortrag von Bernd Kaufmann, der einiges über Algen zu berichten wusste. Es gab für mich einige Neuigkeiten darüber, besonders über das Verhältnis der Sauerstoffsättigung zum Algenwuchs. Aber mehr darüber findet ihr auf Aquamax. Nach dem Vortrag ließen wir es uns nicht nehmen, Bernd von seiner Abreise aufzuhalten und nach Strich und Faden mit ihm zu Diskutieren, weshalb er wohl später als er geplant hatte nach Hause kam.

Vortrag Bernd Kaufmann

Nun galt meine Aufmerksamkeit den Schauaquarien, die gut zwischen den Vitrinen und Exponaten des Biodukomentationszentrums platziert waren. Hier befanden sich die Becken aus verschiedenen Biotopen. Angefangen von einheimischen Fischen bis hin zu Seewasserbecken.
Auch die Terraristik fand ihren Platz.

Heimische Fische
Rotrückenskalar
Meerwasser

Lange habe ich mich auch an den zwei Becken von …… Theis aufgehalten, der außer eines normalen Aquariums noch ein Vivarieum/Bonsaibecken austellte.
Der Landteil dieses Spezialaquarien bestand aus Wurzeln, die mit Moosen, Aufsitzfarnen und Bonsaibäumchen bepflanzt war. Als Besatz wurden Killis ausgewählt, was gut in das Erscheinungsbild und zum niedrigen Wasserstand passte.

Aquaristik Service THEIS
Theis Becken

Das zweite Becken war mit Cryptocorinen und Crinum beflanzt, wobei der gewählte Fischbesatz – Rotrückenskalare – gut zur Geltung kamen.

Nachdem Peter und ich uns hier festgequatscht hatten und die Zeit wie im Fluge verging, brachen wir etwas überhastet auf, da bei Peter zu Hause alle schon vorm Grill versammelt waren und dort auf den Grillmeister warteten.