Lachsroter Regenbogenfisch / Glossolepis incisus


Lachsroter Regenbogenfisch / Glossolepis incisus
  1. Bilder
  2. Namen
  3. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  4. Erfahrungen
  5. Zucht
  6. Literatur
  7. Links

Bilder:

Lachsroter Regenbogenfisch/Glossolepis incisus

Lachsroter Regenbogenfisch/Glossolepis incisus

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Namen

Lachsroter Regenbogenfisch/Glossolepis incisus

Taxonomie

o- Familie: Melanotaeniidae
  `+- Unterfamilie: __
    `+- Gattung: Glossolepis
      `+- Art: incisus Weber 1908

Allgemeines

Herkunft

Nördliches Neuguinea
Sentani-See und Umgebung

Lebensraum :

See

Wasserwerte

Temperatur 22-26°C
pH pH 7-8,0
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 100 cm

Größe

Größe bis 15cm

Geschlechtsunterschiede

Männchen ist wesentlich hoch rückiger als das Weibchen.
Wobei das Männchen wenn es die Geschlechtsreife erreicht hat sein wunderschönes Rot zeigt. Weibchen und Jungtiere hingegen sind braun oder olive

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Futter

Lebendfutter jeglicher Art,Trockenfutter

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Erfahrungen

Da Regenbogenfische zu denn Schwimmfreudigen Fischen gehören
sollte man ihnen ein möglichst großes Becken anbieten.Mit viel Schwimmraum.Vergesellschaftung mit anderen Fischen möglich aber bitte nicht mit Malawi Bundbarsche usw.Am besten sollte man ihn ein Becken bieten mit anderen Regenbogenfischen.(Hier mal ein Foto vom Becken Marcel Dielen )
Becken von Marcel Dielen
Hier kommen sie auch richtig zur Geltung

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Zucht

Regenbogenfische zur Eiablage zu bringen ist recht einfach besser gesagt sie sind kaum daran zu hindern wenn sie einigermaßen vernünftig gefüttert werden.
Sie legen gerne ihre Eier in feingliedrige Pflanzen ab.Beim Züchten nimmt man hier aber lieber einen Laichmop da hier die Eier leichter zu finden zu sind.Es loht sich die Eier in ein anders kleines Becken zu überführen.Hier schlüpfen die Larven nach ca 7 Tage je nach Wassertemperatur.In denn ersten Tagen sind die Larven sehr klein so das man schon genau hinschauen muss um sie zu erkennen. Angefüttert sollte hier in den ersten Tagen mit Infusorien werden.Später kann auch auf Staubfutter umgestellt werden.

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Literatur:

Aquarien Atlas 1 S850
Ratgeber Regenbogenfische bedeverlag
von Hans Gonella S58

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www.irg-online.de
www.aquaristik.de
www.aqua-spider.de
www.familie-hauffe.de

Erfahrungen mit Regenbogenfischen

Meine persönlichen Erfahrungen mit Melanoteania und andere Regenbogenfische
Text in Französisch
(Aus dem französischen vom Autor übersetzt)

Was könnte man über diese Fische erzählen? Sie stammen aus einem weit entferntem Kontinent, auf dem sich die Tiere wie nirgendwo anders entwickelt haben, und wo sehr viele Regionen unentdeckt bleiben: Australien.
Nur wenige Arten sind nötig, um alle Farben des Regenbogens zu repräsentieren: blau und gelb mit M.boesemani, M.praecox, M.lacustris, rot mit M.herbertaxelrodi, grün oder violett mit M.trifasciata.

Melanotaenia trifiasciata

Melanotaenia trifiasciata

Diese letzte Art, mit ihrer verschiedeneren Varianten, vertritt an sich alleine, alle 7 Farben.
Was diesen letzten Punkt betrifft, muss man hinzufügen, das der Speciesname, um komplett zu sein, die geografische Herkunft des Fisches ergänzen muss (z.B. Melanotaenia splendida inornata “Goyder River”, Melanotaenia sexlineata “tabubil”, Melanotaenia maccullochi “Skull Creek..)

M.splendida inornata

Melanotaenia splendida inornata

Nur diese Artikel wird sie über letztendliche Farbe und Form informieren.
Leider werden sie diese Information nur bei einem erfahrenden Züchter bekommen. Traditionelle Fischgeschäfte werden sie ihnen nicht geben können, da sie sich ihre Fische bei “industriellen” Zuchtfarmen besorgen, bei denen keiner mehr weiß, wo sie herstammen und die sich eigentlich nur wenig darum kümmern. Vergleichen sie ein M. trifasciata “Goyder River” mit einem M. trifasciata “wonga Creek” und dann werden sie sich von selbst Gedanken darüber machen können. Selbstverständlich sind Hybridationen und Mischungen zu verhindern, um den Stamm rein zu halten.

Mélanotaenia maccullochi

Mélanotaenia maccullochi

Ich werde Ihnen morphologischen Deskriptionen und Systematik, die ich persönlich ziemlich unüberschaubar finde, ersparen. Ich überlasse den Spezialisten die Arbeit, Zähnen und Schuppen zu zählen, oder die Distanz zwischen dem linken Auge und dem Ende der Kaudalflosse zu messen. Ich finde auch ein kleines Bild viel konkreter und aussagekräftiger, als ein großer Text.
Meine Erfahrung mit diesen Fischen begann mit meinem ersten 240 Liter Becken. Mein Leitungswasser war mittelhart, mit einer Gesamthärte von 11 und einem pH wert von 7. Es war also zu weich um Barsche zu halten und zu hart für ein Amazonasbecken. Da ich keine Lust hatte, den kleinen Chemisten zu spielen, musste ich was anderes finden. Meine Wahl bewegte mich sehr rasch zur den australischen Arten. Außerdem repräsentierten sie für mich einen Ort, an dem ich schon immer mal gerne hinreisen wollte. Da ich nicht nach Australien gehen konnte, entschloss ich mich, Australien zu mir zu bringen.
Ich hatte das Gluck, in Deutschland eine sehr schöne melanoteania boesemani Form zu finden. Die hintere Hälfte war regelrecht orange und die vorderen dunkelblau. Außerdem schienen die Tiere eine längliche Form zu behalten. Solche Fische waren bei uns in Frankreich ende der 80er Jahre sehr selten.
Da sie viel Platz brauchen, nahm ich nur drei Paare. Ich setzte vier bedotia geyai und sechs iriatherina werneri dazu.

Iriatherina werneri

Iriatherina werneri

Heute würde ich diese Zusammenstellung nicht mehr vornehmen, da die M.boesemani zu verfressen und zu nervös für die kleinen iriatherina sind.
Mein erstes Ziel war selbstverständlich sie zu züchten, damit ich auch sagen konnte “die sind von mir”. Sie enttäuschten mich auch nicht.
Ich Bepflanzte meine Mopaniwurzel mit Javamoos und sah auch rasch, wie die Tiere täglich balzten und laichten, meistens morgens, als die Leuchtstoffröhren noch aus waren, und nur das Sonnenlicht auf ihren Schuppen strahlte. Das Problem war nur, das sie sich sofort umdrehten und die Brut auffraßen. Wenn sie Ihre melanos frenetisch am Moos zupfen sehen, schauen Sie genauer hin. Sie sehen dann die kleinen runden durchsichtigen Eier, mit ihrem haftenden Faden, wie Kugeln am Weihnachtsbaum hängen. Gott sei dank fallen einige Eier tiefer ins Moos rein, so dass einige immer davonkommen.
Die Larven schlüpfen zwischen 9 bis 12 Tagen und sind 2-3 mm klein. Im Gesamtbecken haben sie wenige Chancen zu überleben. Am besten nimmt man das Moos raus bevor sie schlupfen und tut es in ein kleines 10 Liter Becken. Die Larven schwimmen hungrig, an der Oberfläche. Manche sind so winzig das sie den Wasserspiegel nicht brechen können um ans Futter zu kommen. Am besten fügt man Flüssigfutter hinzu. Nach 8 Tagen fressen sie (endlich) frisch geschlüpften Artemias und haben damit einen großen Schritt zum Überleben gemacht. Trotz häufigem Wasserwechsel wachsen sie sehr langsam. Ein Jahr brauchen die großen Arten wie M.boesemani, um ihre vollen Farben zu zeigen. Dafür leben sie auch ziemlich lange und werden mit dem Alter immer schöner. Bei kleineren Arten wie M.praecox oder M.maccullochi sind die Farben früher zu sehen. Sie laichen auch schon bevor sie ausgewachsen sind und fressen ihre Eier nicht.
Alle Regenbogenfische vermehren sich auf dieser Art. Der Literatur nach, laichen sie jeden Tag in den Pflanzen oder einem Mop aber persönlich habe ich “Ruheperioden” festgestellt, in denen während mehreren Wochen, wesentlich weniger Eier zu finden sind.

Rhadinocentrus ornatus column creek

Rhadinocentrus ornatus

Außer Melanotaenia bestehen die Regenbogenarten hauptsächlich aus Glossolepis, Chilatherina, Pseudomugil, Rhadinocentrus, Bedotia und Iriatherina

Lachsroter Regenbogenfisch/Glossolepis incisus

Glossolepis incisus

Das war’s für heute
Arsène SCHNEIDER

[fr] Mon expérience personnelle avec Melanotaenia et autres arcs en ciel (f)

Text in Deutsch

Que dire de ces poissons magnifiques originaires d’un continent lointain o๠rien n’est comme ailleurs, dont la faune est si singulière et o๠tant de contrées demeurent inexplorées : l’Australie.

Melanotaenia M. sexlineata

Melanotaenia sexlineata “tabubil”

Il suffit de quelques espèces pour représenter toutes les couleurs de l’arc en ciel, le bleu et le jaune avec M. boesmani, M. praecox, M.lacustris, le rouge avec M. herbertaxelrodi, le vert et le mauve avec M. trifasciata. Cette dernière espèce, avec ses diverses variétés chromatiques, selon l’origine géographique de la souche, fait d’ailleurs à  elle seule le tour des 7 couleurs.
A ce sujet, il faut préciser que pour être complet, le nom d’espèce doit être suivi de cette origine géographique (ex: Melanotaenia splendida inornata “Goyder River”, Melanotaenia boesemani “Aytinio Lake”…) Seul ce renseignement vous indiquera à  coup sà Â»r, les couleurs et la forme définitives de votre pensionnaire. Malheureusement, seule une acquisition chez un passionné vous permettra de connaitre la précieuse information. En effet les magasins traditionnels ne sont que rarement en mesure de vous renseigner à  ce sujet, se fournissant dans des élevages industriels qui font fi de ce genre de “détail”. Pourtant, comparez un M.trifasciata “Goyder River” et un M.trifasciata “Wonga Creek” et vous comprendrez de vous même. Forme et couleurs divergent complètement. Bien évidemment, hybridations à  proscrire !

Je vous épargnerai les descriptions morphologiques et la systémathique que personnellement, je trouve assez rébarbatives. Dans les revues aquariophiles, vous en trouverez de bien plus complètes que celles que je pourrais vous donner. Je laisse aux spécialistes, le soin de compter le nombre de rayons de la dorsale, le nombre d‘écailles ou de dents, et la distance séparant l’oeil gauche de l’extrémité de la caudale. Par ailleurs, je trouve une petite photographie bien plus expressive qu’un grand texte.

Mon expérience avec ces poissons a débuté dès mon premier bac, un 240l panoramique. L’eau dont je disposais étant moyennement dure, avec un Th de 21 et un pH de 7, elle était trop douce et insuffisamment alcaline pour maintenir et reproduire des cichlidés des grands lacs africains, et trop dure pour des espèces amazoniennes. Comme je ne me sentais pas le courage de jouer les apprentis sorciers à  tenter de faire de savants mélanges, il fallait trouver autre chose. Mon choix s’est rapidement porté sur les espèces d’Océanie . De plus, ils représentaient
pour moi un endroit oà» j’avais toujours rêvé d’aller. Ne pouvant me rendre en Australie, j’ai décidé d’amener l’Australie chez moi, dans mon salon.

J’ai eu la chance de trouver en Allemagne, une souche de M.boesemani superbe, dont l’arrière était orange comme un platy et l’avant bleu nuit. De plus, il s’est avéré que cette souche ne se déformait pas avec l‘âge, ce qui était rare à  l‘époque.
Comme ce sont de grands nageurs ayant besoin de beaucoup d’espace, je me suis restreint à  trois couples, auxquels j’ai adjoint trois couples d’Iriatherina werneri et deux couples de Bedotia geyai. Aujourd’hui, je déconseillerais cette association, les Mélanotaenia étant un peu trop vifs et trop voraces pour les frêles Iriatherina.

Préalablement renseigné sur leur maintenance et leur reproduction, mon but premier a été immédiatement de les reproduire afin de pouvoir dire “ceux là  , c’est MOI qui les ai faits.”
J’ai donc fixé une touffe de mousse de java sur la racine de mopani, ce qui ne gâchait rien à  l’agencement du bac.
De maintenance facile, pondant une quarantaine d’oeufs quotidiennement, je n’ai pas tardé à  voir les couples frayer dans la mousse, principalement le matin, lorsque les tubes étaient encore éteints et que seule la lumière du jour venait iriser les écailles des poissons. Le seul bémol est qu’aussitot pondus, les oeufs étaient avidement dévorés. Si un jour vous voyez vos mélanos afférés à  picorer frénétiquement la mousse de java, regardez de plus près et vous verrez qu’ils viennent de pondre. Heureusement, quelques oeufs parviennent toujours à  se faufiler entre les brins de mousse et à  s’accrocher comme une boule à  son arbre de noel, grâce à  leur filament gluant.
Les larves éclosent après 12 à  15 jours d’incubation et mesurent 3-4 millimètres. Dans le bac communautaire, elles n’auront que peu de chances de survie. Il vaut mieux sortir la mousse de java après 12 à  15 jours et la placer dans un petit bac de 10 litres. On peut alors voir tous les jours de nouvelles larves nager en surface, ce une période de 15 jours. A l’issue, toutes les larves ayant écloses, on replace la mousse dans le bac communautaire, ce qui fait un peu de place dans ce 10 l à  présent bien peuplé.
Les larves sont démarrées aux infusoires liquides (Liquifry),au riz paddy, puis après quelques jours, on peut leur donner des micropoudres, micro-vers et autres nauplies d’artémias. Evidemment dès que possible, il faut les placer dans un bac plus grand. Malgré les fréquents changements d’eau, la croissance est lente, du moins en ce qui concerne les grandes espèces. Il faut compter une bonne année avant de les voir afficher toutes leurs superbes couleurs. Bien maintenus, ils vivent plusieurs années et s’embellissent en permanence.
Les petites variétés comme M.praecox grandissent nettement plus rapidement et ont, de surcroit, l’avantage de ne pas manger leurs oeufs. Ils sont encore plus prolifiques mais leur larves sont plus fragiles, ce qui équilibre un peu la balance.

Tous les “arcs en ciel” se reproduisent selon le même mode opératoire (pontes quotidiennes ou presque, sur de la mousse de java ou dans un mop)
Outre le genre melanotaenia, ils comprennent principalement les genres pseudomugils, glossolepis et rhadinocentrus et chilatherina qui feront l’objet d’autres articles.

A bientot