Aquaristik ist spannend…

Seit ein paar Monaten läuft es jetzt. Mittlerweile sind die Steine völlig überwuchert. An die Lobelia cardinalis „Mini“ traue ich mich nicht richtig mit der Sense. Sie hat ewig gebraucht, bis sie überhaupt mal gewachsen ist und jetzt hat sie so eine hübsche Form.

Ihr kennt das sicher:

Man startet so ein Ding und ‚guckt‘ anfangs die Pflanzen größer. Die Düngung wird angepasst, man probiert vielleicht mal andere Düngekonzepte aus…

Dann kommt irgendwann der Schub und alles wächst wie verrückt. Man ist gefühlt nur noch am optimieren und schnippeln.

Irgendwann mal gibt es ein kleines Algenproblem, das man recht fix in den Griff bekommt, aber danach mit Argusaugen jedes Fitzelchen Alge beäugt, noch bevor die Garnelen es entdeckt und ihm den Garaus gemacht haben.

Man kniet vor dem Ding und entdeckt jeden Tag etwas neues.

Es taucht eine neue Schneckenart auf, die Garnelen bilden einen neuen Farbschlag, Bucephalandra schieben neue Blätter, nachdem sie fast 2 Monate nicht schneller als das Hardscape gewachsen sind, eine Eriocaulon bekommt eine Blüte, das Moos wächst ineinander und mann muss es wieder in Form zupfen, damit es sich nicht löst…

Und dann kommen Leute zu Besuch, denen erst mal ein Ei aus der Tasche fällt („Boah! Wie machst du das? Die Pflanzen wachsen bei dir ja! Sieht schön aus! Bei mir ist alles voller Algen und das Grünzeug geht ein!“) und die einem dann erzählen, dass es ja so entspannend ist, ein Aquarium zu haben.

Entspannend ist glaub ich anders. Ich finde Aquaristik ist ein ziemlich aufregendes Hobby!

Tips zum Pflanzenkauf

Theis Becken auf einer Ausstellung

Viele Aquarianer haben Probleme mit ihren Pflanzen und diese Probleme sind oft selbst gemacht.
Deshalb ein paar Anmerkungen.

1. Die Pflanzengärtnerei

Heute bekommen sie keine schlechten Pflanzen zu kaufen, aber sie bekommen bessere – das kostet Geld. Das ist wie bei den Tomaten… da gibt es einmal die teure Art, festes Wasser zu kaufen für weniger Geld oder bessere Tomaten von Substanz und Geschmack her, die dann aber etwas mehr kosten.
Es gibt nun mal den Unterschied zwischen billig und preiswert, denn preiswert bedeutet nun mal, das etwas seinen Preis wert ist.

2. Der Händler

Oft werden in der Gärtnerei viel zu viele Pflanzen vom Händler bestellt. Die werden dann in die Verkaufsanlage gepfercht, daß es einem manchmal die Haare zu Berge stehen lässt.
Die Pflanzen werfen aus Lichtmangel die unteren Blätter relativ schnell ab (so in etwa 4 bis 7 Tagen), um sich dann langsam (so etwa ab dem siebten Tag) dem endgültigen Siechtum hinzugeben.
Wenn man dann die Menge der Pflanzen rechnet, die weggeworfen werden, könnte es günstiger sein, weniger Pflanzen zu bestellen, diese aber gut zu hältern.

Die Verkaufsanlage
Die Beleuchtung über der Verkaufanlage ist dann oft auch noch so schwach ausgelegt, daß man auch eine Taschenlampe darüber hängen könnte. Das Wasser plätschert über Kaskaden vom obersten Becken nach unten bis zum tiefsten Becken, um auch noch den letzten Hauch von CO2 auszutreiben, den die Pflanzen dringend zum Wachsen bräuchten.
Aber es sieht ja schön aus und hört sich gut an, wenn es so plätschert.
Ja, die CO2-Anlage fehlt sehr oft! Ist mal eine eingebaut, ist das CO2 abgestellt oder die Flasche gerade eben leer geworden. Welch ein Zufall, daß eine Ersatzflasche bei einem HÄNDLER NICHT zur Hand ist!!!
Eine Beratung über die Ansprüche der Pflanzen oder das Einpflanzen selbst ist oft Fehlanzeige.

3. Der Kunde

Wer sich 200 Pflanzen oder so für 100 € ohne Möglichkeit der Artenbestimmung besorgt sollte sich fragen, ob das eine gute Entscheidung ist. Sie müssen nehmen, was ihnen zugesandt wird. Aber die Entscheidung liegt letztendlich bei dem Käufer.

Wie sieht der normale Pflanzenkauf im Geschäft denn aus?
Der Kunde kommt in den Laden und will Pflanzen… die ersten Fragen, die von ihm gestellt werden sind: was kostet die Pflanze mit dem gelben, dem roten, dem grünen Schild… usw…? Und das sind dann auch in der Regel die letzten Fragen.
Dann wird sich normalerweise für ein paar der Billigen, einige wenige von der nächsten Preiskategorie und dann noch vielleicht für eine Teure entschieden. Uuups, aaach ja, noch eine mit den roten Blättern, die sieht auch noch gut aus. So… und das muss dann ja funktionieren.
Der Verkäufer packt das Ganze ein. Die Beute wird nach Hause getragen und in das Aquarium gesetzt… wie auch immer… und dann sollen die Pflanzen gefälligst wachsen.
Aber SIE tun es nicht… und Recht haben sie, das sie nicht wachsen! Wenn mich einer so behandeln würde, würde ich auch eingehen.

Zunächst einmal sind unsere Aquarien – selbst große mit 1.000 oder 2.000 Litern – nur winzig kleine Pfützen… Jeder Bombentrichter im Wald ist riesig groß dagegen – 10.000 Liter und mehr…
In der Natur wächst auf der Fläche von mehreren m2 oft nur eine Pflanzenart, weil dort die Ansprüche der Pflanze erfüllt werden. Wie zum Beispiel Wassertiefe, Temperatur, Lichtmenge, Schatten, Beleuchtungsdauer, Strömung, Bodengrund, Wasserwerte (wie pH, Fe, KH usw.) und vieles mehr.
Doch wir erheben den Anspruch, daß in unseren „Kisten“ gleich 5 oder mehr Pflanzenarten gedeihen sollen und dann noch am Besten mit den unterschiedlichsten Ansprüchen.

Ja, dann muss ich aber auch etwas bieten und das ist nicht wenig.

Pflanzennachkauf
Auf die Frage: welche Pflanzen haben sie schon? lautet die Antwort in etwa so: eine kleine mit runden grünen Blättern und welche mit langen schmalen… so ein Gras… ja, ach, ich weiss es nicht so genau….
Die meisten Aquarianer – vor allem Anfänger – wissen oft gar nicht, welche Pflanzen sie schon im Aquarium haben. Deshalb mein Tipp: heben sie die Etiketten, die oft bei der Pflanze im Topf sind, gut auf. Machen sie einen Plan bzw. eine Zeichnung, wo sie welche Pflanze einsetzen und wie der ganze lateinische Name lautet. Jetzt höre ich schon fast den Aufschrei… muss ich jetzt noch Latein lernen? Nicht unbedingt – obwohl es besser ist, zumindest die im eigenen Becken gepflegten Pflanzen mit dem ganzen lateinischen Namen zu kennen, um somit Verwechslungen auszuschließen. Hat man nun Probleme mit dem Aussprechen der Pflanzennamen, kann man zumindest den Plan mit den dazu notierten Namen zeigen. Glauben sie mir so ist es besser!!!

Am Beispiel einer Echinodorus will ich euch dies verdeutlichen:
nun weiß jemand, daß er eine Amazonas-oder Schwertpflanze oder Echinodorus hat – was drei verschiedene Namen für ein-und dieselbe Pflanze sind.
Nur bei einer Echinodorus ist dann schon die nächste Frage: welche Echi ist gemeint? Denn es gibt schon verdammt viele Unterarten und Züchtungen (das erkennen sie schnell am Preisunterschied), die dann auch noch unterschiedliche Ansprüche haben.

Problem 1
Als erstes muss man wissen, welche Ansprüche die Pflanzen haben, die man kaufen will und ob man diese erfüllen kann. Die Ansprüche der verschiedenen Arten sollten nicht zu weit auseinander liegen. Doch wo erfahre ich das?

Lösung 1:
Geh in ein Geschäft, frage den Händler und jetzt geht es los. Holt der Händler dann die Pflanze mit dem Topf aus dem Becken und beginnt zu lesen… ist eigentlich schon fast der Punkt erreicht, den Laden zu wechseln. Denn man kann davon ausgehen, daß der Händler nicht viel mehr Ahnung hat. Aber lassen wir ihn mal…

Lösung 2:
Informationen via Fachliteratur… nur woher weiß ich, ob das Buch gut oder nicht so gut ist?
Ja, es gibt gute Bücher, aber die kosten alle schon etwas mehr. Die haben nicht viel mit den „Micky Maus Heften“ – wie ich sie nenne – zu tun. Aber was ist günstiger? Alle 14 Tage neue Pflanzen zu kaufen oder einmal ein paar Euro mehr für gute Literatur ausgeben?

Hier einige Vorschläge von meinen persönlichen Favoriten: – Aquarienpflanzen / Christel Kasselmann / Verlag Ulmer – Pflanzen im Aquarium / Horst Kaspar / Verlag Ulmer – Pflanzen im Süßwasseraquarium / Bernd Greger / Birgit Schmettkamp Verlag – Pflanzenparadiese unter Wasser / Takashi Amano / Natur Design Verlag

Lösung 3:
Der Aquarienverein. Auch ich bin in einem davon Mitglied – und zwar gerne und mit Überzeugung.
Man kann in diesen Vereinen auch die ganze Bandbreite der Aquarianer treffen – die guten und die weniger guten… Für den Laien ist es schwer herauszufinden, an wen er nun geraten ist.

Lösung 4:
Das allwissende Internet. Da gibt es Foren, wo man auch oft nicht sicher sein kann, ob die Personen überhaupt wissen, was sie da so schreiben. Versuche einmal dies… oder das… und wenn es funktioniert, dann kannst du mir mal mailen, dann mach ich es auch so… – prima!!!

Problem 2
Was frage ich und wenn, wie?
Wenn ich nicht weiß, was ich fragen soll, kann ich nicht fragen! Denn die Formulierung einer Frage setzt einfach ein Minimum an Wissen voraus. Als Laie weiß ich nun mal nicht, auf was es ankommt.

Womit ich gute Erfahrungen gemacht habe

Also, die Pflanzen sollten gesund und kräftig aussehen und nach meiner persönlichen Meinung nicht länger als eine Woche im Händlerbecken verbracht haben. Warum? Siehe Punkt 2 ,der Händler

Theis Aquaristikservice

Bild 1 u. 2 so sollten Pflanzen nicht aussehen Bild 3 so sehen Gesunde kräftige Pflanzen aus

Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben die Pflanzen dann schon so viel gelitten, daß sie bei ihnen zu Hause nur schwer anwachsen oder vielleicht sogar eingehen. Dann dürfen sie wieder neue Pflanzen kaufen und so billig sind selbst die billigsten nicht, daß das Spaß machen würde…

Die Pflanzen werden in einer Kunststofftüte ohne Wasser transportiert und gehältert. Wird Wasser dazu gegeben, ist das ein schnelles Ende für die Pflanzen. Auch wenn sie zu Hause nicht gleich zum Einpflanzen kommen und dies erst einen Tag später tun, sollte kein Wasser in die Tüte, auf keinen Fall!!!.

Ich hoffe, daß ich sie mehr zum Nachdenken, als zum Ärgern angeregt habe und stehe ihnen gerne unter www.aquaristikservice-theis.de für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Echinodorus tenellus / Grasartige Schwertpflanze


Echinodorus tenellus / Grasartige Schwertpflanze
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  1. Namen
  2. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Fundorte
    3. Wasserwerte
    4. Höhe
  1. Erfahrungen
  2. Vermehrung
  3. Literatur
  4. Links

Bilder:

Echinodorus tenellus / Grasartige Schwertpflanze

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Namen

Echinodorus tenellus / Grasartige Schwertpflanze

Erstbeschreibung : Martius Buchenau 1869

Familie: Alismataceae (Froschlöffelgewächse)

Allgemeines

Herkunft

Südamerika,Brasielien bis USA

Fundorte:

Wasserwerte

Temperatur 20-30°C
pH pH 5,5-7,5
KH 2-12dKH
AQ-Größe ab 60 cm

Höhe

Höhe 8 bis 12cm

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Erfahrungen

Da die Pflanzen oft emers herangeszogen wird. Wird sie eine Zeit brauchen sich an das Leben unter Wasser zu gewöhnen.Also nicht wundern wenn ihr die Pflanze einsetzt und sie wächst zuerst nicht wie ihr wollt.

Echinodorus tenellus sieht man oft in Bücher als Vordergrundpflanze die sehr kleinwüchsig ist. Dies tun sie bei mir nur in Becken in denn kaum Licht vorhanden ist. Sie sollten aber so gepflanzt werden das sie viel Licht abbekommen sonst kümmert sie.
Auch habe ich gute Ergebnisse mit Bodendünger erzielen können.So das sie eine Wuchshöhe von ca 10cm aufweist und so auch für kleinere Becken eine schöne Pflanze ist.

Beim Einpflanzen sollten die Wurzeln bis ca 1cm gekürzt werden und darauf geachtet werden das der Blattspross nicht in der Mitte überdeckt ist.Denn Standort am besten dort wählen,wo sie von oben nicht durch andere Pflanzen das Licht geraubt bekommt.

^

Vermehrung

Bei submerse(unter Wasser)Haltung
Die Pflanze bildet Adventivpflanzen aus und bildet bei guten Bedingungen schnell einen Rasen

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Literatur:

Atlas 1 Seite 127

^

www.echinodorus-online.de

Echinodorus bolivianus


Echinodorus bolivianus / Grasartige Schwertpflanze
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  2. Wasserwerte
  1. Namen
  2. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Fundorte
    3. Wasserwerte
    4. Höhe
  1. Erfahrungen
  2. Vermehrung
  3. Literatur
  4. Links

Bilder:

Echinodorus bolivianus

Echinodorus bolivianus / Grasartige Schwertpflanze

^

Namen

Echinodorus bolivianus / Grasartige Schwertpflanze

Erstbeschreibung : (Rusby)Holm-Nielsen (1979)
Familie: Alismataceae (Froschlöffelgewächse)

Allgemeines

Herkunft

Südamerika,Brasielien ,Ekuador,Bolivien,Peru,Agentinien,Paraquay

Fundorte:

z.B Rio Guapore an beschatteten Stellen emers

Wasserwerte

Temperatur 20-30°C
pH pH 5,5-7,5
KH 2-12dKH
AQ-Größe ab 60 cm

Höhe

Höhe 10 bis 20cm

^

Erfahrungen

Da die Pflanzen oft emers herangeszogen wird. Wird sie eine Zeit brauchen sich an das Leben unter Wasser zu gewöhnen.Also nicht wundern wenn ihr die Pflanze einsetzt und sie wächst zuerst nicht wie ihr wollt.

Echinodorus bolivianus sieht man oft in Bücher als Vordergrundpflanze die sehr kleinwüchsig ist. Dies tun sie bei mir nur in Becken in denn kaum Licht vorhanden ist. Sie sollten aber so gepflanzt werden das sie viel Licht abbekommen sonst kümmert sie.
Auch habe ich gute Ergebnisse mit Bodendünger erzielen können.So das sie eine Wuchshöhe von ca 15cm aufweist und so auch für kleinere Becken eine schöne Pflanze ist.

Beim Einpflanzen sollten die Wurzeln bis ca 1cm gekürzt werden und darauf geachtet werden das der Blattspross nicht in der Mitte überdeckt ist.Denn Standort am besten dort wählen,wo sie von oben nicht durch andere Pflanzen das Licht geraubt bekommt.

^

Vermehrung

Echinodorus bolivianus

Bei submerse(unter Wasser)Haltung
Die Pflanze bildet Adventivpflanzen aus und bildet bei guten Bedingungen schnell einen Rasen

^

Literatur:

Atlas 1 Seite
Aquarien-pflanzen (Christel-Kasselmann) S245
^

www.echinodorus-online.de

Anubias barteri

  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Namen
  4. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Fundorte
    3. Wasserwerte
    4. Höhe
  5. Erfahrungen
  6. Vermehrung
  7. Literatur
  8. Links

Bilder:

Anubias

Anubias barteri / Speerblatt

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Namen

Anubias barteri (Schott)
Speerblatt

Familie: Araceae / Aronstabgewächse

Allgemeines

Eine robuste, in vielen Varietäten vorkommende, empfehlenswerte Sumpfpflanze, die mit wenig Licht auskommt und langsam wächst.

Herkunft

Tropisches Westafrika, Südostnigeria, Kamerun

Fundorte:

Halbschattige oder schattige Standorte im Spritzwasserbereich schnell fließender Bäche, zum Teil auch ganz unter Wasser. Meistens an Steinen oder Holz, selten im Bodengrund.

Wasserwerte

Temperatur 20-28°C
pH pH 6-7,5
KH 2-15dKH
AQ-Größe ab 60 cm

Höhe

Höhe 10 bis 15cm je nach Variante

^

Erfahrungen

Anubias

Anubias barteri var. barteri als Aufsetzpflanze auf einer Wurzel

Die Pflanze befestigt man am besten an Steine oder Wurzeln mit Nylonfäden oder Wollfäden, die man nach einer gewissen Zeit wieder entfernen kann.
Sie eignet sich besonderst gut als Aufsetzerpflanze, da sie mit ihren Wurzeln keinen Bodengrund braucht. Sie gedeiht gut mit wenig Licht, so dass der Standort halbbeschattet oder ganz beschattet zu wählen ist.

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Vermehrung

Man teilt ein größeres Rhizom mit einem scharfen Messer in mehrere Teile.

Anubias Seitenspross vom Wurzelstock

Anubias-Seitenspross vom Wurzelstock.
Das Rhizom ist der Wurzelstock aus dem die Blätter wachsen.

Anubias Ableger

Hier wurden die Ableger mit einem kleinem Stück Wurzelstock abgetrennt.

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Literatur:

Mergus Aquarien Atlas 1, Seite 114
Christel Kasselmann, DATZ-Atlas Aquarienpflanzen
Christel Kasselmann, Taschenatlas Aquarienpflanzen

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www.suesswasser.de

Microsorium pteropus / Javafarn


Microsorium pteropus / Javafarn
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  1. Erfahrungen
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Bilder:

Microsorium pteropus

Microsorium pteropus / Javafarn

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Namen

Microsorium pteropus / Javafarn

Erstbeschreibung : Ching 1933

Familie: Polypodiaceae-Farngewächse

Allgemeines

Herkunft

Südostasien; Java bis zu den Philippinen

Fundorte:

Die Pflanze ist in Spritzwasserzonen, wie z.B. Sturzbächen, zu finden, wobei sie mit ihren Haftwurzeln festen Halt an Hölzern und Steine findet.

Wasserwerte

Temperatur 20-28°C
pH pH 5,5-7,5
KH 2-12dKH
AQ-Größe ab 60 cm

Höhe

Höhe 10 bis 20cm

^

Erfahrungen

Microsorium pteropus ist einer meiner Lieblingspflanzen, die kaum kleinzukriegen ist.
Die Blätter trocknen an der Luft sehr schnell aus. Wenn das Rhyzom (Verdickte Wurzel) jedoch unbeschädigt bleibt, treibt die Pflanze aber wieder neu aus.

Microsorium pteropus auf Wurzel

Die Pflanze befestigt man am besten an Steine oder Wurzeln mit Nylonfäden oder Wollfäden die man nach einer gewissen Zeit wieder entfernen kann.
Sie eignet sich besonderst gut als Aufsetzerpflanze da sie mit ihren Wurzeln keinen Bodengrund braucht .Sie gedeiht gut mit nicht so viel Licht so das der Standort halbbeschattet oder ganz Beschattet ist .

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Vermehrung

Sie bildet an dem Rhizom neue Blätter aus so das man diese teilen kann um 2 Mutterpflanzen zu erhalten

Microsorium pteropus Rhizom
Das Rhizom ist die verdickte Wurzel aus dem die Blätter wachsen

oder vermehrt sie über die Adventivsprosse die sich auf der unterseite der Blätter befinden .So wächst aus jedem Adventivsprosse ein neue kleine Pflanze heraus.

Microsorium pteropus Adventivsprosse
Microsorium pteropus Adventivsprosse

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Literatur:

Atlas 1 Seite 142

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www.dennerle.de