Aquaristik ist spannend…

Seit ein paar Monaten läuft es jetzt. Mittlerweile sind die Steine völlig überwuchert. An die Lobelia cardinalis „Mini“ traue ich mich nicht richtig mit der Sense. Sie hat ewig gebraucht, bis sie überhaupt mal gewachsen ist und jetzt hat sie so eine hübsche Form.

Ihr kennt das sicher:

Man startet so ein Ding und ‚guckt‘ anfangs die Pflanzen größer. Die Düngung wird angepasst, man probiert vielleicht mal andere Düngekonzepte aus…

Dann kommt irgendwann der Schub und alles wächst wie verrückt. Man ist gefühlt nur noch am optimieren und schnippeln.

Irgendwann mal gibt es ein kleines Algenproblem, das man recht fix in den Griff bekommt, aber danach mit Argusaugen jedes Fitzelchen Alge beäugt, noch bevor die Garnelen es entdeckt und ihm den Garaus gemacht haben.

Man kniet vor dem Ding und entdeckt jeden Tag etwas neues.

Es taucht eine neue Schneckenart auf, die Garnelen bilden einen neuen Farbschlag, Bucephalandra schieben neue Blätter, nachdem sie fast 2 Monate nicht schneller als das Hardscape gewachsen sind, eine Eriocaulon bekommt eine Blüte, das Moos wächst ineinander und mann muss es wieder in Form zupfen, damit es sich nicht löst…

Und dann kommen Leute zu Besuch, denen erst mal ein Ei aus der Tasche fällt („Boah! Wie machst du das? Die Pflanzen wachsen bei dir ja! Sieht schön aus! Bei mir ist alles voller Algen und das Grünzeug geht ein!“) und die einem dann erzählen, dass es ja so entspannend ist, ein Aquarium zu haben.

Entspannend ist glaub ich anders. Ich finde Aquaristik ist ein ziemlich aufregendes Hobby!

nano-aquarium 25 x 25 x 30cm

Auch winzige Aquarien haben ihren Reiz. Achtet man etwas auf den Besatz, kommt man bei diesen Nano -Aquarien mit erstaunlich wenig Technik aus.

25cm x 25cm x 30cm Shrimp-Cube

30cm x 25cm x 25cm

1. Mauritius-Graspflanze – Lilaeopsis mauritiana
2. kleiner Wasserschlauch – Utricularia graminifolia
3. Java-Moos – Taxiphyllum barbieri auf Holz angebunden
4. Flutendes Hornkraut – Ceratophyllum demersum (wird später durch eine andere Pflanze ersetzt)

In der linken hinteren Ecke ist ein einfacher Mattenfilter eingebaut, das Aquarium wird mit einer 11 Watt Leuchtstofflampe beleuchtet.

Technik

  • kleine Umwälzpumpe
  • 11W Bürolampe

Bücher zum Thema:

Aquadings-Buchshop

Gastbeitrag: Große Steine leicht gemacht

Bei der Einrichtung meines Naturaquariums wäre es fast passiert:
Glasbruch durch Verschiebung großer Steine und Felsen. Noch während ich am abstützen war fiel mir ein großer Brocken um. Dabei hatte ich riesiges Glück, denn er landete 2cm vor der Scheibe. Aber was tun, wenn man viele sehr große und schwere Steine einsetzen möchte? Sie müssen ja oft verschoben werden, bis sie in der Position dem eigenen Wunsch entsprechen.

Kurzerhand nahm ich sie alle wieder heraus. Mit zwei Metermaßen legte ich den Grundriss für mein Becken auf den Boden (150×50cm). Dann fing ich an die Steine zu setzen und konnte sie ohne schweres Herausheben hin und her bewegen. Auch die Stützen für Wackelkandidaten lassen sich viel besser testen, als wenn man tief in das Becken greifen muss.

Nachdem dann jeder der großen Brocken seinen Platz auf dem Boden gefunden hatte, konnte ich sie direkt auf ihren Platz in das Becken setzen.

Vorarbeit Anordnung ausprobieren

Noch ein Tip für vorher:

Unbedingt eine Plane, Decke oder Tuch unterlegen. Somit vermeidet man Kratzer im Bodenbelag oder Laufmaschen im Teppich.

Das Ergebnis

Ursprünglich wollte ich endlich mal ein reines Felsenbecken gestalten, in dem nur ganz spärlich Pflanzen stehen sollten. Nachfolgend ist jedoch erkennbar, das ich ein kleiner Pflanzennarr bin.

Steine im Becken Steine im AQ

Material:

  • 195 kg Felsgestein (17 Stck.)
  • 15 kg feiner Spielplatzsand aus dem Baumarkt
  • 25 kg Aquariumkies 3-4mm
  • 12 Stck. halbe Kokosnuss (nicht sichtbare Höhlen für Schmerlen)
  • 2 Stck. Wurzelholz (nicht sichtbar für L 200)
  • 46 Stck. Pflanzen

Fischbesatz

  • 10x Netzschmerle
  • 10x Otocinclus
  • 2x L 200
  • 40x Rautenflecksalmler

Gastbeitrag :Wurzeln säubern bei Topfpflanzen

Wurzeln säubern bei Topfpflanzen

Jeder kennt das Problem. Man hat sich eine schöne Topfpflanze gekauft und schon auf dem Heimweg wird überlegt, wie bekomme ich die Wurzeln heil aus der Zuchtwolle? Oder anders herum, wie bekomme ich die Zuchtwolle von den Wurzeln?

1. Schauen keine Wurzeln aus dem Gittertopf heraus, drückt man den Topf mehrmals zusammen, so das die Zuchtwolle leicht zusammengepresst wird. Nun die Pflanze umdrehen und ein wenig schütteln. Meistens flutscht sie dann schon von alleine heraus oder man muss nur noch wenig daran ziehen.
2. Ist der Topf bereits umwachsen, bzw. sind die herausgewachsenen Wurzel zu land oder zu dick, bleibt nichts anderes übrig als den Topf vorsichtig mit einer kleinen Schere Stück für Stück zu zerschneiden.
3. Im günstigsten Fall, kann man Die Zuchtwolle jetzt schon in großen Streifen abziehen. Achtung: immer vom Blatt zur Wurzel abziehen. Entgegengesetzt würden mit Sicherheit die Wurzeln brechen.
4. Nachdem das Gröbste herunter ist, beginnt die Feinarbeit. Am besten die Wurzel noch mal kurz in einen Eimer temperiertes Wasser halten und kurz schütteln. Danach mit einer ganz normalen Küchen-Gabel am Ende der Wurzeln eintauchen und nach unten vorsichtig wegziehen. Beim 2. Mal die Pflanze um 90 Grad drehen und in der selben Höhe wiederholen. Beim 3. und 4. Mal etwas höher ansetzen usw.. Die Wurzeln sind jetzt recht sauber und gut sortiert. Noch mal kurz im Wasser ausschütteln und fertig.

Wurzelreinigung 1. Wurzelreinigung 2. Wurzelreinigung 3.

5. Einige Aquarianer meinen Wurzeln müssen bis auf 1cm gekürzt werden, andere sagen nur kurz anschneiden, wieder andere behaupten dürfen nicht geschnitten werden.
Entscheidend für eine Beschneidung sind meiner Meinung nach 2 Punkte:
5.1 Eine Wurzel muss gerade nach unten eingepflanzt werden. Sind sie also so lang, das sie den Glasboden schon berühren, kürze ich sie. Wichtig ist, die Wurzeln tief setzen, damit man die Pflanze wieder ein Stück nach oben ziehen kann. Dadurch stecken die Wurzeln senkrecht im Bodengrund.
5.2 .Erkennt man schon frische Triebe aus der Wurzel, hätten diese alleine gesetzt in den meisten Fällen keine Chance. Also nicht kürzen und evtl., nachdem der Trieb herangewachsen ist, später abschneiden und umsetzen. Dunkle (Vorsicht: manche Wurzeln sind auch gesund dunkel gefärbt) und matschige Wurzeln entfernen.

Noch ein Tip für vorher:

Mit dem Fallgewicht (Topf, Stein, Blei, usw.) erst mal die Position ausfindig machen, wo später die Pflanze stehen soll. Noch lässt sich alles leicht rangieren und vor allen Dingen schont man noch die Wurzeln. Auch eine Pflanze hat „Stress“ wenn sie immer wieder umgepflanzt wird, von der Wurzelverletzung mal ganz abgesehen.
Nachdem entgültigem Einpflanzen gebe ich noch eine Portion Flüssigdünger in mein Becken, da die Pflanze jetzt viel Energie benötigt, um sich in ihrer neuen Umgebung einzuleben und zu etablieren.

Gastbeitrag: Holz-Wurzeln wässern und versenken

Holz-Wurzeln wässern und versenken

Eine neue Wurzel entpuppt sich selten als angenehmes Dekormaterial. Meistens ist sie sehr selbstständig und schwimmt an der Oberfläche, um dann irgendwann einmal abzusinken und dort zu landen, wo sie nicht hin soll. Also ergeben sich 2 Möglichkeiten:

1.In einen Eimer Wasser mit einem Stein beschwert erst mal eine Ewigkeit stehen lassen.

oder

2.Auf einen Stein gebunden und direkt platziert

Da Aquaristik eigentlich mit Geduld zu tun hat, müssen wir ein wenig listig sein und widmen uns Möglichkeit Nr. 2.

Zunächst reinigen wir die Wurzel unter fließendem warmen Wasser. Hierfür benutze ich Schwämme, die eine raue Oberfläche haben, und eine Zahnbürste. Beide Artikel verwende ich seit dem Kauf ausschließlich und nur für die Aquaristik.
Je nach Holz sollte man die Wurzel noch mit 100 Grad reinigen. Entweder abkochen oder in den Backofen schieben. Hauptsache Bakterien und Keime vernichten.
Danach noch mal abspülen um gelöste oder vertrocknete Reste zu beseitigen.

Jetzt binde ich die Wurzeln auf einen flachen Stein. Hierfür verwende ich Nylonschnur aus dem Bastelgeschäft. Am besten immer jede einzelne Schlinge verknoten. Umwickelt man Wurzel und Stein, kann es zu einer Verschiebung kommen, die der Wurzel wieder auftrieb gibt.

Wurzel 1

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Die Steine mit den Wurzel jetzt auf eine dünne Lage Kies oder Sand aufsetzen. Nicht direkt auf das Glas, da es zu Schäden kommen kann und mit Sicherheit sehr wackelig ist. Jetzt die Position finden und auffüllen.

Die Schnüre können eigentlich für immer im Becken bleiben, da sie keine Schadstoffe abgeben. Dennoch würde ich sie nach ca. 4 Wochen herausschneiden, da sie zu Verletzungen bei den Fischen oder Wirbellosen führen können.

Hier noch ein Tip:

Als unterste Schicht benutze ich immer Kies den ich noch von anderen Becken übrig habe. Auf diese Weise spare ich mir wieder ein paar Euro. Danach kommt dann eine Lage Nährstoffboden. Nur für die oberste Schicht nehme ich den geplanten Kies.
Damit aber die Optik an den Außenscheiben stimmt, lege ich erst mal Holzleisten aus. Auf diese Weise kann mein „Füllkies“ nicht nach außen laufen. Bevor ich die oberste Schicht auftrage, schiebe ich die Leisten nach innen und fülle den entstandenen Zwischenraum mit dem Kies der oberen Schicht. Jetzt die Leisten gleichmäßig nach oben herausnehmen und mit Kies ausgleichen.

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Kiesrand 1
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Gastbeitrag: Beckengestaltung

Hallo zusammen!

Nachfolgend habe ich einen kleinen, von Bildern unterstützten Bericht zusammengestellt,
über die Einrichtung meines Pflanzenbeckens.

Als erstes galt es mal den Architekten ausfindig zu machen, der mir schriftlich
( ! wichtig, falls ein Versicherungsfall auftritt ! ) die Belastung meines Bodens bestätigte. Man sollte das Gewicht eines Beckens nicht unterschätzen, zumal ich in meinem Fall zwei 375 L Becken nebeneinander stellen wollte; und das im 3. OG eines Altstadthauses.

Aquarien

Das linke wird ein Pflanzenaquarium, das rechte ein Buntbarschbecken. Beide Becken wurden von außen beklebt mit Schrankfolie aus dem Baumarkt. Links mit Wellenmuster in blau, rechts eine Marmorstruktur in grün.

Wichtig ist es, sich vorher schon einmal ein paar Gedanken zu machen, wie denn das Ergebnis auszusehen hat. Hierzu hatte ich mir einiges angeschaut, vor allen Dingen Naturaquarien und Hollandbecken. Material hierfür gibt es reichlich im Internet oder in Fachbüchern/Zeitschriften. Wem die Bücher zu teuer sind, sollte in den nächsten Buchhandel gehen und sich mit Stift und Block in die Leseecke verziehen.

Mein Plan war es, Terrassen anzulegen die gleichzeitig eine Höhle bieten. Mit mehren Zollstöcken bewaffnet
( symbolisch als Terrassenwand und gleichzeitig zum messen) ging ich dann ans Werk, um die Maße der einzelnen Glasstreifen für meinen Glaser zu ermitteln.
Nachdem ich diese erhalten hatte, ging es ans Ausrichten und Kleben.

Glasstreifen für Terrassen

Glasstreifen für Terrassen

Glasstreifen für Terrassen

Glasstreifen für Terrassen

Bis jetzt ging alles noch recht einfach, wenn auch der Umgang mit der Silikonspritze gewöhnungsbedürftig ist. Nachdem ich schon drei Tage auf meine Glasstreifen hatte warten müssen, wurde meine Geduld weiter auf die Probe gestellt. Silikon muss nun mal aushärten. Und da ich ein tapferes Kerlchen bin, habe ich erst nach zwei Tagen weiter gemacht.

Im Internet hatte ich mir roten Schiefer bestellt, diesen gut gereinigt und mal zur Ansicht der Reihe nach gegen eine Wand gelehnt. Wie bei einem Puzzle hab ich solange die Platten getauscht, bis mir die Reihenfolge gefiel.
Jetzt ist es wichtig, die Berührungspunkte der einzelnen Platten zueinander und später gegen das Glas zu finden. Nur hier wird ein großer Klecks Silikon benötigt. Man kann auch massiv einkleistern, jedoch müsste man bei einem späteren Dekorationswechsel die Platten zerschlagen.

Befestigen der Steinplatten

Befestigen der Steinplatten
Befestigen der Steinplatten
Befestigen der Steinplatten

Wichtig ist es, ordentlich abzustützen, damit umfallende Platten nicht das Glas beschädigen. Am besten eignen sich hierfür Bierdeckel (fragt einfachen den Wirt um die Ecke), da man hier die Länge oder Höhe sehr gut variieren kann.

Befestigen der Steinplatten

Nicht vergessen, unter die hochkantgestellten Platten etwas unterzulegen.
Jetzt können Spalten und große Lücken noch ausgespritzt oder mit kleinen Bruchstücken gefüllt werden.

Geduld ist die erste Tugend der Aquarianer

Wieder einmal gilt es, Geduld zu haben. Hatte es wieder auf zwei Tage gebracht, bevor ich anfing mit Sand zu füllen.
Wichtig ist es, die flachen Stellen zuerst zu füllen, damit ein Gegendruck da ist, wenn Ihr die Terrasse füllt.
Im flachen Bereich habe ich nur Sand verwendet, während ich die Terrassen zuerst mit groben und die letzten 5 cm mit feinem Kies aufgefüllt habe.

Gestalten des Bodengrundes
Gestalten des Bodengrundes
Gestalten des Bodengrundes

Da nicht jede Pflanze sandtauglich ist, hatte ich für die rechte Seite noch einen im Boden und an den Seiten gelochten Plastikbehälter mit Schiefer beklebt. Dieser ist mit Kies gefüllt und wird einfach auf den Sand gestellt. So bleibt er beweglich für Positionsänderungen. Die Oberfläche des Plastiks mit einem spitzen Gegenstand mehrfach überkreuzend anritzen, dann haftet das Silikon besser.

Pflanzenkorb

Wasser Marsch!

Als nächstes stellte ich noch ein paar Wurzeln an die gewünschten Stellen und fing an, das Wasser einzulassen.
Das empfinde ich immer als den bewegensten Moment. Aus einem Terrarium wird ein Aquarium und die große Frage: ist das Becken auch dicht?

Befüllen des Becken
Befüllen des Becken
Befüllen des Becken

Tja, nun muss ich einen großen Sprung ohne Bilder machen. Nachdem das zu 75% gefüllte Becken auf 25 Grad temperiert war, begann die Bepflanzung. Nach 3 Stunden, in denen ich nicht ans fotografieren gedacht hatte, war ich fertig.
Hoffentlich gefällt dieses Becken nicht nur mir und ich denke, ein paar nützliche Tipps konnte ich hiermit auch weitergeben.

Ein Traum Ist wahr

Detailaufnahmen
Detailaufnahmen
Detailaufnahmen
Detailaufnahmen
Detailaufnahmen

Abschließend noch den Besatz in zeitlicher Reihenfolge:

Nach 2 Wochen:

  • 20x Otocinclus
  • 20x Amanogarnelen

Nach 6 Wochen:

  • 1x Feuerschwanz
  • 8x Panda Panzerwelse
  • 4x L144

Nach 8 Wochen:

  • 6x Mosaikfadenfische
  • 10x Goldfadenfische

150cm Salmler-Becken


Größe (Liter / cm) und Beschreibung:

375 Liter / 150×50×50cm

Salmlerbecken

Es handelt sich hier um ein Salmlerbecken für südamerikanische Salmler, die von ein paar Corydoras und einer großen Menge (geografisch nicht passender) Zwerggarnelen Gesellschaft bekommen haben.

Das Aquarium ist in Betrieb seit 1999, wobei ich es bereits öfters mal umgestaltet habe. (und es bleibt nicht in dieser Form – allein schon wegen dem Pflanzenwuchs)

Die Technik

Gefiltert wird über einen riesigen Eheim-Außentopf (modifizierter EHEIM 2250 mit gedrosselter Pumpe), dessen 12l Filtervolumen mit Tonröhrchen und blauem Filterschwamm gefüllt sind.

Die Nennleistung der Pumpe beträgt 1200l/h, sie schafft ca.1000l/h und ist auf etwa 700l/h gedrosselt.

Der Ansaugstutzen [F] ist hinter einer Wurzel versteckt und der Heizstab [H] mit 300W Leistung liegt schräg hinter den Pflanzen.

Beleuchtet wird das Becken mit 6 × 36 W Leuchtstoffröhren T8 mit Reflektoren und unterschiedlicher Lichtfarbe, die in die Eigenbau-Abdeckung integriert sind.
Die Vorschaltgeräte befinden sich im mittleren Unterschrankfach und beheizen so nicht nur den Boden des Aquariums sondern auch den in diesem Fach stehenden Gärkanister für die CO²-Versorgung.
Die Beleuchtungsdauer ist über eine Zeitschaltuhr auf 12 Stunden täglich ohne Pause eingestellt.

An der Rückwand des Aquariums ist wegen der schönen Tiefenwirkung ein Spiegel angebracht.

Das Wasser für die etwa 150 Liter Wasserwechsel wöchentlich wird aus fein gefiltertem Regenwasser und Leitungswasser gemischt und hat folgende Werte:

  • pH: 6,8-7,0
  • KH: 2°dH
  • GH: 5°dH
  • NO³: 12mg/l
  • Temperatur: ~26°C

Die Fauna

  • unzählige Turmdeckelschnecken (Melanoides tuberculata)

Bis auf die Blauen Perusalmler, Fahnen-Kirschflecksalmler und C.sterbai sind alle Tiere aus eigener Nachzucht.
Die Hyphessobrycon erythrostigma sind Wildfänge, die ich bisher nicht erfolgreich zum Ablaichen bringen konnte.

Die Flora

Pflanzplan

1 Ceratophyllum demersum (Hornkraut)
2 Anubias barteri var. nana (Barters Spaarblatt)
3 Microsorium pteropus (Javafarn)
4 Echinodorus amazonicus (Amazonas-Schwertpflanze)
5 Echinodorus parviflorus (Kleinblütige- oder Schwarze Schwertpflanze)
6 Vesicularia dubyana (Javamoos)
7 Cryptocoryne wendtii (Wendts Wasserkelch, braunrote Form)
8 Vallisneria americana var. biwaensis (Biwa-See-Vallisnerie oder Schraubenvallisnerie)
um 8 herum Sagittaria pusilla (Flutendes Pfeilkraut)
9 Micranthemum umbrosum (Perlenkraut)
10 Hydrocotyle leucocephala (Brasilianischer Wassernabel)

Die Dekoration

Es sind mehrere große Schwarzerlenwurzeln und ein Stück Steinholz (für die Terrassierung rechts) verbaut. (beides im Einrichtungsplan zu sehen bzw. unter dem Javafarn, der auf eine der Wurzeln aufgebunden ist)

40cm Garnelenaquarium


Einrichtungsvorschlag…

…für ein 40cm-Garnelenaquarium.

Einkaufliste:

  1. Aquarium 40cm
  2. feine, blaue Filtermatte, 5×50×50cm (kleiner gibts nicht)
  3. kleine Tauchpumpe
  4. 1 Sack feinen Fugensand/Quarzsand
  5. Pflanzen siehe Pflanzplan
  1. Stein und Wurzel

So soll es aussehen:

40er von Vorne

  • Versteckmöglichkeiten für Zwerggarnelen
  • ein bißchen Falllaub
  • Hamburger Mattenfilter
  • feiner Sandboden

Gerade der Hamburger Mattenfilter bietet mitseinergroßen Oberfläche und der langsamen Strömung den Garnelen eine ideale Nahrungsgrundlage durch die sich auf der Filtermatte befindlichen Kleinstlebewesen und Algen. Junggarnelen werden nicht in den Filter gesogen.

Pflanz- und Einrichtungsplan

40er Pflanzplan

1 Hornkraut – Ceratophyllum submersum
2 Brasilianischer Wassernabel – Hydrocotyle leucocephala
3 Javafarn – Microsorium pteropus
4 Perlenkraut – Micranthemum umbrosum
5 Erlen- oder andere Wurzel
6 Basaltstein
7 Falllaub
8 Filtermatte mit kleiner Pumpe und evtll. Heizstab

Direkt an der Filtermatte und an der Wurzel: Javamoos – Vesicularia dubyana

40er Pflanzplan von Oben