Bezirksbörse 2007 Saarland

Da der Termin jetzt vorbei ist möchte ich euch wenigstens die Bilder nicht vorenthalten (-:

17. Zierfisch und Pflanzenbörse des Bezirks 13

Börsenhalle in Rohrbach

Rohrbachhalle

Drei Damen der großen Preise

Für den großen Hunger

Frau Meister im Element

Ausrichterverein

Stefan von Aquarien- und Terrarienfreunde Ludwigia e.V. St. Ingbert

Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken

Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken

Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken

Kurt Mack vom Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken

Wasserwechsel auf der Börse

Nicht nur Aquaristik auch Terraristik

Aquarien- und Terrarienfreunde Ludwigia e.V. St. Ingbert

Hans-Werner Harsch vom Wasserfloh Schiffweiler e.V

Udo vom Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken bei Familie Meister

Leicht gestresster Christian vom Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken

Stefan Kirch vom Aquarien- und Terrarienfreunde Ludwigia e.V. St. Ingbert

Die Vereine Deutschlands sind in verschiedene Bezirke unterteilt. Der Bezirk 13 ist das Saarland und die Umgebung. Hier übernimmt einmal im Jahr ein Verein die Ausrichtung einer großen Börse. Das heißt fast alle Züchter des Bezirkes, bieten hier ihre Nachzuchte öffentlich an. So das eine große Auswahl an Nachzuchtieren besteht. Da diese doch recht groß ist, muß dafür schon eine große Halle herhalten (-:.

Na? Interesse geweckt?

Dann sehen wir uns bestimmt (-:

Hier noch ein kleiner Bildausschnitt von der 13. Zierfisch und Pflanzenbörse. Übrigens, findet ihr mich auf dem Bild? (-:

13.Bezirksbörse

Hier noch ein paar Bilder von der 15. Zierfisch und Pflanzenbörse

Sind das nicht Tick,Trick und Track auf der Fischbörse

Die drei von der Tankstelle? nein Fischbörse

Ach nein das sind ja Patrick, Roman und Peter

Auch Mack ist dafür

Ja ich bin dafür

Frägt sich nur wofür ?

Unser Bissiger Diskuszüchter

Bissiger_Diskuszüchter

Aber schöne Tiere hat er

Bezirksbörse

Mein_Tischnachbar

Rund 30 m Brauchte unser Verein für seine 52 Becken

Unser_Vereinsstand

16.Zier und Pflanzenbörse

Hier noch die Bilder von der 16.Bezirksbörse


Hier hatte unser Verein Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken die ganze Fensterfront belegt.


Hier Tobi unser Werbeträger bei wichtigen Verkauufsgesprächen






Weitere Infos unter www.vda-bezirk13-saar.de
unter Veranstaltungen

Züchtertour 1

Züchtertour 1

Teil 1

Beim letzten Züchtertreffen im Saarland, lernten wir Ingo Seidel etwas näher kennen. Als wir so zu am diskutieren waren, kam die Idee auf, ob wir Ingo nicht einmal Besuchen könnten. Die Idee war nun geboren. Nun galt es sie umzusetzen. Schon am nächsten Tage hatte Rene die Preise eingeholt, was uns das ganze mit dem Fliegen kosten würde .Denn so richtig wollte keiner die 800 Km nach Berlin fahren. Nur das mit dem Fliegen hatte so einige Harken. So das man hier schon à‚½ Jahr im Vorab Buchen muss um einen Guten Preis zu erhalten, und bucht gleich eine Gruppe kommt ein guter Zuschlag darauf .Na das war es dann mit dem Billigflieger. Na es gibt ja noch die Bahn, jetzt galt es nur noch denn richtigen Tarif zu finden. Nach Stunden der suche im Netz gab es auch hier nicht wirklich eine kostengünstige Alternative die auf unsere Belange zugeschnitten war .Was soll ich sagen wir kamen zum Entschluss das ein Sprinter das richtige für uns wäre. Flexibel, Kostengünstig und viel Platz. Zu meinem erstaunen meldeten sich sofort freiwillige die fahren wollten. Gott sei dank dachte ich ins Geheim da ich um alles einen Bogen mache, dort wo ich weiter als 400 Km selbst fahren muss.

Nach einwenig hin und her war ein Termin gefunden. Ingo organisierte ein kostengünstiges Hotel, Kurt nach ein paar Telefonaten ein Treffen in Berlin und Rene den Bus.
Jetzt galt es nur noch das ganze so schonend wie möglich das ganze unseren Ehefrauen klar zu machen das wir schon wieder für ein paar Tage verschwunden sind.
Aber auch das haben wir letzt Endens gemeistert. Nun fieberten wir dem 25 November entgegen.

25 November 4Uhr
Der Wecker ruft mir erbarmungslos zu “Aufstehen” es geht los.
Müde torkelte ich erst einmal durch das Haus. Und machte mich daran die letzten Vorbereitungen zu Reise zu treffen. Man oh man die Uhr rennt aber wieder besondert schnell heute Morgen. Aus dem Schlafzimmer hörte ich noch viel Spaß und lass mir das große Auto da .Na was sollte es, dachte ich, nehme ich halt den Corsa ist doch egal. Schnell die Sachen eingeladen. Navie an die Scheibe und Stefan abholen. Ein Blick auf die Tankuhr, ups. Da sollte ich doch noch einen Tankstopp einlegen. Navie einschalten, ups wieso funktioniert das Teil jetzt auch nicht mehr, na egal jetzt nur noch los fahren. Die Tankstellen waren natürlich alle noch zu, Stefan habe ich auch nicht gefunden. Also durchstarten zu Kurti und dann Stefan im Anschluss abholen. Bei Kurti angekommen war dieser noch am Fischefangen. Wobei Thomas ihm Gesellschaft leistete. Als Kurt nun mit den ganzen Boxen vor Corsa stand kam der IKEA Effekt. 4Personen + Mitbringsel geht nie. Zum Glück hatte Thomas ja noch seinen Ford galaxie dabei, in dem wir alles verstauen konnte und mein Spritproblem löste. Nun wurde Stefan auch noch eingesammelt, der schon eine Weile in der Kälte wartete. Nach einer halben Stunde fahrt waren wir um 6 Uhr bei Rene angekommen.

Abfahrt

Hier warteten bereits Serge,Eric, Andreas und Rene auf uns. Schnell war der Bus beladen und die Reise ging los, wobei wir noch Ingo in Kaiserslautern einsammelten.

Einsammeln von INGO.K

Kurti der eigentlich Schlafen wollte kam aus dem Erzählen nicht mehr raus, so dass während der Fahrt doch viel Interressantes von der Rückbank zu hören war.

Beriner Innenstadt

Der Sprinter machte seinem Namen alle Ehre, so dass wir trotz mehrfacher Pausen um 13:30 Uhr schon einen Parkplatz in Berlin hatten.
Thomas hatte noch ein paar Wurzeln dabei die er in ebay versteigert hatte und nun wie ein Weihnachtsmann mit großem Sack durch Berlin marschierte um seine Gaben zu verteilen. Gleich darauf kamen auch die ersten Gabenempfänger um diese abzuholen. Nun ging es gleich weiter auf denn Weg zum Berliner Zoo wobei wir nur das Aquarium Besuchten.

Eingang Zoo neben dem Aquarium

Nachdem jeder um 11Euro erleichtert war konnten wir dieses betreten. Zuerst durchwanderten wir das Erdgeschoss wobei sich hier der Süßwasser und Seewasserbereich befand.

Auffallend war das hier sich doch einige Raritäten sich in denn Becken befanden die sonst nicht in Aquarien zu sehen sind.

Im 1.Stock befanden sich verschiedene Gattungen an Fröschen, Lurche und Reptilien. Zum Abschluss erklimmten wir die Treppen zum zweiten Stock auf dem sich verschiedene Insekten in Terrarien tummelten.

Nun wurde es aber Zeit aufzubrechen. Denn unser Kurt wollte noch Garnelen in Ostberlin abholen. Als wir schließlich in eine Seitenstrasse abgefahren sind. Schien dort die Zeit anhand der Straßenqualität um ein Jahrhundert zurück versetzt zu sein. Hier bekam man das Gefühl wie sich wohl der alte Fritz in seiner Kutsche gefühlt haben musste. Nach einer Weile des Geholpers kamen wir an einem gepflegten Neubau an. Fünf der Truppen ließen sich es nicht nehmen mit in das innere des Haus mit der Garnelenzucht zu begutachten. Mit 9 Leuten wäre wohl das Gesicht der Hausherrin noch verdutzter gewesen. So warteten wir lieber vor der Tür. Mit einem breiten grinsen und denn Garnelen in der Hand kam die Truppe aus dem Haus und wir konnten uns Richtung Hotel aufmachen.

Hier bezogen wir schnell unsere Zimmer und waren eine halbe Stunde Später wieder auf der Straße Richtung Restaurant in Ost Berlin. Jetzt begann die Parkplatzsuche bei der Rene doch recht gelassen durch die Strassen fuhr bis wir nach 1Stunde einen Parkplatz für den Sprinter gefunden hatten.

Nachdem wir jetzt auch den Mexikaner gefunden hatten wurden wir recht herzlich von Matthias Schneider Begrüsst!

Und erzählte uns gleich das Klaus Dreymann keinen Parkplatz gefunden hätte und wieder gefahren wäre. Nun Stand Kurti mit seinen roten Hexenwelsen in der Transportbox verwundert da der diese durch halb Berlin für Klaus geschleppt hatte. Aber der ließ sich nicht mehr Blicken.

Nach einem guten Mal wurden die neue Kontakte reichlich mit Berliner Bier begossen.

Verabschiedeten wir uns von Ramona,Tobias,Bernd,Andi und ?

So machten wir uns wieder um 0 Uhr auf denn Weg zu unserer Bleibe. Da “Rene” unser Fahrer doch einen sehr erschöpften Eindruck machte.

zu Teil 2

16.Zier und Pflanzenbörse des Bezirks 13

Hallo

Ich möchte euch recht Herzlich zur 16. Zierfisch und Pflanzenbörse des Bezirks 13 einladen.

Die Vereine Deutschlands sind in verschiedene Bezirke unterteilt. Der Bezirk 13 ist das Saarland und die Umgebung. Hier übernimmt einmal im Jahr ein Verein die Ausrichtung einer großen Börse. Das heißt fast alle Züchter des Bezirkes, bieten hier ihre Nachzuchte öffentlich an. So das eine große Auswahl an Nachzuchtieren besteht. Da diese doch recht groß ist, muß dafür schon eine große Halle herhalten (-:.

Na? Interesse geweckt?

Dann sehen wir uns bestimmt (-:

Hier noch ein kleiner Bildausschnitt von der 13. Zierfisch und Pflanzenbörse. Übrigens, findet ihr mich auf dem Bild? (-:

13.Bezirksbörse

Hier noch ein paar Bilder von der 15. Zierfisch und Pflanzenbörse

Sind das nicht Tick,Trick und Track auf der Fischbörse

Die drei von der Tankstelle? nein Fischbörse

Ach nein das sind ja Patrick, Roman und Peter

Auch Mack ist dafür

Ja ich bin dafür

Frägt sich nur wofür ?

Unser Bissiger Diskuszüchter

Bissiger_Diskuszüchter

Aber schöne Tiere hat er

Bezirksbörse

Mein_Tischnachbar

Rund 30 m Brauchte unser Verein für seine 52 Becken

Unser_Vereinsstand

16.Zier und Pflanzenbörse

Hier noch die Bilder von der 16.Bezirksbörse


Hier hatte unser Verein Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken die ganze Fensterfront belegt.


Hier Tobi unser Werbeträger bei wichtigen Verkauufsgesprächen






Weitere Infos unter www.vda-bezirk13-saar.de
unter Veranstaltungen

Aquarien- und Terrarienfreunde Guppy 2000

Hallo

Hallo

Heute war ich auf der Veranstaltung von Guppy 2000 die In St. Wendel Im Saalbau stattfand
Einmal im Jahr findet dort ihre große Börse statt wobei auch andere Vereine aus dem Saarland dazu eingeladen werden.Leider ist hier die Mitwirkung hierzu etwas gering da der Anfahrtsweg doch lange ist.Wer aber die Börse besucht und anschließend die Innenstadt von St.Wendel gehen will wird nicht entäuscht sein da diese eine richtig schöne Altstadt besitzt in der man sich durch die ganzen Einbahstraßen schön verfahren kann.Trotz Navi brauchte ich knapp eine halbe Stunde bis ich es gefunden hatte.Wo anderst zuviel Schilder stehen war hier dies etwas marger ausgeschildert. Die Börse befindet sich hier im Saalbau.
Saalbau Eingang
Aber zum Glück konnten mir die Einheimische den Weg erklären.
Kaum im inneren angekommen.Hatte mein Sohn schon Hunger,Kein Wunder an dem Angebot an Kuchen das sich hier befand.
Für Leib und Wohl
Auch muß ich hier die Leute loben die hinterm Tresen standen die schneller Bedienten als ich meinen Gelbeutel zücken konnte.
schnelle Bedienung
Wobei hier Eintritt und Versorgung recht günstig waren und sicher zu einem Familienausflug lohnen.
Kaum im Inneren angekommen traf ich auch die ersten Bekannten aus meinem und anliegenden Vereine.
Guppy 2000 Logo
Mattias beim fangen
Zu Glück war der erste Ansturm schon vorbei so das ich gut ein paar Bilder schießen konnte.
Unser Diskuszüchter im Gespräch
Hier war erst einmal unser Diskuszüchter und andere aus unserem Verein Aquarien-u.Terrarienverein `Amazonas` Saarbrücken
Zwei Züchter unseres Vereins
Auch hatten andere einiges zu bieten
Links Aquaristik Rechts Terraristik
Leider habe ich nur so wenig Ahnung von Terraristik meiner Frau zu liebe.Ich glaube wenn ich meinem Sohn nachgegeben hätte müßte ich heute vor der Tür schlafen wobei das ganze doch recht Interessant ist.
So mochte Mattias (der ihr beim fangen der Fische sieht) um kein Preis der Welt in Berührung einer Schlange kommen.Da half auch kein Bitten der jungen Frau die diese auf den Schultern trug.Wer schon mal eine Vogelspinne auf der Hand gehalten hat weis das sie sich wie Pfoten einer jungen Katze anfühlt.
Der Terraristikzweig war ein wenig getrennt von den Aquarien da sich hier wohl auch das Publikum scheidet
Hier unterhielt ich mich auch kurz mit mit Michael Raber
Terraristik
Spinnen und anderss Getier
Schlangen?
Schlangen?
Der auch ein guten Eindruck auf mich machte und mir seine Karte gab,“www.schlangenmichel.de”:http://www.schlangenmichel.de/

Auch gab es hier noch andere Anbieter die gerne Auskunft gaben.
Terraristik
Schlangen in Dosen
Kleiner Einblick
Hier muß ich doch sagen. Haben die Terraristen doch einen Wesentlichen Vorteil gegen den Aquarianer da sie alles schneller zusammen gepackt haben als wir mit unseren Aquarien (-.

Ich habe noch einen Handzettel migenommen der vielleicht für einige Interressant sein dürfte.
Handzettel

Na dann bis zum nächsten mal
Gruß Henry

Gerne könnt ihr auch eure Termine im Forum veröffentlichen.

Aquadings zieht um

Aquadings wird voraussichtlich vom 10.09.2006, 21:00 Uhr bis 11.09.2006, 04:00 Uhr wegen Umzugs auf einen anderen Server nicht erreichbar sein.

Da es in den letzten Wochen häufig zu Serverproblemen kam, zieht Aquadings um.

Der neue Server:

2 Dual Xeon Serversysteme mit je 2 GB RAM,
Raid1 Speichersystem mit einer Kapazität von 250 GB
Der Webserver liegt auf einer Maschine, auf der zweiten liegen ausschließlich die mySQL- Datenbanken.

Wir hoffen, dass damit die Probleme beseitigt werden.

Kleines Filter 1 x 1

Wozu ist ein Filter im Aquarium gut?

Jeder hat ein Filter im Aquarium, aber so manchem ist nicht klar wozu er überhaupt das Teil braucht und wie es funktioniert.

Topffilter
Topffilter

Rucksackfilter
Rucksackfilter
Innenfilter
Innenfilter

Es gibt verschiedene Konstruktionen von Filtern wie z.B Topffilter, Innenfilter (z.B HMF) , Rucksackfilter mit einer oder mehreren Kammern, die unter Zuhilfenahme von Lufthebern oder Motorpumpen das Wasser durch das Filtermaterial befördern. Beim Filtermaterial unterscheidet man unter mechanischem, biologischem und chemischem Filtermaterial.

Mechanische Filterung

Von Mechanischer Filterung spricht man z.B bei einem Diatomicfilter der im Grunde genommen nichts anderes ist als z.B ein Kaffeefilter. Anhand seines feinen Filtergewebes ist er in der Lage kleinste Partikel im à‚µ Bereich zurück zu halten .Dies können sein Kleinstlebewesen und andere Kleinsteile die im Wasser gelöst sind. Es müssen aber nicht gleich kleinste Partikel sein die eine mechanische Filterung auszeichnet. Wenn wir größere Teichfilter betrachten, befinden sich oft Bürsten darin um denn groben Schmutz auszufiltern um so zu verhindern dass sich der nächste feinere Filter nicht so schnell zusetzt. Aber es gibt auch das andere Extrem wie z.B eine Osmoseanlage. Hier sind kleinste Membranen eingebracht die in der Lage sind verschieden große Moleküle zu filtern und diese in Reinstwasser und Abfallwasser zu trennen, das bei diesen der Durchfluss nur sehr langsam vonstatten geht erklärt sich durch die Feinstfilterung.

Biologische Filterung

Unter Biologischer Filterung verstehen wir wenn ein Organisches Material in ein anderes übergeht. Auch wird dieses, oft mit Biologischen Gleichgewicht in Verbindung gebracht. So das im großen und ganzen sich nichts verliert. Aber jetzt zurück zu unserem Filter im Aquarium.
Hier fangen wir am besten mit der Wassermenge an. Im Vergleich zu denn Natürlichen Lebensräumen der meisten Fische, ist ein Aquarium nur eine Pfütze, auch wenn dieses mal 2000 l hat. Wenn wir nur eine kleine Menge an Farbstoff (wie Methylenblau) ins Wasser geben würden, werden wir sehr schnell merken wie sich die Farbe des Wassers verändern wird. Nun bedenken wir das der Stoffwechsel der Fische und verrottender Pflanzenteile das Wasser belasten(Organische Stickstoffverbindungen). Dies können wir mit einem Wassertest bei einem PH-Wert unter 7 als Ammonium(ungiftig) erkennen und bei über 7 als Ammoniak(sehr giftig). Wer schon mal an einer Flasche mit Ammoniak gerochen hat, möchte bestimmt nicht darin baden. Auch wenn sie noch so verdünnt wäre. Aber zum Glück gibt es Bakterien die Ammonium /Ammoniak als Nahrung dient.
Diese brauchen ein Besiedlungsmaterial, das mit Wasser durchströmt werden muss, um so den benötigten Sauerstoff zur bakteriellen Oxidation (Verbrennung) zu transportieren. Dies wird als biologische Filterung bezeichnet. Je größer die gesamte Oberfläche des Material, desto mehr Bakterien können sich darauf ansiedeln. Dies sollte ein Material sein, das gut durchströmt wird und eine große, sich nicht zu leicht zusetzende Oberfläche besitzt, wie z.B. Filterschwämme, Lavagrus, Siporax usw.

„Nitrifikation“ oder Eiweiß- und Stickstoffkreislauf im Filter

Haben sich nun die ersten Ammonium /Ammoniak-fressenden Bakterien (Nitrosomonas) gebildet, produzieren diese auch ihre Ausscheidungen (Nitritation), die durch messbares Nitrit im Wasser feststellbar sind. Nachdem sich jetzt immer mehr Bakterien bilden, die Nitrit (NO2, giftig) produzieren, entwickeln sich die ersten Bakterien (Nitrobacter), die Nitrit als Nahrungsquellen nutzen. Aber wie soll es anders sein, auch diese haben Ausscheidungen (Nitratation), die Nitrat (NO3) genannt werden. Diese Vorgänge werden bezeichnet als Einfahren des Filters. Diese beträgt ca. 48 Tage bis die Bakterien sich im Gleichgewicht gebildet haben. So das nun der Filter in der Lage ist die anfallende Abbauprodukte zu verarbeiten. Vieleicht hat jemand schon mal den Begriff Nitrit-peak gehört. Beim einfahren des Filters. Das ist der Moment in dem sehr viele Bakterien (Nitrosomonas) mit Nitritauscheidungen gebildet haben, aber noch nicht die Menge (Nitrobacter) die, diese als Nahrung dient. So seigt der Nitrit immer weiter an bis es genügen Nitrit fressender Bakterien gibt. So das es zeitweise zu einer Nitritüberproduktion kommt. Hierbei kommt es bei den Fischen oft zu einer Vergiftung.

Nitrat kann über einen Wasserwechsel entfernt werden, oder durch starke Bepflanzung reduziert werden.

Anmerkung

  • Nitrit darf bei eingefahren Filter nicht messbar sein
  • Nitrat sollte nicht höher als ca. 100 mg/l
  • Nitratobergrenze im Leitungswasser ist laut Trinkwassergesetz 50mg/l

Link
Trinkwassergesetz

Chemische Filterung

Chemische Filterung klingt im ersten Augenblick etwas negativ in Verbindung mit Aquarium, will man doch hier ein biologisches System schaffen. Jedoch laufen in einem Becken auch viele chemische Vorgänge ab.

Chemische Filtermedien werden dort eingesetzt, wo biologische und mechanische an ihre Grenzen stoßen. Chemische Filtermedien werden in der Regel in der letzten Filterstufe eingebracht, wobei das ganze meist wieder mit einer mechanischen Filterung ( z.B Filterwatte) abgeschlossen wird, um zu verhindern das, dass Filtermaterial ins Aquarium gelangt.

Hier ein paar Beispiele für Chemische Filtermaterialien:

Ionenaustauscher

Ionenaustauscher

Ionenaustauscher arbeiten meist mit Kunstharzen die in der Lage sind Stoffe aus dem Wasser aufzunehmen und sie gegen andere auszutauschen. Kunstharze können in der Regel auch regeneriert werden. D.h . das die aufgenommene Stoffe können wieder ausgetauscht werden. Bei Einsatz von Medikamenten muss dieses Filtermaterial entnommen werden da diese sie teilweise aufnimmt aber nicht mehr ausgetauscht werden können.

Link:
Natur und Technik von Klaus Haber
Vollentsalzer-Berechnung
Regeneration eines Vollentsalzers

Aktivkohle

Aktivkohle ist in der Lage auf Grund ihrer gossen Oberfläche aus dem vorbeiströmende Wasser gebundene Stoffe zu absorbieren. Somit ist sie in der Lage, Giftstoffe wie z.B. Medikamente aufzunehmen. Ihre maximale Leistung erhält sie, wenn sie gleichmäßig durchströmt wird. Sie sollte also nicht einfach in einem Strumpf in den Filter gegeben werden, da so das Wasser sich den Leichteren weg daran vorbei sucht. Ist Aktivkohle über längere Zeit im Einsatz, kann sie die absorbierten Stoffe wieder an das Wasser abgeben. Sie sollte nach einigen Tagen wieder entfernt werden.

Link:
www.wasser-wissen.de

Filtertorf

Filtertorf ist ein biologischer Stoff der einen hohen Gehalt an organischen Säuren besitzt.
Die er beim Einsatz im Aquariumwasser unkontrolliert abgibt. So das der Ph-Wert des Wassers je nach Filtertorf schneller oder langsamer absinkt. Es kommt auch oft in kürzester Zeit durch die Huminsäure zur einer Braunfärbung des Wassers. Torf sollte nicht länger als 14 Tage im Einsatz sein, da er sich sonst zersetzt und das Wasser mit organischen Abbauprodukten belastet wird.

Sinnvoller ist der Einsatz von Torf in sogenannten „Torfbomben“, mit denen das Wechselwasser vorbehandelt wird.

Torfgranulat
Torfgranulat

Fasertorf
Fasertorf

Wo ist mein Wald geblieben

War es doch immer ein schöner Anblick wenn ich duch den Wald streifte und die Natur ihren Lauf nahm.

Sumpfgebiet 2003

Waldbach 2003

Auf dem täglichen Spaziergang durch den Wald musste ich doch mit Erschrecken feststellen, dass meinem kleinen Urwald mit brutaler Gewalt der Garaus gemacht wurde. Hierzu benötigte man nicht einmal Einheimische Forstarbeiter, sondern es waren hierzu Finnen angereist mit Wohnwagen und ihren Forstmaschinen.

Wald in Trümmern

Man glaubt es kaum, aber die brauchen um einen Baum zu fällen und die Äste zu entfernen nicht einmal eine ganze Minute.
So schaute ich am ersten Tag erst zu wie der Waldweg immer breiter wurde.

Waldweg2006

So das ich langsam das Gefühl hatte nur noch warten zu müssen das mir eine Roadtrain entgegen kommen würde. Aber auch der Blick links und rechts in den Wald war nicht besser. Hier hatten sie mit ihren Maschinen breite Schneisen in den Wald geschlagen.

Kleinholz statt Bäume

Die Maschinen haben sich den Weg frei gemacht

So das es aussah als wollte man einen Truppenübungsplatz daraus entstehen lassen. Aber wenigstens hatten sie das Schild Umweltschutzgebiet stehen lassen, um zu erkennen was sich hier befand.

Landschaftschutzgebiet

Leider hatten sie auch das kleine Sumpfgebiet nicht verschont, das mir schon so manchen Anreiz zum Bepflanzen eines Beckens gegeben hatte.

Gegenüberstellung2003u2006

Auch kann ich nicht verstehen wie gesunde Buchen die über 100 Jahre alt sind einfach gefällt werden können und aus meiner Sicht zu Brennholz zu verarbeiten.

Auch alte Buchen müssen fallen

Was regen wir uns überhaubt über die Abholzung des Regenwaldes auf. Gehen wir besser mit unserer Natur um wenn Wirtschaftliche Interessen dahinter stehen?

Ein etwas nachdenkliches Aquadings-Team