Zu Besuch bei Aquarianern 5 [AMAZONE]

Zu Besuch bei AMAZONE

Nach langen hin und her fanden Romain und ich endlich einen Termin, an dem wir zu einem kleineren Großhändler nach Frankreich fahren wollten. Um 14:30 starteten wir dann Richtung Metz, das ca. 80Km von Saarbrücken entfernt liegt. Das Wetter war uns wohl gesonnen so dass wir von Sonnenschein bis Gewitter mit dicken Hagelkörnern alles auf uns nahmen. Kurz vor Metz besuchten wir noch ein Aquariumgeschäft, das im großen Stil angelegt war. Romain erzählte mir, dass es nur für 4 Stunden am Tag geöffnet sei und im Umkreis von 50 Km nur zwei Geschäfte geben würde.
Leider habe ich keine Bilder davon geschossen, da ich zu sehr damit beschäftigt war, ohne größere Zeitverzögerung den Hagelkörner zu entkommen und so den Weg ins Innere zu finden.

Gleich im Eingangsbereich befanden sich 3 große Wasserhähne aus denen man Meerwasser und Osmosewasser in Kanister abfüllen konnte. Im Inneren angelangt, befand sich eine Verkaufsanlage fast der gleichen Größe, wie ich sie im Kölle Zoo vorgefunden habe. Leider befanden sich nicht nur gesunde Fische in der Anlage. Aber ansonsten machte das Geschäft einen guten Eindruck auf mich, bis auf die Preise. Eine 250g-Dose Futter kostete stolze 7 Euro und Honigguramis 12,50 Euro das Stück. Nun machten wir uns aber auf den Weg zu Firma AMAZONE. Nachdem wir alle Blitzer auf der Autobahn bei Metz ohne Passbild hinter uns gelassen hatten, fuhren wir Richtung Lac de Madien. Nachdem mich Romain durch eine Menge kleiner Dörfer gelotst hatte, zeigte er auf eine Siedlung auf einem Berg. Dort hinauf müssen wir. Die Straßen wurden immer enger und enger, sodass ich hoffte, dass keiner aus seiner Haustür zu treten wagte, da er dann unweigerlich auf meiner Motorhaube landen würde.
Doch jetzt sah ich das Schild AMAZONE an der Hauswand und einen Parkplatz für ca. 10 Autos. Freundlich trat Gregori aus der der Eingangstür heraus und Begrüßte uns.

Amazone

Amazone war früher ein Einzelhandel mit drei Teilhabern, die sich jetzt auf zwei reduziert haben und in der alten Verkaufsanlage einen Großhandel gegründet haben. Da sich AMAZONE hier noch in der Gründungsphase befindet, wir die Anlage noch nach und nach ausgebaut und an den Kundenkreis angepasst. Die Schwerpunkte des Verkaufes liegen zurzeit bei Skalaren, Diskussen, Garnelen und Apistogramma. Weiter ist ein Aquariumbau im Nebengebäude.

Gregori

Gregori, der einer der beiden Teilhaber ist, Empfing uns erst einmal in seinem Büro, wobei nun Romain dauert zwischen Deutsch und Französisch übersetzte so das ich auch was mitbekam.

Eingangsberreich

Im Büro befanden sich zwei Aquariums in denn sich bei genaueren hinsehen eine kleine Rarität an Garnelen befand.

Schaubeckenbewohner

Nun ging es in den ersten Raum der als Versand und Verpackungsraum genutzt wird. Hier befinden sich auch noch einige Becken mit Guppys, Schmetterlingsbundbarschen und jungen Diskusse. Beim Betrachten der Becken, merkte ich erst jetzt das ich auf einer dicken Plexiglasscheibe Stand.
Gregori erklärte mir das dies die alten Rochenbecken gewesen seihen.

1.Raum Jede Menge Guppys

Die Räume sind durch dicke Kunstoffvorhänge wie man sie aus Metzgereien kennt voneinander getrennt, die zu meinem Erstaunen die Wärme in denn Räumen gut isolierten.
Der zweite Raum befand sich noch im Aufbau der aber schon gut durch einen großen Heizlüfter an der Decke beheizt wurde. Hier befanden sich die ersten Zwerggarnelen und Apistogramma.

Apistogrammas und Garnelen
Platz für mehr Becken

Nachdem wir jetzt die Beckeninhalte unter die Lupe genommen hatten, betraten wir denn nächste Räumlichkeit. Hier waren die Hälterungs und Zuchtbecken für Diskusse untergebracht. Es waren sehr viele verschiedene Farbschläge vorhanden. Auch sahen die Tiere sehr vital aus. Alle Becken haben hier auch einen Überlauf .Anhand der kleinen Filter nehme ich mal an das hier häufig das Wasser gewechselt wurde. Auch hier war die Sauberkeit der Becken in einem sehr guten Zustand.

Diskusanlage Diskusanlage2

In den Zuchtbecken konnte man schön das Balzen und Reinigen der Laichkegel durch die Diskusse beobachten. Auch ist es immer noch für mich ein toller Anblick wie die Elterntiere die Larven führen und die sich vom Sekret der der Haut ernähren.
Zuchtpaare mit Larven

Verkaufsbecken

Hälterungsbecken

Nun konnten wir denn vierte Abteilung in Augenschein nehmen. Hier waren die Skalare untergebracht. Die auch hier mit verschieden Farbschlägen vorzufinden sind.

Skalaranlage

In einem kleineren Raum hinter dem Büro war die Wasserversorgung und Heizanlage untergebracht. Die Heizanlage war schon recht groß bemessen so das sie für mich auf denn ersten Blick für ein 10 Familienhaushalt ausreichen würde, aber wenn man bedenkt das sie die ganzen Heizlüfter betreiben die die Räume auf gut 30°C bringen, ist sie wohl doch angebracht. Im selben Raum befindet sich auch die Wasseraufbereitung. Das Wasser wird hier in einem großen Tank gesammelt nachdem es durch 3 Osmosepatronen seinen Weg gefunden hat.

Osmoseanlage

Jetzt betraten wir denn Aquariumbau.
Hier wollte mir Gregori zeigen wie ich mit dem von ihm erhalten Glasbohrer, am besten Löcher in das Glas bohren sollte. Gregori setzte die Bohrmaschine an, und schon begann das Licht an zu flackern. So das war es erst einmal, der Strom war weg und wir standen im Dunkeln. Doch schon hatte unser Gastgeber eine große Taschenlampe in einer Hand und in der anderen Hand ein Handy um seinen Stromversorger anzurufen. Es dauert 10 min und wir hatten wieder Strom. Nun zeigte er mir Eindrucksvoll, auf was ich zu achten hätte, und bohrte in wenigen Minuten durch eine 15mm dicke Scheibe die Bohrung.

Beckenanfertigung

Kurz darauf tranken wir noch ein Französisches Bier in seinem Wohnraum und zeigte ihm im Internet wo er aquadings finden würde, um sich diesen Bericht ansehen zu können.

Auf diesen Weg möchte ich mich noch recht Herzlich bei ihm bedanken das er sich gut und gerne für uns 3Stunden Zeit genommen hat, um uns alles zu erklären, und wünsche ihm viel Erfolg mit AMAZONE und viele Zufriedene Kunden Die er mit Sicherheit hat da er sich erst bei jedem Züchter davon überzeugt von wo er seine Fische bezieht. In der ganzen Anlage, habe ich keinen einzigen toten oder kranken Fisch gesehen und kann ihn somit nur weiterempfehlen.

Hier die Adresse

AMAZONE
36,rue es Remparts
54530 Preny
Fax 03 83 81 78 57

Hyphessobrycon eques /Blutsalmler


Name . Hyphessobrycon eques /Blutsalmler
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Hyphessobrycon eques

Hyphessobrycon eques /Blutsalmler ^

Namen

Hyphessobrycon callistus /Blutsalmler
Erstbeschreibung :Boulenger, 1900

Taxonomie

….`+- Familie: Characidae
……`+- Unterfamilie: Tetragonopterinae
……..`+- Gattung: Hyphessobrycon
……….`+- Art: eques

Allgemeines

Herkunft

Südamerika,
Südliches Amanzonasbecken./Paraguay Becken

Lebensraum :

h3(#wasser). Wasserwerte

Temperatur 22-30°C
pH pH 6-7,5
KH 0-10dKH
GH 0-25°dGH
AQ-Größe ab 80 cm

Größe

Größe ca 4cm

Geschlechtsunterschiede

Männchen hat eine nach unten verlaufende Schwimmblase.
Weibchen Ist die Schwimmblase abgerundet und höher.

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Futter

Flockenfutter, Lebendfutter, Frostfutter

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Erfahrungen

Haltung

Als ich sie Im Händlerbecken gesehen waren die Flossen sehr zerrupft so das ich schon dachte das sie Flossenenfäule hätten. Doch mein Fischdealer meinte dass sie gegenseitig in die Flossen beißen würden wenn sie zu eng sitzen würden. Nichts des zu trotz kaufte ich 10 St. da sie doch recht intensive Rot gefärbt waren und ich sie so Rot noch nicht gesehen hatte. Ich setzte sie zu Hause angekommen in ein 125 l Becken bei anderen Salmlern. Die Flossen verheilten schon nach wenigen Tagen erstaunlich schnell. (Die Bilder sind 3 Tage nach erhalt aufgenommen worden)
Hyphessobrycon eques
Es konnte auch keine überdurchschnittliche Aggressivität festgestellt werden. Wenn sie auch oft so beschrieben werden. Es sollte doch schon ein 80cm Becken sein, das bepflanzt ist um denn Fischen so Rückzugsmöglichkeiten untereinander zu bieten. Auch scheinen sie Farblich sehr Variabel zu sein

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Zucht

Ich hoffe ich kann euch bald Berichten (-:

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Literatur:

Mergus Aquarium Atlas 1 Seite 282
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Erfahrungen mit Krebsen und Garnelen

Erfahrungen mit Krebsen und Garnelen

Es ist jetzt ca. 12 Jahre her als ich meine Frau endlich überzeugen konnte ein Aquarium in die Wohnung mit aufzunehmen. Es sollte ein 500Literbecken werden mit den Maßen 150×50×60. Nach und nach kaufte ich die einzelnen Komponenten so dass es kein so großes Loch in die Haushaltskasse reißen sollte .Als Besatz sollten es Diskusse und andere Beifische werden. Nun galt es erst einmal sich ausreichende Literatur zu besorgen. In einem kleinen Aquariumgeschäft entdeckte ich ein Buch von Amano das leider nur in Japanisch zu erhalten war mit sehr schönen Bilder von Aquariumlandschaften .1994 konnte ich dann das Buch in Deutsch erstehen. Schon auf den ersten Seiten konnte man Garnelen sehen und um so mehr ich darin las um so mehr wurde mein Interesse an ihn geweckt ,sollten sie doch einen klassen Algenfresser abgeben. Also los rein ins nächste Aquariumgeschäft und mal sehen was so was kosten würde. Doch Fehlanzeige, in welchem Laden ich auch war, nirgends waren welche aufzutreiben. Irgendwann gelang es mir den Besitzer des Geschäftes dazu zu überreden diese Yamatonuma-Grarnelen (Caridina japonica) zu bestellen. Es dauerte einige Zeit bis der Besitzer sich bei mir meldete das er nun welche hätte .Voller Erwartungen nahm ich sie in Empfang wenn diese ca. 2cm großen durchsichtiges Getier auch nicht gerade ein Schnäppchen waren. Aber endlich hatte ich welche. Zu Hause angekommen setzte ich sie nach einem sehr langsamen Wasserangleichung in das Becken mit den Diskussen. Das solle doch gut gehen war doch auch in dem Buch Diskusse mit Garnelen vergesellschaftet. Doch es kam wie es kommen musste .Die Fische begutachteten die Neulinge von allen Seiten .Und schwups ein kleiner Sog ein kurzes Ausspucken und schon landeten sie in dem Magen der Diskusse. Die nächsten 9 Jahre verkniff ich mir dann dieses teuere Lebendfutter zu bestellen. 2001 traf ich einen Bekannten von mir ,der mir stolz erzählte das er jetzt diese und jene Garnele und Krebse jetzt hätte .Das wollte ich mir doch jetzt nicht entgehen lassen und einmal genauer Anschauen , schnell war ein Termin gefunden zum besichtigen seines kleinem Zuchtkellers. In dem sich mehre 25 l Becken und ein 180l Becken befanden die mit Hamburgermattenfilter und Luftheber ausgestattet waren. Dort waren zu sehen verschiedene Caridina Arten, Macrobrachium (Ringelhandgarnele), Cambarellus montezuma und Procambarus alleni .Da er gerade einen großen Überschuss an Bienengarnelen hatte konnte ich ihn dazu überreden mir ca. 30 Tiere zu überlassen. Zu Hause angekommen setzte ich sie in mein neues gut Bepflanzte 350l Becken das mit Roten Hexenwelse ,20 Corydoras sterbai und 120 Neons besiedelt war.
Was mir etwas Angst machte war der Außenfilter ,waren die Schlitze in dem Ansaugkorb doch nicht gerade klein was doch dieser oder jener Garnele doch zum Verhängnis werden könne was sich aber im ersten Moment nicht bestätigte ,sah ich doch wie eine Garnele sich darauf setzte und sich auch wieder ohne Probleme davon entfernen konnte. Von Monat zu Monat konnte ich immer weniger Garnelen entdecken so dass ich schon dachte dass sich kaum noch welche sich im Aquarium befinden würden. Doch als ich irgendwann zum reinigen des Filter kam traute ich meinen Augen kaum. Es kam mir vor als würde das Filtermaterial leben .Ich spülte das Filtermaterial in einem Eimer aus und lies denn Inhalt darauf durch ein Sieb laufen. Mein Gott dachte ich wie viele sind das denn? Ich begann an zu zählen oder versuchte es zumindest .Bei 200 habe ich dann entnervt aufgehört zu zählen .Da ich gerade meinen kleine Zuchtanlage im Keller fertig gestellt hatte wurden ein Teil dann in ein 90l Becken umquartiert.

Erfahrungen mit Ringelhandgarnele

In das 350l Becken setzte ich noch Cambarellus montezuma und Ringelhandgarnelen ein, was sich als Fehler herausstellen sollte.
Ringelhand rot
Die Zwergkebse bezogen sofort Stellung unter einer Wurzel und die Ringelhänder bezogen Schutz im Pflanzendschungel. Anfangs versuchten die Ringelhandgarnelen die Zwerggarnelen zu erbeuten, wobei sie aber keine Chance hatten da jene so wendig und schnell sind.
Anders sah es bei den Cambarellus aus der Rücklings Deckung in den Nischen unter den Wurzel bezogen hatte. Zu seinem Pech hatte er sich auch gerade erst vor kurzer Zeit gehäutet so dass sein Panzer noch sehr weich war. Der Zwergkrebs verteidigte sich tapfer mit seinen Scheren gegen die Greifarme der Garnele aber es half ihm wenig, wurde er doch einfach aus seinem Versteck heraus gezogen und ins Pflanzendickicht verschleppt. Das war dann das letzte Mal das ich einen von den Cambarellus gefunden habe. Man möge seiner Seele gnädig sein. Bei Ringelhänder gibt es die unterschiedlichsten Erfahrungen, so das ich sie selbst bei junge Farowella zur Schneckenbekämpfung eingesetzt hatte ohne Verluste hinnehmen zu müssen was aber von vielen Personen ganz anders geschildert wird, so das hier von Jagen und erbeuten der anderen Fische gesprochen wird. Dies könnte in einem an der Futtergabe liegen des anderen das viele Arten der Macrobrachium einfach unter dem Namen Ringelhandgarnele verkauft werden die sich in ihrem Verhalten stark unterscheiden können. Es Empfiehlt sich die Tier z.B in ein 60cm Artenbecken das Bepflanzt ist und vielen Verstecken wie z.B offenporige Ziegelsteine, Röhren aus Kunststoff, Bambus versehen ist zu haltern. Mit vorliebe fressen sie kleine Schnecken die sie gekonnt aus ihrem Gehäuse ziehen. Auch sonst sind sie keine Kostverächter so dass sie fast jedes Futter annehmen. Die Temperaturen sollten zwischen 20-26C° liegen. Als Jungtiere sind die Garnelen fast durchsichtig was sich aber in der Laufe der Zeit ändert so dass der Panzer leicht braun wird und das dominante Männchen fast Rote wurde. Man bekommt fast das Gefühl als würde das Männchen ein Revier abstecken in der es keinen Kontrahenten dulden würde. Nähert sich ein anders Männchen wird es oft Angegriffen .Auch das Futter wird nicht Kampflose anderen überlassen. Die Männchen sind recht leicht von denn Weibchen zu Unterscheiden ,haben sie doch einen viel kleineren Panzer als der tief hinuntergezogene Panzer über den Schreitfüßen der Weibchen, unter denn sie die Eier gut geschützt tragen. Die Vermehrung ist kaum zu verhindern wenn man ihnen genug Versteckmöglichkeiten gibt und auf einen regelmäßigen Wasserwechsel achtet.

Erfahrungen mit Caridina Arten

2003 tauschte ich auf einem drta Treffen mit Andrea Bernd überschüssige Bienen und Tüpfelgarnelen gegen 20 Crystal red ein.
Biene Weibchen.
Die noch recht kleinen Garnelen fanden ihr erstes zu Hause in einem 40cm Becken ohne Bodengrund nur mit Javermoos deren Ph-Wert zwischen 6,5-7,5 lag und der Leitwert ca. bei 300à‚µs.Nach ca. 3 Monaten hatten sie ihre Endgröße erreicht doch nach weiteren 3 Monaten stellte nicht immer noch keine Vermehrung ein.
Christal Red Männchen und Weibchen
Irgendwann Endschloße ich mich dann die Tiere in ein gerade frei gewordenes 70l Becken in meine Zuchtanlage umzusetzen das mit groben Bodengrund, einem großen Büschel Javermoos eingerichtet war und einen HMF mit Luftheber ausgestattet war. (die über eine Automatischen Wasserzufuhr und Überlauf verfügt) Doch einige Tage später war bei allen Tieren die Farbe stark verblasst und schwamm hektisch durch das Becken so dass ich schon das Schlimmste befürchtete. Doch wie sich später herausstellte war das verblassen der Farbe auf die kurz vorherige Häutung zurückzuführen. Langsam dämmerte es mir hatte ich das Hecktische treiben nicht auch schon bei den Bienengarnelen beobachten können? Und trugen die dann nicht kurze Zeit Eier danach? Ja und wirklich auch die Crystal red trugen kurze Zeit später Eier die zuerst hell sind und später dunkler wurden. Es sollte noch fast einen Monat dauern bis sich die Larven fertig entwickelt hatten und aus dem Eidepo unter ihren Schwimmfüßen entlassen wurden. Die Minigarnelen waren schon nach den ersten Tagen Abbilder der Erwachsenen Tiere die sich in das Javermoos zurückzogen .Nun dauerte es noch ca. 3 Monate bis sie ihre Endgröße von ca. 3-4cm erreicht hatten. Später erfuhr ich dass Garnelen bei ihrer Häutung Duftstoffe absondern würden und so den Männchen ihre Paarungsbereitschaft signalisieren. Bei der Paarung wird das Weibchen auf denn Rücken gedreht ,wobei das Männchen das gallerartige Spermienpaket in der nähe der Geschlechtsöffnung platziert. Wenige Stunden später werden die Eier beim Austritt befruchtet und an die Schwimbeine geheftet wo diese steht’s umfächelt werden. Die Paarungen scheinen auch bestimmten Zyklen zu unterliegen. In wie weit die innere Eientwicklung die man schon von außen an der Garnele erkenne kann mit der Häutung zusammen hängt, konnte mir leider noch keiner Beantworten des weiteren besteht noch die Frage durch welche Faktoren Massenhäutung hervorrufen wird .

Erfahrungen mit Procambarus alleni

Ein Bekannter rief mich an und teilte mir mit das er schnellst möglich seine Zuchtanlage auflösen müsse da er sich Beruflich verändere, und ob ich nicht seine Blauen Florida Krebse übernehmen könne.
Procambarus alleni
Na ja dachte ich mir ein 50×50×50 hatte ich noch frei und sagte kurzerhand ja. Eine Stunde später stand er vor der Tür mit 17 Stk. Und drückte sie mir in die Hand und verschwand. Ich setzte sie in das besagt Becken das mit ein paar Tonröhren ausgestatte war und HMF mit Luftfilterung .Als ich am nächsten Tag denn Keller betrat fehlten schon die ersten im Becken. Schnell war die Fluchtmöglichkeit entdeckt. Sie klettern über denn Filterschwamm hinaus über die Öffnung des Versorgungskanals. Schnell war ein größerer Schwamm geschnitten der bis zur Abdeckscheibe reichte um so die Flucht zu vereiteln. Ich entschloss mich 1 Männchen und 2 Weibchen in ein 70Literbecken zu überführen. Das dieselbe Ausstattung hatte. Dort konnte ich dann das erste Mal eine Häutung beobachten .Als wollte er eine Show daraus machen, kletterte er auf einen Blumentopf und begann sich dort zu biegen bis der Panzer an der Nackenfurche aufplatzte und ein neuer Krebs erschien deren noch weichem Panzer ganz rötlich war, auch war seine verlorene Zange wieder vollständig nachgebildet worden, Was mich doch stark verdutzte da ich mir einfach nicht vorstellen konnte wo er sie unter seinem alten Kleid verborgen hatte. Der abgelegte Panzer sah wirklich aus als würde dort ein Krebs liegen der gerade verändert wäre .Es dauerte nicht lang bis er sich über seinen Haut her machte und diese restlos aufgefressen hatte. Der Appetit der Krebse ist schlecht einzuschätzen .Da sie die Zeit vor ihrer Häutung kein Futter mehr aufnehmen zu andere Zeiten nicht genug kriegen so das man die Vermutung bekommt das sie gerade nur das zu sich nehmen was ihnen zum Aufbau nötige erscheint .Zu ihrem Speiseplan gehören Pflanzliche und Tierische Nahrung wie Spinat, Pflanzen, Laub, Schnecken, Würmer und auch hin und wieder kann ein Fisch auf ihren Speisezettel landen. Als ich Lebende Tubiflex verfüttert hatte und diese sich im Sand aus dem Staub machen versuchten, konnte man schön beobachten wie der Krebs mit seinen Zangen durch denn Sand pflügte um diese wieder an die Bodenoberfläche zu fördern und dies mit seinen Kieferfuß zu sich zu nehmen. Wer noch nie eine Krebspaarung gesehen hat wird beim ersten Mal verdutzt das treiben beobachten, sieht es doch mehr als ein Kampf aus als eine Begattung. So das, dass Weibchen vom Männchen Blitzartig mit den Scheren an den Gliedmassen ergriffen wird und aufeine sichere Rückenposition gedreht wird so das deren Flucht fast unmöglich wird
Krebspaarung
Nun wird der Begattungsgriffel Zielsicher in Position gebracht um das Weibchen zu Besamen. Diese Begattung kann sich bis 5-15min hinziehen.

Fundulopanchax amieti


Name
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Fundulopanchax amieti Paar

Fundulopanchax amieti

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Namen

Fundulopanchax amieti

Synonym: Aphyosemion amieti

Taxonomie

o- Familie: Aplocheilidae
  `+- Unterfamilie:
    `+- Gattung: Fundulopanchax
      `+- Art: amieti Radda, 1976

Allgemeines

Herkunft

Afrika :
Südwestliches Kammerun

Lebensraum :

Restgewässer,Langsam fließende Bäche

Wasserwerte

Temperatur 20-28°C
pH pH 6-7,5
KH 0-?dKH
GH ca 5-10°dGH
AQ-Größe ab 60 cm

Größe

Größe bis ca 7 cm

Geschlechtsunterschiede

Männchen

Fundulopanchax amieti Männchen
Weibchen
Fundulopanchax amieti Weibchen

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Futter

Trockenfutter,Frostfutter besser noch Lebendfutter

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Erfahrungen

Am 27.12.05 konnte ich nicht wiederstehn und habe mir 2Weibchen und 1Männchen gekauft.

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Zucht

Tagebuch

Es wird überall beschrieben das man sie am besten in Torffasern laichen lässt und denn Torf anschließen feucht lagern soll um sie später aufzugießen. Ich habe heute (10.Feb)die Eier aus einem Laichmopp entnommen und versuche mal die Eier einfach in einer Aufzuchtschale zum Schlupf zu bringen.Mal sehen was daraus wird.Die nächsten Eier werde ich mal mit Laichmopp in einer Tüte aufbewahren.Also lasse ich mich einfach mal überraschen.

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Literatur:

Aquarien Atlas 3/458 (hier noch als Aphyosemion amieti beschrieben)

Bede Ratgeber Killifische
Fasination Aquariumfischzucht

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www.fundulopanchax.fische-killifische.de
www.funet.fi
www.fishbase.org