Aquarienverein Trier veranstaltet Tag der offenen Tür

Termininformation

Aquarienverein 1950 Trier e.V. veranstaltet Tag der offenen Tür mit Fisch- und Pflanzenbörse

Aus Anlass seines 55-jährigen Bestehens findet am 3. Oktober 2005 auch erstmals seit 15 Jahren wieder eine Fisch- und Pflanzenbörse statt.

Wann:

Mo, 03.10.2005 – 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Wo:

Vereinsheim
Im Averlertal 14
D – 54295 Trier

Routenplanung(zum Routenplaner-Formular

Auch die sehenswerte Vereinsanlage ist an diesem Tag zu besichtigen.

Links:

Anfahrtsplanung mit map24.de

Routenplanung

In dieses Formular brauchen Sie nur Ihre Adresse einzugeben. Die
Daten werden nicht gespeichert. Die Adresse des Vereinshauses ist bereits voreingestellt.













Gastbeitrag: Beckengestaltung

Hallo zusammen!

Nachfolgend habe ich einen kleinen, von Bildern unterstützten Bericht zusammengestellt,
über die Einrichtung meines Pflanzenbeckens.

Als erstes galt es mal den Architekten ausfindig zu machen, der mir schriftlich
( ! wichtig, falls ein Versicherungsfall auftritt ! ) die Belastung meines Bodens bestätigte. Man sollte das Gewicht eines Beckens nicht unterschätzen, zumal ich in meinem Fall zwei 375 L Becken nebeneinander stellen wollte; und das im 3. OG eines Altstadthauses.

Aquarien

Das linke wird ein Pflanzenaquarium, das rechte ein Buntbarschbecken. Beide Becken wurden von außen beklebt mit Schrankfolie aus dem Baumarkt. Links mit Wellenmuster in blau, rechts eine Marmorstruktur in grün.

Wichtig ist es, sich vorher schon einmal ein paar Gedanken zu machen, wie denn das Ergebnis auszusehen hat. Hierzu hatte ich mir einiges angeschaut, vor allen Dingen Naturaquarien und Hollandbecken. Material hierfür gibt es reichlich im Internet oder in Fachbüchern/Zeitschriften. Wem die Bücher zu teuer sind, sollte in den nächsten Buchhandel gehen und sich mit Stift und Block in die Leseecke verziehen.

Mein Plan war es, Terrassen anzulegen die gleichzeitig eine Höhle bieten. Mit mehren Zollstöcken bewaffnet
( symbolisch als Terrassenwand und gleichzeitig zum messen) ging ich dann ans Werk, um die Maße der einzelnen Glasstreifen für meinen Glaser zu ermitteln.
Nachdem ich diese erhalten hatte, ging es ans Ausrichten und Kleben.

Glasstreifen für Terrassen

Glasstreifen für Terrassen

Glasstreifen für Terrassen

Glasstreifen für Terrassen

Bis jetzt ging alles noch recht einfach, wenn auch der Umgang mit der Silikonspritze gewöhnungsbedürftig ist. Nachdem ich schon drei Tage auf meine Glasstreifen hatte warten müssen, wurde meine Geduld weiter auf die Probe gestellt. Silikon muss nun mal aushärten. Und da ich ein tapferes Kerlchen bin, habe ich erst nach zwei Tagen weiter gemacht.

Im Internet hatte ich mir roten Schiefer bestellt, diesen gut gereinigt und mal zur Ansicht der Reihe nach gegen eine Wand gelehnt. Wie bei einem Puzzle hab ich solange die Platten getauscht, bis mir die Reihenfolge gefiel.
Jetzt ist es wichtig, die Berührungspunkte der einzelnen Platten zueinander und später gegen das Glas zu finden. Nur hier wird ein großer Klecks Silikon benötigt. Man kann auch massiv einkleistern, jedoch müsste man bei einem späteren Dekorationswechsel die Platten zerschlagen.

Befestigen der Steinplatten

Befestigen der Steinplatten
Befestigen der Steinplatten
Befestigen der Steinplatten

Wichtig ist es, ordentlich abzustützen, damit umfallende Platten nicht das Glas beschädigen. Am besten eignen sich hierfür Bierdeckel (fragt einfachen den Wirt um die Ecke), da man hier die Länge oder Höhe sehr gut variieren kann.

Befestigen der Steinplatten

Nicht vergessen, unter die hochkantgestellten Platten etwas unterzulegen.
Jetzt können Spalten und große Lücken noch ausgespritzt oder mit kleinen Bruchstücken gefüllt werden.

Geduld ist die erste Tugend der Aquarianer

Wieder einmal gilt es, Geduld zu haben. Hatte es wieder auf zwei Tage gebracht, bevor ich anfing mit Sand zu füllen.
Wichtig ist es, die flachen Stellen zuerst zu füllen, damit ein Gegendruck da ist, wenn Ihr die Terrasse füllt.
Im flachen Bereich habe ich nur Sand verwendet, während ich die Terrassen zuerst mit groben und die letzten 5 cm mit feinem Kies aufgefüllt habe.

Gestalten des Bodengrundes
Gestalten des Bodengrundes
Gestalten des Bodengrundes

Da nicht jede Pflanze sandtauglich ist, hatte ich für die rechte Seite noch einen im Boden und an den Seiten gelochten Plastikbehälter mit Schiefer beklebt. Dieser ist mit Kies gefüllt und wird einfach auf den Sand gestellt. So bleibt er beweglich für Positionsänderungen. Die Oberfläche des Plastiks mit einem spitzen Gegenstand mehrfach überkreuzend anritzen, dann haftet das Silikon besser.

Pflanzenkorb

Wasser Marsch!

Als nächstes stellte ich noch ein paar Wurzeln an die gewünschten Stellen und fing an, das Wasser einzulassen.
Das empfinde ich immer als den bewegensten Moment. Aus einem Terrarium wird ein Aquarium und die große Frage: ist das Becken auch dicht?

Befüllen des Becken
Befüllen des Becken
Befüllen des Becken

Tja, nun muss ich einen großen Sprung ohne Bilder machen. Nachdem das zu 75% gefüllte Becken auf 25 Grad temperiert war, begann die Bepflanzung. Nach 3 Stunden, in denen ich nicht ans fotografieren gedacht hatte, war ich fertig.
Hoffentlich gefällt dieses Becken nicht nur mir und ich denke, ein paar nützliche Tipps konnte ich hiermit auch weitergeben.

Ein Traum Ist wahr

Detailaufnahmen
Detailaufnahmen
Detailaufnahmen
Detailaufnahmen
Detailaufnahmen

Abschließend noch den Besatz in zeitlicher Reihenfolge:

Nach 2 Wochen:

  • 20x Otocinclus
  • 20x Amanogarnelen

Nach 6 Wochen:

  • 1x Feuerschwanz
  • 8x Panda Panzerwelse
  • 4x L144

Nach 8 Wochen:

  • 6x Mosaikfadenfische
  • 10x Goldfadenfische

Neue Zeitschrift zur Süßwasseraquaristik: AMAZONAS

Natur und Tier – Verlag

Der Verlag, der auch das Meerwasseraquaristik-Magazin KORALLE, die Terraristik-Magazine REPTILIA und DRACO und das Schildkröten-Magazin MARGINATA vertreibt, startet im September mit einem Angebot für Süßwasser-Aquarianer. Die Zeitschrift soll alle zwei Monate erscheinen.

Das meint der Verlag zu seinem Produkt:

«Alle Ausgaben sind durchweg farbig gestaltet und von hoher Qualität. Es werden die unterschiedlichsten Aspekte behandelt: Aquarienpraxis, Haltung und Vermehrung einzelner Arten, biologische Hintergrundberichte, Aquarientechnik und -chemie, Neues aus der Wirtschaft, Buchmarkt, Reportagen und Reiseberichte, Interviews und vieles mehr; alles leicht verständlich, allgemein interessierend und unterhaltsam.»

Preis: 3,60€ pro Ausgabe.

Na, da bin ich mal gespannt.

Mal sehen, ob man es beim Zeitschriftenhändler bekommen kann. Wir werden das Blatt dann eingehend durchleuchten. 🙂


Die Erste

Gestern habe ich beim Zeitschriftenhändler meines Vertrauens™ die erste Ausgabe der Amazonas erworben.

Der erste Eindruck ist schonmal recht gut.

Optisch ist sie ausgesprochen gelungen und die Inhalte sind auch sehr fein.
Das Titelblatt hebt sich durch die hervorragende Grafikerleistung deutlich vom Durchschnitt ab.
Die Fotos sind von guter bis sehr guter Qualität. (wenn auch auf Seite 7 ein Bild auf dem Kopf steht)

Was noch verbesserungswürdig wäre, sind (meiner Meinung nach) die Überschriften im Text. Man kann sie zum Teil nur mit Mühe finden, da sie erstens in einer Art von Handschrift gestaltet sind (Die gleiche, wie sie auch auf dem Titelblatt Verwendung findet – nur da kann man sie auch lesen und sie macht das Blatt unverwechselbar) und zweitens hellgrau auf weißem Grund abgedruckt wurden.
Ich würde mir außerdem eine eindeutigere Kennzeichnung der Gliederung (Magazin, Titelthema, Pflege & Zucht…) in unterschiedlichen Farben wünschen, damit ich sofort sehen kann, in welchem Teil ich mich gerade befinde.

Für Schnellleser ist die Zeilenlänge teilweise eindeutig zu lang.
Was aber positiv ist, ist der linksbündige Satz statt des sonst in Printmedien vorherrschenden Blocksatzes.
Liest sich einfach besser und flüssiger.

Und dass die Grafiken meistens nicht hinter dem Text liegen und die Schrift meist Schwarz auf Weiß ist, finde ich auch sehr angenehm. Gerade diese unsägliche Mode mit Fotos, die mit Texten in den abenteuerlichsten Farben darüber gedruckt werden, regt mich regelmäßig auf. (leider konnten sich die Macher der Zeitschrift diese Sache nicht völlig verkneifen)

Inhaltliches

Die Artikel fand ich sehr informativ, ausreichend (manchemal zu-) ausführlich und gut und verständlich geschrieben.

Zwar haben sich im Titelthema, in dem es diesmal um den Amazonas geht, wohl einige Fehler eingeschlichen – ich glaub einfach nicht, dass der Fluss es, wie im Text beschrieben, innerhalb einer Sekunde 200.000 kmà‚³ (Kubikkilometer!) Wasser transportieren kann – ansonsten habe ich den Text aber als sehr detailreich und interessant empfunden. Er ist zu Beginn nach meinem Geschmack mit zu vielen (bereits bekannten) Zahlen belastet, die dann mit Literaturverweisen belegt werden. Das macht ihn etwas schwerer verdaulich als z. B. Reiseberichte.
Mir erscheint es so, als wäre das Verhältnis von Text zu Bild eindeutig zugunsten letzterem ausgefallen. Einige Abbildungen von Flusslandschaften hätten auch deutlich kleiner sein können. (Doppelseitig Wasser mit etwas Hintergrundbepflanzung)

Fazit

Vorerst mal: Weiter so.
Was noch nicht ganz stimmt kann noch werden. Das Projekt ist gerade erst “auf die Welt gekommen” und es wird sich zeigen, wie es sich entwickelt. Will der Verlag wirtschaftlich arbeiten, muss er entweder den Preis für die Zeitschrift deutlich anheben oder sehr viel mehr Werbung reinpacken.

Web-Diskussionen zum Thema

In einigen Internetforen haben sich Unterhaltungen über die Zeitschrift entwickelt.
Ein paar davon:

Gastbeitrag: Dermogenys pusillus / Halbschnabelhechtling


Gastbeitrag von Jürgen Lauer.

Den nachfolgenden Bericht mit “Zuchtbericht” zu überschreiben wäre etwas vermessen.
Es soll kein wissenschaftlich fundierte Zuchtbericht sein, sondern lediglich meine ersten Erfahrungen mit den Halbschnabelhechtlingen wiederspiegeln.

Halbschnabelhechtling

Foto© Henry Buchmann

Im Frühjahr 2005 fand unser diesjähriges Züchtertreffen (VDA, Bezirk 13) unter dem Thema “Lebendgebärende” statt.

Was mich außer dem sehr informativen Vortrag erfreute, war die Tatsache, dass der Referent (Dieter Bork)
verschiedene Nachzuchten außergewöhnlicher Lebendgebärender bei sich hatte und bereit war abzugeben.

So erwarb ich 4 halbwüchsige, mir völlig unbekannte Halbschnabelhechtlinge ( Dermogenys pusillus ).

Zu Hause bezogen sie dann ein ca. 90 Liter fassendes Zuchtbecken, das bis dahin nur von einer Gruppe Rineloricaria sp. bewohnt war.
Danach durchstöberte ich das Internet nach Informationen zu Halbschnäblern.

Was ich da überwiegend las, stimmte mich nicht gerade erfreut:

  • die Halbschnäbler kann man fast nur mit Lebendfutter am Leben erhalten
  • sie sind nicht für das Gesellschaftsaquarium geeignet usw.

Futterfragen

Am nächsten Tag stellte sich mir natürlich die Frage, wo bekomme ich jetzt passendes Lebendfutter her?
Mir fiel nichts ein und ich gab deshalb einfach ein paar Futterflocken in das Halbschnäblerbecken. Und siehe da: die angeblich nur mit Lebendfutter zu ernährenden Fische fraßen gierig die Flocken.
In den darauf folgenden Tagen gab ich dann Granulatfutter und Frostfutter dazu. Und es wurde alles ohne wenn und aber gefressen und die Fische wuchsen prächtig heran.

Somit war die erste Hürde schon einmal geschafft – Glück gehabt.

Zuchtbemühungen

Jetzt wollte ich natürlich auch Nachwuchs von den prächtigen Tieren.
Wenn schon dass Fressen kein Problem war, dann musste aber doch die Zucht schwierig sein; es soll sich ja schließlich um einen problematischen Fisch handeln.
Vorsorglich hielt ich Rücksprache mit einem VDA-Züchter (Herrn Manfred Rank, dem ich auf diesem Wege auch danken will), der schon längere Zeit Dermogensy pusillus züchtet.
Der schrieb einleitend in seiner Antwort: “Es gibt nichts Einfacheres als diesen Fisch nachzuzüchten.”

Prima, also probieren wir es einmal.

Ca 4 Wochen nachdem ich die Fische erstanden hatte, bekam das Weibchen, das deutlich größer als das Männchen ist, einen Bauchansatz. Sollte es tatsächlich schon Nachwuchs in sich tragen?

Schnell überführte ich vorsichtig das Weibchen in ein 10 l Aquarium. In diesem Aquarium befand sich neben der erforderlichen Technik (Heizer, HMF) nur eine Handvoll Schwimmpflanzen, damit das Weibchen etwas Deckung hatte und nicht so scheu wurde.
Ich musste nicht lange warten. Genau einen Tag! Dann war es soweit, das Weibchen gebar ca. 30 Junge.

von Oben

Foto© Henry Buchmann

Aufzucht

Das Weibchen wechselte wieder in das Hälterungsbecken und die Jungen verblieben im 10 l Becken. Was sollte ich jetzt den Jungen füttern? Artemia wäre ja eine Möglichkeit, die aber sehr schnell zu Boden sinken und vermutlich von den jungen Halbschnäblern, die ja ausgesprochene Oberflächenfische sind, nicht erreicht werden. Aber auch hier weit gefehlt!
Der Nachwuchs fraß die Artemia auch knapp über der Bodenscheibe sehr gierig. Das gleiche gilt für Grindal, fein zermahlenes Flockenfutter und feines Granulatfutter.

Zwischenzeitlich habe ich bereits 4 verschiedene “Würfe” in unterschiedlichen Aufzuchtbecken schwimmen. Bislang ohne einen einzigen Ausfall!
Wichtig erscheint mir allerdings, dass man die Aufzuchtbecken nicht zu stark besetzt, da selbst die jüngsten Halbschnäbler streitsüchtig sind und ein kleines Revier für sich beanspruchen.

Zwei Todesfälle möchte ich aber nicht verschweigen. In meiner Ungeduld habe ich 3 junge Halbschnäbler bei einer Größe von ca 2,5 – 3 cm in mein Gesellschaftsbecken (150×50×50 cm) überführt.
Hier fielen sie sofort aufgrund ihrer sehr hellen Farbe auf. Da sie auch sehr schlank waren hielten meine Epiplatys dageti (Querbandhechtlinge) sie wohl für Futter und knabberten sie an, so dass zwei verstarben. Nachdem die “Dageti” jedoch bemerkt hatten, dass die jungen Halbschnäbler als Futter doch etwas zu groß sind, ließen sie den dritten Halbschnäbler in Ruhe. Auch bei 3 weiteren jungen Halbschnäblern verlief das Umsetzen ins Gesellschaftsbecken ohne Probleme.

Geschlechtsunterschiede

Leider kann ich zur Unterscheidung der Geschlechter noch keine genauen Angaben machen.
In verschiedenen Büchern steht hierzu, dass die Afterflosse der Weibchen größer ist als die des Männchens. Das ist wohl so. Allerdings habe ich hierauf nicht sonderlich geachtet, da ich meine Tiere immer aufgrund der Größe und des Verhaltens als Männchen oder Weibchen unterscheiden konnte.
Bei meinen erwachsenen Tieren ist das Weibchen deutlich größer und fülliger als das Männchen. Und was auch noch sofort ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass das Männchen stets hinter dem Weibchen, etwas unterhalb schwimmt. Jede Bewegung des Weibchens macht das Männchen so dann mit. Es hat den Eindruck, dass das Männchen immer die Afterflosse des Weibchens im Auge hat um allzeit zur Begattung bereit zu sein.

Jürgen

Gastbeitrag: Flubenol gegen Kiemenwürmer


Flubenol gegen Kiemenwürmer

Gastbeitrag von Martine Drauden

In unserem 240l Aquarium lebten 6 Diskusse, mit 2 Skalaren, 2Netzschmerlen, 5 Danios, 3 Salmler unbekannter Art, 5 Sterbais, einer Prachtschmerle , 2 Ancistrus “normalo” und einem Kongowels zusammen. Leider verstarben die Ancistrusse als die Temperatur des AQ auf 36°C anstieg. Trotz der hohen Temperatur über 4 Tage änderte es nichts in Bezug auf die Kiemenwürmer.

Wir haben unsere Diskusse nach und nach aus verschiedenen Läden gekauft und einer oder mehrere haben dann Kiemenwürmer mitgebracht. Es war leicht festzustellen durch stark erhöhte Atemfrequenz und etwas abstehende Kiemen.

Insgesamt hatten wir 12 Diskusse gekauft, 6 haben überlebt.

Erste Behandlungsversuche

Wir haben 2 mal im Abstand von 1 Woche mit einem Mittel von Sera behandelt, was aber nichts brachte.
Den Tieren ging es nicht besser und nicht schlechter.
Einige der Diskusse wuchsen sehr gut, vor allem ein Marlboro wuchs in 6 Monaten von 4-5cm auf 11cm (siehe Foto) heran.

Marlboro Red

Aber die anderen wuchsen nicht so gut und hatten auch manchmal Schwierigkeiten mit der Futteraufnahme wegen der Atemnot.

Flubenol

Deshalb entschlossen wir uns eine erneute Behandlung gegen die Kiemenwürmer durchzuführen, diesmal mit Flubenol.
Wie in verschiedenen Artikeln beschrieben dosierten wir 2mg/l [Anm. d. Red.: Empfohlen wird eine Konzentration von 0,2g/100 Liter.] in einer Woche nach Wasserwechsel wiederholen.
Nach der ersten Behandlung sahen wir keine Aenderung im Verhalten. Nach der 2. Behandlung (nach 70% WW) ging das grosse Sterben los: zuerst starben alle Schnecken. Dann nach und nach die Fische, zuerst die Prachtschmerle, dann ging es den Diskussen an den Kragen.

Vergiftungserscheinungen

Aber sie starben nicht schnell, sondern zeigten alle Anzeichen von starker Vergiftung mit zentral-nervösen Störungen.
Sie schwammen zuerst noch mit dem Schwanz nach unten (siehe Fotos), konnten aber keine Nahrung mehr aufnehmen, denn sie konnten sie nicht mehr korrekt lokalisieren.

Flubenol-Diskus2

Flubenol-Diskus3

Ausserdem fehlte die Koordination. Nach und nach liess auch das Schwimmen nach und sie lagen auf dem Boden, atmeten aber weiter und wenn man sie aufstörte schwammen sie weg.

Wie wurden die Medikament verabreicht:

Als Medikament haben wir Entwurmungspillen für Hunde benutzt, diese sind genau dosiert und somit ist eine Überdosierung wegen falschem Wiegen ausgeschlossen. Die Pillen habe ich zerstampft und in warmem Wasser aufgeschwemmt, danach das Ganze ins Pumpenteil des 3 Kammerfilters gegeben. Wie oben beschrieben wurde vor der 2. Behandlung ein 70%iger WW gemacht. Im Becken befindet sich ein Diffusor, aber keine Luftpumpe. Vor der 2. Behandlung wurde auch nicht über Kohle gefiltert, ich hatte keine derartigen Anleitungen im Internet gefunden.
Die Wassertemperatur betrug 30-31°C, was die normale Temperatur in dem Becken ist.

Wirkungsweise des Medikamentes:

Die Nährstoffaufnahme der Kiemenwürmer wird verhindert, das heißt sie verhungern.

Maßnahmen

Wir haben natürlich sofort nach auftreten der ersten Symptome das AQ leergeräumt und in ein ausweich-AQ alle Fische umgesetzt. Aus dem “verseuchten” AQ alle Pflanzen und Dekoration entfernt sowie WW (80%) gemacht und Filter ausgetauscht.
Aber alle Diskusse bis auf einen sind eingegangen, resp. wurden getötet.

Was jetzt?

Etwas klüger geworden haben wir nun 12neue Diskusse bei ein und der selben Person geholt und in das sanierte AQ eingesetzt. Ihnen geht es gut. Und der überlebende Diskus scheint wieder etwas Auftrieb bekommen zu haben durch die neue Gruppe. Er hat immer noch Probleme mit der Futteraufnahme, aber scheint sich an sein Handikap zu gewöhnen. Er ist der einzige Wildfang der Gruppe gewesen, und der Grösste von allen.

Überlebt haben: die Netzschmerlen, der Kongowels, die Skalare, 3 Sterbai, 1 Danio und ein Salmler.
Fazit: nie wieder behandele ich irgend einen Fisch mit Medikamenten gegen Parasiten, damit müssen sie ab jetzt selber zurecht kommen in einem für sie angepassten Milieu!

Die Neuen:

Neue gesunde Diskus

Links

  1. AquaDings-Flubenol

Zu Besuch bei Aquarianern 3 [Roman]

Heute war ich bei einem Bekannten in Forbach [Frankreich]. Roman hat sich in seinem Heitzungskeller eine Anlage mit über 20 Becken eingerichtet. Seine Frau bringt ihm hin und wieder auch seine Essen dort hin, damit er sie und seine Mahlzeiten nicht vergesst. 🙂

Roman und sein Reich

Als neue Fisch-Leidenschaft hat er nun Diskus und Zwergbuntbarsche für sich entdeckt. Was bei seinen Leitungswasser schon eine Herausforderung ist, da dies bei ihm mit einem Leitwert von über 900à‚µs aus dem Wasserhahn läuft.

Roman Diskuse

Das Wasser mit 100à‚µs, das er benötigt, erstellt er mit einer Osmoseanlage, was aber auch eine große Menge Abfallwasser bedeutet, das er zur Gartenbewässerung sammelt.

Romans Diskusse

Über dem Diskusbecken sind die Zwergbuntbarsche in Plexiglasbecken untergebracht, die ich aber leider wegen der milchigen Scheiben nur schlecht fotografieren konnte.

Apistogramma

In der Reihe unter dem Diskusbecken ist die alte Liebe, seine Skalare.

Skalar Zuchtform

Hier seine neue Errungenschaft, an welcher er sich noch versuchen will.

Nachdem er jetzt über mehrere Jahre hinweg Skalare und Regenbogenfische in der Anlage hatte, bleibt abzuwarten, ob sich die Anlage vergrößert oder die alte Liebe der neuen weichen muss.

Skalar Zuchtform

Insgesamt hat er noch 6 Skalar-Zuchtpaare, die für reichlich Nachwuchs sorgen.

Junge Skalare

Die Jungtiere hat er auf der gegenüberliegenden Regalwand untergebracht.

Junge Skalare

Auch die Regenbogenfische sind dort untergebracht, diese brauchen aber oft bis zu 9 Monaten, bis sie ihre Farbenpracht erreichen.

Hier finden auch wieder grüne Laichmopps Verwendung, in welche die Tiere fast täglich ihre Eier abgeben.

Halbwüchsige Regenbogenfische

Der Bestand wächst von Tag zu Tag an.

Die Filterung der einzelnen Becken werden mit Luftheber und HMF realisiert, so dass jedes Becken seine eigene Filterung hat. Die Luftversorgung der Luftheber läuft über eine Mempranpumpe LP60, die ihre Luft in eine Ringleitung aus verklebten HT-Rohren verteilt. In den Wintermonaten übernimmt die Zentralheizung das Erwärmen des Wassers. In der Übergangszeit müssen Reglerheizer für ausreichende Wärme in den Becken sorgen.

Aber nun zog es uns doch in die Sonne des Gartens zu Romans Teich.

Gartenteich von Roman

Wasserbewohner

Dort begannen wir, unsere nächste “Tour de Poisson” zu planen.

Henry Buchmann

Corydoras axelrodi


Name
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Corydoras axelrodi

Corydoras axelrodi

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Namen

Corydoras axelrodi

Erstbeschreibung : Rössel, F. 1962

Taxonomie

o- Familie: Callichthyidae
….`+- Unterfamilie: Corydoradinae
……`+- Gattung: Corydoras
……..`+- Art: axelrodi

Allgemeines

Herkunft

SüdamerikaKolumbien Distrikt Vichada, Rio Meta bei Arauca

Fundorte:

Rio Manacacias, der ein Nebenfluss des Rio Meta ist der bei Puerto Gaitau liegt

Lebensraum :

Nicht bekannt

Wasserwerte

Temperatur 21-28°C
pH pH 6-8
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 60 cm

Größe

Größe ca. 5cm

Geschlechtsunterschiede

Weibchen etwas fülliger

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Futter

Trockenfutter, Futtertabletten, Frostfutter, Lebendfutter, Keine Grünkost

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Erfahrungen

Im März 2005 konnte ich auf den Hunsrücker Aquarientagen bei Johannes Graf 10 C.axelrodi erstehen, die ich sonst noch nie Angeboten bekommen hatte. Die noch recht kleinen Tiere setzte ich in ein 240 Liter Becken, wobei sie dieses mit Rotpunkt-Antennenwelsen und LG6 teilen müssen. Sobald die neue Anlage fertig ist, werde ich sie umsetzen.
Ich hoffe, dass ich dann nächstes Jahr ich über die Zucht berichten kann.

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Zucht

Wie bei anderen Corydoras – siehe Navigation Zucht

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Literatur:

Landbuch/Die faszinierende Welt der Corydoras /Werner Seuß

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Prionobrama filigera / Rotflossen-Glassalmler


Name
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Prionobrama filigera
Prionobrama filigera

Prionobrama filigera /Rotflossenglassalmler
^

Namen

Prionobrama filigera / Rotflossenglassalmler

Erstbeschreibung: Cope, 1870

Taxonomie

o- Familie: __
……`+- Unterfamilie: _ _
……..`+- Gattung: _ Prionobrama_
……….`+- Art: _filigera _ (Cope, 1870)

Allgemeines

Herkunft

Südamerika, Agentinien, Süd-Brasilien, Rio Paraguay

Lebensraum :

Pflanzenreiche Gewässerarme mit wenig Strömung.

Wasserwerte

Temperatur 22-28°C
pH pH 6 – 7,8
KH 0-10dKH
GH 0-20°dGH
AQ-Größe ab 80 cm

Größe

Größe ca 6cm

Geschlechtsunterschiede

Das Männchen hat länger ausgezogene Afterflosse.

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Futter

Flockenfutter, Lebendfutter

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Erfahrungen

Juni 2005

Die Salmler habe ich vor ein paar Tagen bei meinem Fischhändler gesehen und konnte wie so oft nicht widerstehen. Was mich so faszinierte war, dass man durch sie hindurch schauen kann, sodass man genau die Schwimmblase und andere Organe erkennen kann. Die Tiere sind zur Zeit ca. 4cm und ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass sie bis zu 6 cm werden sollen. Auch würde ich sie nicht unbedingt als Schwarmfische bezeichnen, sonder mehr als Trupp. Die Tiere besetzen keine erkenntlichen Reviere.

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Zucht

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Literatur:

Mergus Aquarium Atlas 1 Seite 252

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Fishbase