Zu Besuch bei Aquarianern 1 [Horst Bettinger]

Wenn die neuen Aquaristikzeitungen in das Haus flattern, schaue ich mir immer erst die Bilder an auf denen zu erkennen ist, wie andere Aquarianer Ihre Fische pflegen. Das hat mich hier auf die Idee gebracht, mal ein paar Bilder zu schießen, wenn ich Bekannte besuche.

Diese Besuche möchte ich in loser Folge hier vorstellen.

[1] Zu Besuch bei einem Diskusfreak

Gestern war ich bei meinem Vereinskollegen Horst Bettinger und seiner Frau.
Beide können sich wohl ein Leben ohne Diskusse nicht mehr vorstellen. Sie haben sich einen ganzen Kellerraum eigens für ihre Lieblinge eingerichtet.

Horst Diskuse Horst Diskuse

Die ersten Tiere die er sich kaufte waren Zuchtfarbformen.

Horst Diskuse Horst Diskuse
Horst Diskuse Horst Zuchtpaar

Aber jetzt haben es ihnen besonders die Wildfänge angetan, so dass sie öfter unterwegs sind und ihre Stammhändler haben, von welchen sie ihre Fische beziehen.
Auch konnten sie schon hin und wieder mit Erfolg eigene Nachzuchten der Wildfänge großziehen. Diese fanden auch immer recht schnell ihre Abnehmer.

Horst Zuchtpaar Horst Wildfänge

Alle Becken haben ihre eigenen Topffilter und werden mit einer Bodenheizung betrieben.

Horst Filter

Zum reichlichen Wasserwechsel wird Regenwasser gesammelt, das anschließend im Keller in 600l fassende Regentonnen läuft und mit Leitungswasser verschnitten wird, so dass sich der Leitwert bei ca. 50à‚µs einpendelt . Um das Wasser anzusäuern sind an die Regentonnen zwei Topffilter angeschlossen, die mit Torf gefüllt sind. So ist Horst jederzeit in der Lage, mit Hilfe einer Pumpe und Gewebeschläuchen einen recht große Wasserwechsel durchzuführen.

Horst Wasseraufbereitung

Obwohl die Becken für meinen Geschmack etwas überbesetzt sind, sehen die Fische Vital und gesund aus. Aber wie es aussieht wird er bald seine Anlage vergrößern müssen (-:

Zu seiner zweiten Leidenschaft gehören Koi – leider hatte ich aber keine Zeit mehr, diese anzuschauen. Aber sobald ich Bilder von diesen habe ergänze ich denn Bericht (-:

Scleromystax barbatus/Schabracken-Panzerwels


Name
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Scleromystax barbatus Männchen

Scleromystax barbatus/Schabracken-Panzerwels

^

Namen

Scleromystax barbatus/Schabracken-Panzerwels

Erstbeschreibung : Quoy & Gaimard 1824

Taxonomie

o- Familie: Callichthyidae
….`+- Unterfamilie: Corydoradinae
……`+- Gattung: Scleromystax
……..`+- Art: _barbatus _

Allgemeines

Herkunft

Südamerika
Rio bis Sao Paulus

Lebensraum :

in nicht so schnell fließende Bereiche der Bäche

Wasserwerte

Temperatur 18-24°C
pH pH 6-7,5
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 80 cm

Größe

Größe bis ca10 cm

Geschlechtsunterschiede

Das Männchen ist viel intensiver Gefärbt

Scleromystax barbatus Männchen

Männchen

Scleromystax barbatus

Weibchen

Backenbehaarung

deutlich ist beim Männchen eine Backenbehaarung zu sehen

^

Futter

Trockenfutter,Futtertabletten,Frostfutter,Lebendfutter ,Keine Grünkost

^

Erfahrungen

Ich halte die Zuchtgruppe von 3 Männchen die Tiere in einem 50×50×50 Würfel bei einer Temperatur von 23C° auch höhere Temperaturen bis 27C° werden verkraftet wenn genug Sauerstoff im Becken vorliegt.Man sollte sie aber nicht auf die Idee kommen sie mit Diskusen bei höheren Temperaturen zu halten.

Besonderheit:
Tiere werden ca. 10 cm groß und sollten IHMO nicht längere Zeit über 24°C gehalten werden Keinen Scharfkantigen Kies verwenden . Corydoras und Scleromystax lieben Sandboden

^

Zucht

Mit ca 1 Jahr werden die Tiere Geschlechtsreif .Man kann bei ihnen schön sehen wie sie um die Gunst des Weibchen Balzen so wird sich erst ein mal mit den anderen Männchen eine Rangelrei begonnen wobei das andere Männchen abgeträngt wird.Die Eiablage ist auch nicht so wie man es von Corydoras kennt das sie ihre Eier verstreut legen sondern alle in einer großen Traube zusammen .Was Probleme bereiten kann wenn verschiedene Eier in der Traube nicht brefruchtet sind und mitten darin anfangen zu Verpilzen. Das ist dann oft das Ende des ganzen Gelege. Darum versuche ich die Eier so gut es geht auseinander zu nehmen und in eine Schale mit etwas Erlenzapfenwasser
zu geben das ich bei ca 20C° belüfte.Hierbei sind jeden Tag die Unbefruchteten Eier abzusammeln so das sie das Wasser nicht verunreinigen.Nach wenigen Tagen schlüpfen dann die Jungfische.Sobald die Dotteresäcke verschwunden sind .Kann man sie mit Artemia anfüttern.

^

Literatur:

Mergus /Aquarien Atlas 1/460

^

Kurt Mack über gesunde Panzerwelse

Zierfischzucht Mack: Woran erkennt man einen gesunden Panzerwels?

Wenn Panzerwelse langausgezogene Barteln und grosse, klare Bauch-, After- und Schwanzflossen haben, dann wurden sie rundum gut versorgt. Verkürzte Barteln und/oder Flossen sind die Folgen einer zu keimbelasteten Hälterung und einer schlechten Filterung. Ich glaube nicht, das “rauer” Bodengrund, wie z.B. Basalt, Lava oder Bruchsand, die Barteln abrasieren oder abschleifen kann. Dafür sind die Barteln viel zu weich und biegsam. Vielmehr bewohnen (Filter)Bakterien die raue Oberfläche und greifen durch den dauernden Kontakt die Barteln und Flossen an.

weiterlesen

Auch eine mögliche und durchaus vorstellbare Erklärung, finde ich.

150cm Salmler-Becken


Größe (Liter / cm) und Beschreibung:

375 Liter / 150×50×50cm

Salmlerbecken

Es handelt sich hier um ein Salmlerbecken für südamerikanische Salmler, die von ein paar Corydoras und einer großen Menge (geografisch nicht passender) Zwerggarnelen Gesellschaft bekommen haben.

Das Aquarium ist in Betrieb seit 1999, wobei ich es bereits öfters mal umgestaltet habe. (und es bleibt nicht in dieser Form – allein schon wegen dem Pflanzenwuchs)

Die Technik

Gefiltert wird über einen riesigen Eheim-Außentopf (modifizierter EHEIM 2250 mit gedrosselter Pumpe), dessen 12l Filtervolumen mit Tonröhrchen und blauem Filterschwamm gefüllt sind.

Die Nennleistung der Pumpe beträgt 1200l/h, sie schafft ca.1000l/h und ist auf etwa 700l/h gedrosselt.

Der Ansaugstutzen [F] ist hinter einer Wurzel versteckt und der Heizstab [H] mit 300W Leistung liegt schräg hinter den Pflanzen.

Beleuchtet wird das Becken mit 6 × 36 W Leuchtstoffröhren T8 mit Reflektoren und unterschiedlicher Lichtfarbe, die in die Eigenbau-Abdeckung integriert sind.
Die Vorschaltgeräte befinden sich im mittleren Unterschrankfach und beheizen so nicht nur den Boden des Aquariums sondern auch den in diesem Fach stehenden Gärkanister für die CO²-Versorgung.
Die Beleuchtungsdauer ist über eine Zeitschaltuhr auf 12 Stunden täglich ohne Pause eingestellt.

An der Rückwand des Aquariums ist wegen der schönen Tiefenwirkung ein Spiegel angebracht.

Das Wasser für die etwa 150 Liter Wasserwechsel wöchentlich wird aus fein gefiltertem Regenwasser und Leitungswasser gemischt und hat folgende Werte:

  • pH: 6,8-7,0
  • KH: 2°dH
  • GH: 5°dH
  • NO³: 12mg/l
  • Temperatur: ~26°C

Die Fauna

  • unzählige Turmdeckelschnecken (Melanoides tuberculata)

Bis auf die Blauen Perusalmler, Fahnen-Kirschflecksalmler und C.sterbai sind alle Tiere aus eigener Nachzucht.
Die Hyphessobrycon erythrostigma sind Wildfänge, die ich bisher nicht erfolgreich zum Ablaichen bringen konnte.

Die Flora

Pflanzplan

1 Ceratophyllum demersum (Hornkraut)
2 Anubias barteri var. nana (Barters Spaarblatt)
3 Microsorium pteropus (Javafarn)
4 Echinodorus amazonicus (Amazonas-Schwertpflanze)
5 Echinodorus parviflorus (Kleinblütige- oder Schwarze Schwertpflanze)
6 Vesicularia dubyana (Javamoos)
7 Cryptocoryne wendtii (Wendts Wasserkelch, braunrote Form)
8 Vallisneria americana var. biwaensis (Biwa-See-Vallisnerie oder Schraubenvallisnerie)
um 8 herum Sagittaria pusilla (Flutendes Pfeilkraut)
9 Micranthemum umbrosum (Perlenkraut)
10 Hydrocotyle leucocephala (Brasilianischer Wassernabel)

Die Dekoration

Es sind mehrere große Schwarzerlenwurzeln und ein Stück Steinholz (für die Terrassierung rechts) verbaut. (beides im Einrichtungsplan zu sehen bzw. unter dem Javafarn, der auf eine der Wurzeln aufgebunden ist)

40cm Garnelenaquarium


Einrichtungsvorschlag…

…für ein 40cm-Garnelenaquarium.

Einkaufliste:

  1. Aquarium 40cm
  2. feine, blaue Filtermatte, 5×50×50cm (kleiner gibts nicht)
  3. kleine Tauchpumpe
  4. 1 Sack feinen Fugensand/Quarzsand
  5. Pflanzen siehe Pflanzplan
  1. Stein und Wurzel

So soll es aussehen:

40er von Vorne

  • Versteckmöglichkeiten für Zwerggarnelen
  • ein bißchen Falllaub
  • Hamburger Mattenfilter
  • feiner Sandboden

Gerade der Hamburger Mattenfilter bietet mitseinergroßen Oberfläche und der langsamen Strömung den Garnelen eine ideale Nahrungsgrundlage durch die sich auf der Filtermatte befindlichen Kleinstlebewesen und Algen. Junggarnelen werden nicht in den Filter gesogen.

Pflanz- und Einrichtungsplan

40er Pflanzplan

1 Hornkraut – Ceratophyllum submersum
2 Brasilianischer Wassernabel – Hydrocotyle leucocephala
3 Javafarn – Microsorium pteropus
4 Perlenkraut – Micranthemum umbrosum
5 Erlen- oder andere Wurzel
6 Basaltstein
7 Falllaub
8 Filtermatte mit kleiner Pumpe und evtll. Heizstab

Direkt an der Filtermatte und an der Wurzel: Javamoos – Vesicularia dubyana

40er Pflanzplan von Oben

Sturisoma Rio Araquaia


Name
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Sturisoma Rio Araquaia

Sturisoma sp Rio Araquaia
^

Namen

Sturisoma sp Rio Araquaia

Erstbeschreibung ?

Taxonomie

o- Familie: Loricariidae
……`+- Unterfamilie: Loricariinae
……..`+- Gattung: _ Sturisoma_
……….`+- Art: _sp. Rio Araguaia

Allgemeines

Herkunft

Südamerika, Ecuador in Weiswasserflüssen des Rio Araguaia und Rio Tocantins

Lebensraum :

?

Wasserwerte

Temperatur 25-29°C
PH pH 6-7,5
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 100 cm

Größe

Größe ca 20cm

Geschlechtsunterschiede

Unbekannt Wahrscheinlich wie bei S.barbatum der wärent der Laichzeit eine Backenbeharrung aufweist

^

Futter

Flockenfutter,Lebendfutter,Grünkost

^

Erfahrungen

Einleitung

2004 nahm ich die Gelegenheit war mit Kurt zu der Fa.Diezenbach zu fahren. Nach rund zwei Stunden Fahrt standen wir vor den Hallen des Großhandels. Nach einer freundlichen Begrüßung von Herr Niel durften wir die Halle betreten. Die Auswahl an Fischen war gigantisch und machten alle einen fitalen Eindruck auf mich .Da waren doch irgendwo Sturisoma ??? auf der Stockliste gewesen. Ich fragte kurz eine Mitarbeiterin wo diese wären.
Zu meinem Erstaunen lief er an Zahllosen Reihen und Becken vorbei, schnappte sich eine Leiter, zeigte auf ein Becken in der dritten Etage und fragte mich ob ich diese meinte. Ich glaube ich hätte Stunden gebraucht um überhaupt in die nähe des Becken zu kommen.Ich schaute die Mitarbeiterin glaube ich ziemlich ratlos an da ich immer noch erstaunt war das sie unter den hunderten von Welse diese so schnell gefunden hat. Das Becken hatte ein paar Holzwurzeln in dem sie gehältert wurden. Eines der Tiere hatte ein nach oben gebogener Rosterum das an einen Schuh von 1000 und einer Nacht erinnerte. Bei denn anderen Tieren konnte ich nur eine leichte Verkrümmung wahrnehmen. Ich entschloss mich 5 Tiere mitzunehmen. Zuerst vermutete ich das es sich um Sturisoma nigrorosturum handelte da sie auf der Unterseite des Rosturum Schwarz sind,was aber sehr unwahrscheinlich ist da der Fundort mit Rio Araguaia angegeben wurde.
Leider habe ich bis jetzt keine Fotos von Sturisoma sp Rio Araquaia von der Unterseite gefunden um sicher zu stellen das es sich um diese handelt

Ich setzte die Tiere zuerst in ein 120Liter Becken zur Karantäne .Ihre leicht graue Farbe änderte sich nach ca. 2 Monate in ein braun. Was mich doch erstaunte war ihre treue zu ihre Ruheplätzen die sie Tagsüber aufsuchten. So das ich nicht widerstehen konnte um einen der Welse einige Markierungen auf den Aquarienboden anzubringen. Und wirklich er lag immer bis auf ein paar mm an derselben Stelle. So das ich nachschaute ob er da auch nachts lag, was sich aber nicht bestätigte. Erst als ich das Becken umdekorierte fand er auch einen neuen Standort. Später setzte ich sie dann in ein 240Liter Becken um, mit Sandboden in dem sie das Becken mit Farlowella ,Corydoras und Garnelen teilen müssen. Wobei sie erst nachts aktive werden und Tagsüber wie versteinert an ihren Ruheplätzen ausharren .Was das pflegen der Tiere außer für Sturisomafans sehr langweilig gestallten könnten.
.

^

Zucht

bis jetzt ist es mir noch nicht geglückt
^

Literatur:

Mergus Wels Atlas 1 Seite 480

^

Hemiloricaria beni /Zwerghexenwels

Bilder:

Hemiloricaria beni
Hemiloricaria beni

Hemiloricaria beni – Weibchen

Hemiloricaria beni - Zwerghexenwels

^

Namen

Zwerghexenwels Hemiloricaria beni

Taxonomie

o- Familie: Loricariidae
  `+- Unterfamilie: Loricariinae
    `+- Gattung: Hemiloricaria
      `+- Art: beni (Pearson, 1924)

Synonyme:

Rineloricaria beni (Pearson, 1924)
Loricaria beni Pearson, 1924

Vergl. hierzu:

Ferraris , C.J., Jr., 2003. Loricariidae – Loricariinae (Armored catfishes).. p. 330-350. In: R.E. Reis, S.O. Kullander and C.J. Ferraris, Jr. (eds.) Checklist of the Freshwater Fishes of South and Central America. Porto Alegre EDIPUCRS, Brasil.
Seite 341

Weitere Fishbase-Referenzen

Ich denke mal, derzeit ist der gültige Gattungsname Hemiloricaria.

Allgemeines

Herkunft

SüdamerikaBolivienBeni-Becken

Biotopdaten von www.biotopaquarium.de von Sven Stürcken

(Erste Tiere wurden 1997 von einem Schweizer Aquarianer aus Bolivien mitgebracht und stammen aus dem Beni-River-Bassin)

Lebensraum :

Wasserwerte

Temperatur 21-28°C
pH pH 6-8,0
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 60 cm

Größe

Größe ca 8cm

Geschlechtsunterschiede

Bei den Männchen ist eine Behaarung an Backen, Brustflossen und zwischen den Augen deutlich zu erkennen.

Hemiloricaria beni Paar

Links Weibchen, rechts Männchen;

Hemiloricaria beni Weibchen

hier noch mal ein Weibchen

^

Futter

Trockenfutter, Lebendfutter

^

Erfahrungen

Die Hemiloricaria beni hatte ich 2003 als normale Hexenwelse gekauft. Es war ein langes Rätselraten – aber nun bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich um R.beni handelt.
Die Tiere halten sich gern in den Spalten der Wurzeln auf. Bietet man ihnen feinen Sand als Bodengrund, graben sie sich tagsüber bis zu den Augen darin ein. Wenn man vorsichtig ist, kann man sie darin sehr leicht mit der Hand fangen.

^

Zucht

Ich verwende zur Zucht Röhren mit einem Durchmesser von 16 mm. Größere Röhren werden nur ungern genommen. Als Röhren benutze ich Kabelrohre mit einer Länge von 10cm. Zuerst putzt das Männchen die Röhre und verlässt diese nicht, bis es ein Weibchen dazu überreden konnte, diese zu nehmen. Die Weibchen testen die Höhle erst einmal hin und wieder an bevor sie sich dazu hingeben in diese zu Laichen. Also nicht verzweifeln wenn ihr dauernd ein Weibchen in der Röhre bei dem Männchen sieht, aber dann den Herrn der Röhre allein ohne Eier (-:, Ist es zur Eiablage gekommen, dauert es ca 10 Tage bis die Larven schlüpfen. Ich setze das Männchen kurz vor dem Schlupf mit der Röhre in einen Laichkasten um. Aber Achtung – sind die Larven geschlüpft schafft es das Mänchen durch noch so kleine Spalte zu enkommen. Es wäre doch traurig, wenn der Spalt aus dem Becken in das Trockene führen würde und ihr das Tier morgens auf den Fliesen finden würdet.
Ich belasse die Jungtiere bis ca 2cm im Laichkasten im Elternbecken, bevor ich sie umsetze. Als Futter biete ich ihnen sobald der Dottersack aufgezehrt ist in den ersten Tagen Artemia an.

^

Literatur:

Mergus: Welsatlas Bd 1 S. 629 dort noch mit altem Namen Rineloricaria beni

^

www.aquacorner.de
www.pleco.de
Fishbase
loricariinae.de

Stuttgart Zoo Wilhelma

Drta Treffen

Am 4 Juni war es wieder so weit Hardy…. und Peter Lange hatten zum d.r.t.a Treffen nach Stuttgart gerufen.
Peter-Hilt-Klein, Patrick Strauss und ich bildeten um 5Uhr morgens eine Fahrgemeinschaft von Saarbrücken aus. Da ich noch unbedingt ein paar LG 6 Männlein wollte, machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Leimen bei Andreas Lay vorbei der schon mit Kaffe und Taschenlampe auf uns wartete um uns seine Hexen zu zeigen.
Bei Andreas zu Hause
Aber wie es so ist, Aquariana haben immer was zu bereden was uns doch dann ganz schön in Zeitnot brachte. So kam es dazu dass wir denn Treffpunkt nicht rechtzeitig erreichen konnten und gleich durch Stuttgart

Richtung Zoo irrten. Zu unserm Erstaunen waren wir dann doch unter denn ersten die vor dem Eingang der Wilhelmer standen so das wir uns nicht sicher waren denn richtigen Eingang erwischt zu haben. Was sich aber schnell durch ein Telefonat klärte. Nach und nach wurde die Mannschaft komplett, so dass es losgehen konnte. Am Eingang es Aquarium trafen wir auf Herr ….. der uns nach einer kleinen Einleitung hinter die Anlage führte. Dort schilderte er uns dann eindrucksvoll die Technische Seite der Anlage.

Hinter der Anlage Hinter der Anlage
Hinter der Anlage Hinter der Anlage
Becken für Wasserwechsel Seewasser Hinter der Anlage
Seewassernachzuchtbecken Seewassernachzuchtbecken
Weise Betas Muschelblumen von oben

Nachdem die ca. 1,5Stunden hinter der Anlage wie im Flug vergingen, meldete sich unsere Knurrende Mägen die uns Zielsicher zum Zoo Resteraunt führten. Dort lernten wir beim essen die anderen Teilnehmer einwenig näher kennen.

drta Mittagspause drta

Nach wenigen Schritten erreichten wir das neue Amazonashaus .Das Betreten des Hauses war nur durch eine Schleuse möglich worauf eindeutig auf einem Schild hingewiesen wurde das der Eintritt für Vögel verboten war .Im inneren führte uns ein Trampelpfad vorbei an Wasserfällen, eine Schlucht in der man unten sich die Krokodielen Sonnen sah. Im Wasserteil konnte man die Pacos von oben sehen. Nachdem wir zu Glück unsere Macheten nicht brauchten schlenderten wir weiter durch den Regenwald vorbei an Leguanen und wunderschönen Duftenden Blüten. Kurz vor dem Ausgang konnte man noch durch die große Scheibe einen Blick in den Teich werfen.

Im Amazonashaus Im Amazonashaus
Im Amazonashaus Im Amazonashaus
Im Amazonashaus Blick in den See im Amazonashaus
Blick in den See im Amazonashaus Blick nach oben im Amazonashaus

Nun ging es Richtung Aquariumhaus wollten wir doch auch die Becken mit den Fischen von vorne begutachten und natürlich auch jede Menge zu Bilder schießen .Vor dem Eingang gab es kleine Freigehege mit Wasserschildkröten, Frösche usw. Das Aquariumhaus war wie eine kleine Weltumrundung gegliedert .So das die Reise in Europa mit einem Großem Schauaquarium begann und sich weiter Richtung Meer zum Äquator bewegte. Nun galt es die weniger freundliche Wüste vorbei an Echsen und Schlangen zu durchqueren .Auf der Südlichen Halbkugel angelangt konnten wir unsere alten Bekannten aus den Heimischen Aquarien wieder entdecken so das wir Raum und Zeit vergaßen.

Flusslandschaft im Aquariumhaus Aquariumhaus
Aquariumhaus Aquariumhaus
Im Haibecken Aquariumhaus
Aquariumhaus Aquariumhaus
Aquariumhaus Aquariumhaus
Aquariumhaus Aquariumhaus

Als wir nach 2,5 Stunden wieder das Licht der Welt erblickten .Schauten wir uns mit Maulwurfsaugen an. Und Helmut wurde es ganz heiß, hatte er doch die Sammelfahrkarten derer die Reise zum Hotel mit der S-Bahn zurückgelegt hatten und schon sehnsüchtig auf ihn warteten.
Nachdem Helmut in den weiten des Zoos verschwunden war, entschlossen wir uns ins Hotel zu spät zu kommen und noch ins Nachthaus zu wandern. Dort konnte wir noch Höhlensalmer begutachten die keine Augen besitzen. Das es uns nicht auch noch so ging, bahnten wir uns denn Weg ins helle durch das Treibhaus. Wir wollte noch schnell die Koi im Indoorteich begutachten. Zum unserem erschrecken lagen viele Münzen auf dem Boden des Teiches. Nach einem lauten Blubb, lies es sich Peter nicht nehmen, die Besucher darauf hinzuweisen welche Folgen ihr treiben auf die Gesundheit der Fische hatte. Leider konnte ich aber auch kein Schild an der Wasserfläche erkennen die die Besucher darauf hingewiesen hätte. Nun mussten wir aber unsere Tour im Zoo abbrechen, die 6 Stunden haben bei weitem nicht gereicht. So das wir höchstens 1/3 besichtigen konnten.
Nun waren wir doch schon recht hungrig geworden so dass wir uns mit dem Auto denn Weg durch den Großstadtdschungel bahnten vorbei uns die Eingeborenen immer versuchten durch falsche Wegführung uns von den anderen d.r.t.a lern fern zu halten. Doch da wir gutes Kartenmaterial hatten gelang es ihnen nicht. So das wir zwar etwas verspätet aber dennoch Mahl und Trank mit ihnen einnehmen konnten. So feierten wir noch tief in die Nacht hinein und erzählen unsere Geschichten.

Ancistrus sp L144 /Gold Ancistrus Haltung und Zucht


Ancistrus sp L144 /Gold Ancistrus
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Wasserwerte
  1. Größe
  2. Geschlechtsunterschiede
  3. Futter
  1. Erfahrungen
  2. Zucht
  3. Literatur
  4. Links

Bilder:

L144

L144 Weibchen

L144

Ancistrus sp L144 /Gold Ancistrus (schwarzauge)

^

Name

Ancistrus sp L144 /Gold Ancistrus (schwarzauge)

Erstbeschreibung :

Taxonomie

….`+- Familie: _Loricariidae
……`+- Unterfamilie: Ancistrinae
……..`+- Gattung: Ancistrus
……….`+- Art: L144

Allgemeines

Herkunft

importiert aus Paraguay ? warscheinlich Zuchtform?

Wasserwerte

Temperatur 20-27°C
pH pH 6-8,0
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 80 cm

Größe

Größe bis 12cm

Geschlechtsunterschiede

Mänchen hat geweihartige Auswüchse am Kopf die sich im Alter von ca 1 Jahr bilden . Beim Weibchen nur sehr kurz

Weibchen Männchen
L144 Weibchen L144 Männchen

^

Futter

L144 Bezahnung

Allesfresser von Algen ,Salat ,Trockenfutter ,Frostfutter und Lebendfutter wird alles gern genommen

^

Erfahrungen

2003 hatte die Posseckert zum drta Treffen im Düsseldorfer Aquazoo gerufen. Wie immer bei diesen Treffen wurde eine Tauschbörse Organisiert .So das es dazu kam das Ulrico mir vier L144 mitbrachte die ca. 3cm hatten. Ich muss sagen ich war von der Farbe recht begeistert so das sie am nächsten Tag in einem 240 Literbecken mit Sandboden und einigen Wurzeln ihr neues zu Hause fanden .In dem nächsten 6 Monate hatten sie ca. eine Größe von 5-6cm erreicht. Nun konnte man sie auch gut an Hand des Geweihartigen Fortsätze am Kopf gut zwischen Männchen und Weibchen unterscheiden. Ich entschloss mich das Männchen und die 3 Weibchen in ein 80 Liter Becken umzusetzen. Die Filterung läuft über einen HMF mit Luftheber. Im Becken befinden sich als Dekor ein paar Holzwurzeln und Kunststoffrohren als Laichplätze. Hier konnte ich auch die Tiere besser füttern mit Spinat, Trockenfutter und hin und wieder mit Frostfutter so das sie trotz ihrer geringen Größe mit knapp 1Jahr ihre erstes Gelege hatten .Heute nach ca. 2Jahren sind sie ca. 10cm groß.

Besonderheiten

Die L144 verstecken sich bei mir kaum so das man diesen attraktiven Wels doch oft zu Gesicht bekommt was nicht von anderen L-Welse behaupten kann. Hin und wieder vergreifen sie sich an großblättrigen Pflanzen.Was aber durch genügend Grünfutter in Grenzen halten kann. Die Tiere können sich auch gut gegen andere Fische behaupten, so dass sie auch mit Barschen Vergesselschaftet werden können.

Mit hohen Temperaturen über 28C° scheinen die Welse Probleme zu bekommen wenn sie über längere Zeit darin gehalten werden.Von einigen Bekannte sind die Tiere in Diskusbecken bei 30C° verstorben aber in Becken mit 26C° noch nie

^

Zucht

Die Vermehrung von L144 ist doch recht häufig und einfach wenn man ihnen genug Höhlen zum Laichen anbietet. Auch an die Wasserqualität wurden keine besonderen Ansprüche gestellt. Der Ph-Wert bei mir liegt ca. um 6,5-7,5 und der Leitwert von 300-500à‚µs. Zuerst putzt das Männchen die Höhle worauf es auf die Gunst des Weibchens wartet. Die Paarung selbst konnte ich noch nicht beobachten da sie es vorzogen dies im Schutze der Nacht wenn ich schlief zu vollziehen. Die Röhren (Kunststofferohe sollten innen angeraut sein das die Eier besser daran haften )oder Höhlen sollten nach einer Seite hin verschlossen sein da sonst die Eier nach außen getrieben werden und das Männchen sie nicht mehr richtig pflegen kann.
Sollte es doch dazu kommen, kann man die Eier auch in ein Laichkasten zum Schlupf bringen .Es ist dann von Vorteil sie von Wasser umspülen zu lassen da sonst die Eier hin und wieder verpilsen. Sind die Larven erst einmal geschlüpft und der Dottersack aufgebraucht ist die Aufzucht an sich nicht schwierig da sie von Spinat über Futtertabletten bis Artemien alles zu sich nehmen.

Hier noch ein kleiner Auszug aus meinem Zuchttagebuch.

Eientwicklung

3er Tag 11.06.05 4er Tag 12.06.05 5er Tag 13.06.05
3er Tag 4er Tag 5ter Tag
6er Tag 14.06.05 7er Tag15.06.05 7er Tag15.06.05
6er Tag 7er Tag Schlupf der Larven 7er Tag
15.06.05
Larve Kurz nach Schlupf 15.06.05

Das Gelege der Eier umfaste ca 100St. Was aber recht schwierig zu zählen war da diese stark miteinander verklebt sind.Die Eier brauchen ca 7 Tage bis zum Schlupf wärend diese von dem Männchen in der Höhle die ganze Zeit wohl behütet werden.

Bemerkung:
Um die Aufnahmen zu erhalten hatte ich die Eier künstlich aufgezogen.

Larvenentwicklung

15.06.05 1. Tag 16.06.05 2. Tag 17.06.05
L144 15.06. Larve L144 16.06. Larven 17.06.05 2Tag
3.Tag 18.06.05 4.Tag 19.06.05 5Tag 20.06.05
L144 18.06. Larven L144 19.06.Larven L144 Larve20.06.05
6.Tag 21.06.05 7.Tag 22.06.05 8.Tag 23.06.05
L144 Larve 21.06 L144 Larven 22.06.05 L144 23.06.05 Larve

Beobachtungen Entwicklung

Schon ab der ersten Minute nach ihrem Schlupf sind die Larven in der Lage sich mit ihrem Saugmaul an glatten Oberflächen fest zu halten.
In den ersten 3 Tage kann man deutlich erkennen wie sich die Augen entwickeln und die Flossen Gestallt annehmen.
In denn nächsten Tagen ernährt sich die Larve ausschliesslich von ihrem Dottersack und die Brust und Afterfossen bilden sich aus.

Beobachtungen Verhalten.

Die Larven bilden schon kurz nach dem Schlupf einen zusammen hängende Gemeinschaft wobei sie jetzt immer noch von dem Männchen in seiner Höhle beschützt werden. Für die Bilder mußte ich die Tiere immer voneinander trennen doch nur wenige Minuten später fanden sie wieder zusammen.
L144 18.06.05Larvenansammlung
Larven die sich von der Gemeinschaft trennten ,verstarben des öfftern. Da sie meiner Meinung nach sich nicht richtig Entwickelt hatten und nicht mit den andern mithalten konnten.

Jungfisch

25.06 Lebenswoche 1 04.07 Lebenswoche 2 17.07 Lebenswoche 4
L144 25.06.05 Larven L144 04.07.05Jungfisch L144 Jungfisch 17.07.05

Nach rund 10 Tagen ist der recht große Dottersack aufgebraucht.
Nun bildet sich langsam das Darmsystem aus und der wandel von Larve zu Jungfisch beginnt.Die nun schon ca 1,5cm kleinen Riesen nemmen das erste Futter auf.Da generrell bei Jungfischen der Darm noch nicht richtig ausgebildet ist sollte sie offt gefüttert werden.
da das Futter den noch sehr kurzen Darm schnell passiert.

^

Literatur:

DATZ 10/1993

^

www.welse.net
www.hotzeltopf.de

Hyphessobrycon rosaceus „white fin“

Als ich das Ding mit den Schmucksalmlern um die Variante mit den weißen Flossen erweiterte, kam die Frage auf, ob es sich bei diesen Fischen um eine in der Natur vorkommende Form handelt oder um eine Zuchtform des normalen Schmucksalmlers.

Weissflossen-Schmucksalmler - Foto von Andreas Werth

Weißflossen-Schmucksalmler – Männchen

Weißflossen-Schmucksalmler, Weibchen. Foto Andreas Werth

Weißflossen-Schmucksalmler – Weibchen
Vielen Dank an Andreas Werth für die freundliche Bereitstellung der beiden Fotos!

Ich habe eine ganze Reihe von Leuten mit meinen Emails belämmert, um die Herkunft dieser hübschen Fische herauszubekommen.

Zunächst aber mal die

Geschichte

Angefangen hat alles mit ein paar hervorragenden Fotos, die Andreas Werth bei Kölle-Zoo in Karlsruhe gemacht hat.

Ich unterhielt mich mit Andreas per Email über die seit der Revision der “Rosy tetra”-Gruppe von Weitzmann und Palmer (1997) nun geänderten wissenschaftlichen Bezeichnung dieser Salmler. Außerdem haben wir von den wunderschönen Fischen geschwärmt.
Ich beschloss, meine Seite über die Schmucksalmler um die weißflossige Variante zu erweitern und bekam von Andreas Werth freundlicherweise 2 sehr gute Fotos geliehen, um sie dort einzubauen.

So wurde erstmal ein kurzer Abschnitt daraus gestrickt.

Zunächst schickte ich Hilfegesuche in Form von Emails an Dr. Stefan K. Hetz , Dr. Martin Hoffmann (der zusammen mit seinem Vater Peter sicher mit für meine Begeisterung für Salmler schuld ist – wegen der vielen interessanten Aufsätze in der einschlägigen Fachpresse) und Rainer Massmann , die mir alle kurz darauf auch antworteten.

Fast Zeitgleich fragte ich, praktisch in einem Nebenschauplatz, Claus Schaefer, ob er nicht irgendwelche dunklen Quellen habe, die er mir mal leihen könne. Er empfahl mir, es einmal bei Frank Schäfer zu versuchen, der (O-Ton) “ mehrmals pro Woche die Hallen von Aquarium-Glaser durchwandern und dabei alles Unbekannte identifizieren muss

Auch Dr. Martin Hoffmann meinte dann, recht sicher zu sein, dass es sich um eine Zuchtform von Hyphessobrycon rosaceus handelt.
Er schrieb mir auch, dass er von einem Züchter in den neuen Bundesländern wisse, der sie in großen Mengen züchte.

Dann meldete sich Claus Schaefer mit der Mitteilung, dass er von Frank Schäfer den Ursprung der Züchtung erfahren habe.

Und so kam dann heraus, dass dieser hübsche Salmler eine Zuchtform von Hyphessobrycon rosaceus, der mit einer wohl bisher nicht beschriebenen Art gekreuzt wurde, ist und aus der Zierfischzüchterei Peter Günnel stammt.

Peter Günnel erzählte mir am Telefon, dass er die ursprünglichen Tiere in der ersten Hälfte der 1990er Jahre von einem Großhändler und Züchter in Holland habe, wo sich leider auch die Spur verliert.
Die Salmler seien wohl als natürliche Farbform aus Südamerika importiert worden. Dieser Züchter habe seine Zuchtversuche abgebrochen, da er die Tiere nicht zum Ablaichen bewegen konnte.
Peter Günnel hat sie dann auch nicht sofort dazu bringen können.
Erst ein Zusammenbringen mit einigen Hyphessobrycon rosaceus brachten den gewünschten Erfolg. In der F1- Generation seien nur Jungfische entstanden, die die Farbe der normalen Schmucksalmler hatten.
Erst in den darauf folgenden Generationen seien einige Weißflossige aufgetaucht und durch konsequente Selektion dann zu einer stabilen Farbform geworden.

Zum Schluss bleibt mir noch, mich für die sehr nette Hilfe der bereits im Text genannten Personen herzlich zu bedanken. 🙂
Ohne die tatkräftige Mithilfe hätte ich warscheinlich genau nichts herausgefunden. 🙂

Es lohnt sich also, sich als Aquarianer etwas zu organisieren.