Rineloricaria phoxocephala

  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Rineloricaria phoxocephala
Rineloricaria phoxocephala

Rineloricaria phoxocephala

^

Namen

Hexenwels

Rineloricaria phoxocephala

Taxonomie

o- Familie: Loricariidae
  `+- Unterfamilie: Loricariinae
    `+- Gattung: Rineloricaria
      `+- Art: phoxocephala Eigenmann & Eigenmann 1889

Allgemeines

Herkunft

Südamerika, Brasilien, Amazonas-Becken, Rio Coari; die Tiere sind laut Welsatlas schon im Téfé, einem Nebenfluß des Amazonas gefangen worden.

Lebensraum :

Auf Sand in der Hauptströmung

Wasserwerte

Temperatur 26-29°C
pH pH 6-7,5
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 100 cm

Größe

Größe bis 20cm

Geschlechtsunterschiede

Männchen hat Backenhaare wie Sturisoma
Rineloricaria phoxocphala
^

Futter

Flockenfutter,

^

Erfahrungen

Im Juni 2005 besuchte ich Andras Lay in Leiden, mit dem Ziel, LG6-Männchen zu bekommen. Andreas empfing uns schon mit frisch aufgebrühtem Kaffee, was uns Morgens um 7Uhr hoch erfreute. Er zeigte uns sofort seine Aquarienanlage und erleuterte, wie er seine Hexenwelse vermehrte.

Bei Andreas zu Hause

Ich glaube, hätten wir nicht so unter Zeitdruck gestanden – wir wollten um 8:30 in Stuttgart sein – währe es locker 12Uhr geworden. In kleinen Becken hatte er schon ein paar LG6 vorab gefangen, um die Übergabe zu beschleunigen. Doch was schwamm hier in einen der Behälter? Ein LG6 war es auf keinen Fall.
Kurzerhand erklärte er mir, dass es wohl ein Rineloricaria phoxocephala aus Tefe sei und da es nur ein Einzeltier war, fragte er, ob ich ihn nicht mitnehmen möchte. Kurz entschlossen sagte ich zu und nahm das Tier mit. Zu Hause angekommen setzte ich ihn erst einmal in einen 50×50x50cm-Aquarienwürfel.

Ich hoffe doch, dass Andreas mir noch ein paar Informationen zu dem Tier zukommen lässt, damit ich diesen Text hier etwas erweitern kann. 😉

^

Zucht

Leider gibt es hier noch nichts zu berichten, da mir doch noch das Weibchen dazu fehlt. Sollte jemand eins besitzen, würde ich mich über entsprechende Nachrichten darüber freuen. Vielleicht ließe sich da ja was arrangieren.

^

Literatur:

Mergus Wels Atlas 1 Seite 664

^

www.fishbase.org

Anubias barteri

  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Namen
  4. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Fundorte
    3. Wasserwerte
    4. Höhe
  5. Erfahrungen
  6. Vermehrung
  7. Literatur
  8. Links

Bilder:

Anubias

Anubias barteri / Speerblatt

^

Namen

Anubias barteri (Schott)
Speerblatt

Familie: Araceae / Aronstabgewächse

Allgemeines

Eine robuste, in vielen Varietäten vorkommende, empfehlenswerte Sumpfpflanze, die mit wenig Licht auskommt und langsam wächst.

Herkunft

Tropisches Westafrika, Südostnigeria, Kamerun

Fundorte:

Halbschattige oder schattige Standorte im Spritzwasserbereich schnell fließender Bäche, zum Teil auch ganz unter Wasser. Meistens an Steinen oder Holz, selten im Bodengrund.

Wasserwerte

Temperatur 20-28°C
pH pH 6-7,5
KH 2-15dKH
AQ-Größe ab 60 cm

Höhe

Höhe 10 bis 15cm je nach Variante

^

Erfahrungen

Anubias

Anubias barteri var. barteri als Aufsetzpflanze auf einer Wurzel

Die Pflanze befestigt man am besten an Steine oder Wurzeln mit Nylonfäden oder Wollfäden, die man nach einer gewissen Zeit wieder entfernen kann.
Sie eignet sich besonderst gut als Aufsetzerpflanze, da sie mit ihren Wurzeln keinen Bodengrund braucht. Sie gedeiht gut mit wenig Licht, so dass der Standort halbbeschattet oder ganz beschattet zu wählen ist.

^

Vermehrung

Man teilt ein größeres Rhizom mit einem scharfen Messer in mehrere Teile.

Anubias Seitenspross vom Wurzelstock

Anubias-Seitenspross vom Wurzelstock.
Das Rhizom ist der Wurzelstock aus dem die Blätter wachsen.

Anubias Ableger

Hier wurden die Ableger mit einem kleinem Stück Wurzelstock abgetrennt.

^

Literatur:

Mergus Aquarien Atlas 1, Seite 114
Christel Kasselmann, DATZ-Atlas Aquarienpflanzen
Christel Kasselmann, Taschenatlas Aquarienpflanzen

^

www.suesswasser.de

Rineloricaria lanceolata „Rio Cristalino“?

  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Rineloricaria lanceolata Rio Cristalino

Vermutlich Rineloricaria lanceolata “Rio Cristalino”

^

Namen

Rineloricaria lanceolata sp. “Rio Cristalino”

Taxonomie

o- Familie: Loricariidae
  `+- Unterfamilie: Loricariinae
    `+- Gattung: Rineloricaria
      `+- Art: lanceolata sp. “Rio Cristalino“ (Günther 1868)

Allgemeines

Herkunft

Südamerika, Ecuador in einem Bach bei Tarapoa, der ein Zufluß des Rio das Mortes ist, der wenig später in den Araguaia mündet.

Lebensraum :

Habt ihr Wasserwerte von den Flüssen ?

Wasserwerte

Temperatur 25-28°C
pH pH 6-7,5
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 60 cm

h3(#groesse). Größe

Größe ca 12cm

Geschlechtsunterschiede

Männchen Weibchen
R. lanceolata Rio Cristalino R. lanceolata Rio Cristalino Weibchen

Männchen an Backen und Brustbeflossungsbehaarung zu erkennen

^

Futter

Flockenfutter, Lebendfutter

^

Erfahrungen

Eigendlich hatte ich die Tiere als Rote Hexenwelse gekauft, die aber mit der Zeit immer dunkler wurden. Auch Jungtiere, die zunächst recht rot waren, dunkelten später nach, nachdem ich sie in ein Becken mit Wurzelholz setzte.
Ob sich die Tiere nun durch andere Nahrung oder die geänderte Umgebung verfärben weiß ich nicht. Auffällig ist aber, dass sich die Tiere beim Laichen fast rot färben. Leider kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich um eine Balzfärbung handelt oder nur eine Wohlfühlfarbe.

^

Zucht

Rio Cristalino

Die Tiere legen ihre Eier in Röhren ab, wobei das Männchen diese vorher ausgiebig reinigt. Nach einiger Zeit gesellt sich das Weibchen hinzu. Wahrscheinlich säubert das Weibchen mit dem Männchen zusammen die Höhle, denn es dauert gut 2 Tage, bis das Männchen wieder alleiniger Bewohner der Röhre mit ca. 20-30 Eiern ist.
Ich setze das Männchen mit der Röhre anschliessend in einen selbstgebauten Laichkasten aus PMMA um. Nun dauert es zwischen 15-20Tage bis die Larven schlüpfen. Sobald der Dottersack aufgebraucht ist, nehmen die Larven Artemia an.

Leider etwas unscharfe (Verkratzte Scheibe + Scheibe Laichkasten ) 10mm-Larve, ca. 1 Woche alt.

Rineloricaria lanceolata Rio Cristalino ca 1cm Jungfisch
Rineloricaria lanceolata Rio Cristalino

90 Tage später – ca. 4cm

Rineloricaria lanceolata Rio Cristalino ca 4cm 90Tage jung

^

Literatur:

Mergus Wels Atlas 1, Seite 648

^

Kannibalismus bei Caridina sp. „Crystal Red“

Chrystal Red

Im Keller habe ich meine kleine Zuchtanlage untergebracht. Die Garnelen leben dort in Becken mit den Maßen 35×50x45cm, die mit Javamoos bepflanzt sind.
Als ich die Garnelen im Becken genauer betrachtete, konnte ich gerade sehen, wie sich eine Garnele in rasanter Geschwindigkeit häutete. Zu meinem Erstaunen war sie keineswegs so träge, wie ich es angenommen hätte. Nachdem sie sich aus ihrer zu klein gewordenen Hülle befreit hatte, näherte sich ein Artgenosse.

Paarung? Nein, sie wird aufgefressen!

Klasse, dachte ich, jetzt kann ich endlich mal eine Paarung beobachten. Aber schnell konnte ich feststellen, dass es sich um eine zweite Dame handelte und im gleichen Augenblick näherte sich eine dritte und gemeinsam nahmen sie die frisch gehäutete in die Zange. Diese konnte sich gerade noch aus ihrer misslichen Lage befreien und bewegte sich lädiert von dannen. Sie schaffte es aber nur, sich etwa 10cm wegzubewegen. Wie Wanderameisen stürzten sich jetzt die anderen Garnelen auf sie und verspeisten sie bei lebendigen Leibe.
Ich dachte, es würde sich um einen Einzelfall handeln. Doch bereits kurze Zeit danach konnte ich das Spiel von neuem beobachen. Bei diesem Fall kann ich jedoch nicht sagen, ob es sich auch da um eine frisch gehäutete Garnele handelte, die ihren Artgenossen zum Opfer fiel.

Anfrage in der Newsgroup

Darauf postete ich die Beobachtung in der d.r.t.a unter dem Thema Killer Crystal-Red
, wobei viele meine Beobachtungen aufgrund eigener Beobachtungen bestätigen konnten.

Meine Vermutung ist, dass wenn man Caridina sp. “Cristal Red” in zu dichter Population hält, diese ihre Artgenossen als Nahrungsquelle nutzen, um vielleicht Nährstoffe zu erhalten, die in zu geringer Menge vorliegen. Auch von verschieden räuberrisch lebenden Insekten ist bekannt, dass sie – wenn keine andere Nahrungsquellen mehr vorhanden – sich gegenseitig auffressen.

Aufruf: Beobachtungen?

Wenn Ihr auch solche Beobachtungen gemacht habt, würde ich mich sehr über diesbezügliche Nachrichten freuen.
Dazu könnt Ihr die Kommentarfunktion auf dieser Seite nutzen.

Vor allem wären folgende Angaben interessant:

  • Wie groß war das Becken?
  • Wie hoch die Besatzdichte?
  • Was füttert Ihr?

Gruß Henry
der hofft noch viele Antworten auf die ungeklärten Fragen zu bekommen

Links zu diesem Thema
www.crystalred.de

Infos zu Flubenol/Flubendazol

ich hab eine gute Seite mit Infos zu dem gerne bei Wurmbefall verwandten Mittel gefunden:

Flubendazol
Pharmakologie
Indikationen

Dosierung laut www.vetpharm.unizh.ch

Fische – Flubendazol
per aquam – 0,2 g pro 100 Liter Wasser, Badedauer 8 Tage; bei Kiemensaugwurmbefall Wiederholungsbad nach 8 bis 10 Tagen; Wirkstoff entweder in 10 ml Dimethylsulfoxid vorlösen oder nur in Wasser aufschwemmen (Herkner 1998)

Da ich keine Erfahrungen mit dem Medikament habe, übernehme ich natürlich auch keine Verantwortung für etwaige Fehlschläge.

Offenbar werden durch dieses Medikament Schnecken und andere Wirbellose stark in Mitleidenschaft gezogen, wie Marion schreibt.
Also: Vorsichtig einsetzen und diesen Umstand berücksichtigen.

Kurt Mack meint, es sei unumgänglich, einen Großteil der im Aquarium befindlichen organischen Biomasse zu entfernen, damit wärend der Behandlung keine unerwünschten Verschlechterungen der Wasserparameter auftreten.

Gastbeitrag

Gastbeitrag von Martine Drauden in dem sie ihre Misserfolge mit Flubenolbehandlungen schildert.

Die AP in der DATZ findet uns gut.

:: Datz – Blick ins Internet

Es kommt kaum vor, dass ein Heimseitengestalter hier gleich zweimal auftaucht. Peter Hilt-Klein, der sich nebenan Gedanken über das Schwarmverhalten macht, hat es aber zusammen mit Henry Buchmann geschafft. Die beiden sind die Betreiber von aquadings.de, einer Homepage, die vielen etwas bringt.

Claus Schaefer, der Redakteur der Aquarien Praxis , findet offenbar, dass es sich lohnt, diese Seiten mal anzusurfen.
Vielen Dank für die “ultimative Lobhudelei™”. 🙂

Interna

Laut Statistik pendelt sich derzeit der Besucherstrom auf durchschnittlich 145 Besucher pro Tag ein.
(die letzten paar Tage waren es jeweils sogar über 300)

Seit dem Start dieser Seiten im Februar diesen Jahres haben wir bisher etwa 15.000 echte (das heißt ohne Suchmaschinenrobots etc.) Besucher gehabt. Das ist sehr viel mehr, als ich kalkuliert habe und zeigt mir, dass Henry und ich da wohl in etwa auf dem richtigen Weg sind.

Natürlich versuchen wir weiterhin, Euch mit unseren aquaristischen Erlebnissen auf den Wecker zu fallen oder über die Lokalitäten, die wir besucht haben, zu informieren. Jedenfalls soweit es unsere Freizeit zulässt. 🙂

Viele Grüße,

Peter

Noch ein netter Glückwunsch erreichte uns von Andreas auf aquarienfotografie.net

Nachtrag:

am 01. August 2005 überschritten wir die 25.000er-Marke.