L´AQuarium du Laboratoire Arago

Im April 2004 verbrachte ich meinen Urlaub in Südfrankreich. Im Reiseführer entdeckte ich ein Schauaquarium. Jetzt hieß es nur noch schlechtes Wetter abzuwarten um meine Familie davon zu überzeugen, in den 20 Km entferten Ort Banyuls-sur-Mer zu fahren und dort meinem geliebten Hobby zu frönen. (-:: .Das Bunte Plakat ließ mich hoffen, dort ein großes Aquarium anzutreffen. Die Fahrtstrecke war sehr schön, mit vielen Kurven an den Weinbergen vorbei, und ich bereute es richtig, meine Enduro nicht dabei zu haben, um auch die Schotterpisten abzufahren. An der Strandpromenade fanden wir auch schnell einen Parkplatz. Nun konnte es los gehen. Ich sah ein sehr großes Gebäude, welches mich schon in Vorfreude fallen lies. Beim Betreten des Gebäude gab es eine kleine Vorhalle, in der schon einige Besucher auf Einlaß warteten. Auch an der Kasse gab es keine Probleme mit
unserem (nicht gerade klein geratenem) Hund. Der erste Blick fiel auf ein ca 4m³ Schaubecken, das auf mich nicht den besten Eindruck machte. Ich ging langsam in einen ca 20m langen Gang hinein, in der Hoffnung auf einen großen Rundgang, was sich aber leider nicht bestätigte. Der Rundgang beschränkte sich auf 20m hin, 20m zurück. Da ich kein Meerwasseraquarianer bin, kann ich nicht sagen, ob es normal ist, dass die ganzen Becken (bis auf wenige Außnahmen) mit Braunalgen überzogen sind. Es machte einen sehr unsauberen, schlecht gepflegten Eindruck. )-: Auch entdeckte ich mehrere Fische mit bakteriellen Infektionen und Glotzaugen, was den Eindruck nicht gerade milderte. Für mich etwas enttäuschend. )-:
Vielleicht sehe ich das aber auch etwas zu eng.

L´AQuarium  du Laboratoire Arago  Eingangsbereich L´AQuarium  du Laboratoire Arago  Eingangsbereich
L´AQuarium  du Laboratoire Arago  Eingangsbereich L´AQuarium  du Laboratoire Arago  Eingangsbereich
L´AQuarium  du Laboratoire Arago mit Schildkröten L´AQuarium  du Laboratoire Arago
L´AQuarium  du Laboratoire Arago  L´AQuarium  du Laboratoire Arago  Muräne
L´AQuarium  du Laboratoire Arago  L´AQuarium  du Laboratoire Arago Octopodidae
L´AQuarium  du Laboratoire Arago Seestern L´AQuarium  du Laboratoire Arago Garnele
L´AQuarium  du Laboratoire Arago Scholle L´AQuarium  du Laboratoire Arago Stichlinge

Fazit

Nach den Plakaten war meine Erwartungshaltung wohl zu groß.Sollte es mal anfangen zu Regnen in Banyuls-sur-Mer und ihr habt ca 1 Stunde Zeit könnt ihr es euch es ja mal anschauen und mir eine Mail schreiben was ihr davon hält.

Drüber gestolpert: Medienspiegel über Fisch

In den Weiten des Internetz finden sich manchmal seltene Textschätzchen, die sich hervorragend in die Engen des AquaDings einpassen…

“Solche und solche gibt es unter uns, dafür sorgt die Natur. Da sind die Kollegen, die Schaumnester bauen und andere, die ihre Brut im Maul ausbrüten und folglich Maulbrüter heissen. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft hat sich die Maulbrutpflege aus dem Schaumnestbau entwickelt.” aus: Maulbrüter [1]

Gefunden bei:

Medienspiegel.ch

Siehe auch:

  1. Maulbrüter [1]
  2. Maulbrüter [2]
  3. Maulbrüter [3]
  4. Maulbrüter [4]
  5. Maulbrüter [5]
  6. Maulbrüter [6]

Hyphessobrycon / Taxonomie der Gattung

Taxonomie

Die Gattung Hyphessobrycon Durbin in Eigenmann, 1908

Hyphessobrycon ist eine Gattung von Fischen aus der Familie der Echten Salmler (Characidae), innerhalb derer sie zur Unterfamilie der Characinae gehört. (In der nicht einheitlichen Nomenklatur findet sich mitunter für die Familie der Characidae auch die Bezeichnung Eigentliche Salmler, woraufhin dann die Unterfamilie Characinae mit Echte Salmler bezeichnet wird.) Freilich ist die Systematik der Salmler noch keineswegs geklärt. Traditionell wird die Gattung Hyphessobrycon zusammen mit der eng verwandten Gattung Hemigrammus zur Unterfamilie Tetragonopterinae gezählt, deren Monophylie allerdings nicht erwiesen ist. Zur Gattung Hyphessobrycon zählen seit einer Revision der Rosy Tetras 1997 durch Stanley Weitzman & Lisa Palmer auch die Spezies der aufgelösten Gattung Megalamphodus.

Der Name Hyphessobrycon setzt sich aus den Worten “hyphesso” (kleiner) und “brycon” (Beißer) zusammen, womit auf das kräftige Gebiss der dieser Gattung zugerechneten Salmler angespielt wird.

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Die Gattung Hyphessobrycon ist vergleichsweise artenreich, zumal im Zuge neuerer Klassifizierungen einige früher selbständige Gattungen mit Hyphessobrycon zusammengelegt wurden. Die Vertreter dieser Gattung sind im südlichen Amerika beheimatete, meist recht kleine, friedliebende Schwarmfische.

Zur Gattung gehören viele der beliebtesten Aquarienfische. Tatsächlich lassen sich die meisten ihrer Vertreter auch in der Gefangenschaft gut halten und mehr oder weniger einfach züchten, wobei jedoch darauf geachtet werden sollte, dass die Tiere als Schwarmfische nur in Gruppen von mindestens sechs bis acht Exemplaren gehalten werden sollten.

dieser Text ist von Wikipedia ; Lizenz

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Taxonomie:

Die Gattung Megalamphodus wurde 1997 durch Stanley Weitzman & Lisa Palmer aufgelöst und die dort eingeordmeten Arten wurden in der Gattung Hyphessobrycon eingeordnet.

Siehe auch Salmlernetz
p(taxo){font: 0.9em Courier, monospace;}. o- Klasse: Knochenfische Teleostomi (=Osteichthyes)
`+-Unterklasse: Strahlenflosser Actionpterygii
.`+-Ü.Ordnung: Echte Knochenfische Teleostei
..`+-Ordnung: Salmlerartige Characiformes
….`+-Unterordnung: Salmlerverwandte Characoidei
……`+-Familie: Echte Salmler Characidae
……..`+-Unterfamilie: Tetragonopterinae
……….`+-Gattung: Hyphessobrycon Durbin in Eigenmann, 1908
A
…………+-Art: agulha Fowler, 1913
…………+-Art: albolineatum Fernandez-Yépez, 1950
…………+-Art: amandae Géry & Uj, 1987 [DATZ 8/1995]
…………+-Art: amapaensis Zarske & Géry, 1998
…………+-Art: anisitsi Eigenmann in Eigenmann & Ogle, 1907
…………+-Art: arianae Uj & Géry, 1989
…………+-Art: axelrodi Weitzman & Palmer, 1997 (Calypsosalmler, Syn.: Megalamphodus axelrodi, Pristella axelrodi)
B
…………+-Art: balbus Myers, 1927
…………+-Art: bentosi Durbin in Eigenmann, 1908 (Sichelsalmler, war früher als “Robertsi” im Handel)
…………+-Art: bifasciatus Ellis, 1911
…………+-Art: boulengeri Malabarba, 1989
C
…………+-Art: cachimbensis Travassos, 1964
…………+-Art: catableptus Géry, 1977
…………+-Art: coelestinus Myers in Eigenmann & Myers, 1929
…………+-Art: compressus Durbin in Eigenmann, 1908
…………+-Art: copelandi Durbin in Eigenmann, 1908
D
…………+-Art: diancistrus Weitzman, 1977
…………+-Art: duragenys Ellis,% 1911
E
…………+-Art: ecuadoriensis Eigenmann & Henn in Henn & Wilson
…………+-Art: elachys Weitzman [M.], 1984 (Schilfsalmler)
…………+-Art: eos Durbin, 1909
…………+-Art: epicharis Weitzman & Palmer, 1997
…………+-Art: eques (Steindachner, 1882) Weitzman & Palmer, 1997 (Blutsalmler)
…………+-Art: erythrostigma (Fowler, 1943) Ortega & Vari, 1986 (Fahnen-Kirschflecksalmler)
F
…………+-Art: fernandezi Fernandez-Yépez, 1972
…………+-Art: flammeus Myers, 1924
G
…………+-Art: georgettae Weitzman & Palmer, 1997
…………+-Art: gracilior Géry, 1964
…………+-Art: gracilis Fernandez & But, 1996
…………+-Art: griemi Hoedeman, 1957
…………+-Art: guarani Mahnert & Géry, 1987
H
…………+-Art: haraldschultzi Travassos, 1960
…………+-Art: hasemani Fowler, 1913
…………+-Art: herbertaxelrodi Géry, 1961 (Schwarzer Neon)
…………+-Art: heterorhabdus Fowler
…………+-Art: hildae Fernandez-Yépez, 1950
I
…………+-Art: igneus Miquelarena, Menni, Lopez & Casciotta, 1980
…………+-Art: iheringi Fowler, 1941
…………+-Art: inconstans Géry, 1977
J
K
L
…………+-Art: latus Fowler, 1941
…………+-Art: loretoensis Ladiges, 1938
…………+-Art: loweae Costa & Géry, 1994
…………+-Art: luetkenii Malabarba, 1989
M
…………+-Art: maculicauda
…………+-Art: maxillaris Fowler, 1932
…………+-Art: megalopterus Weitzman & Palmer, 1997 (früher Megalamphodus)
…………+-Art: melanopleurus Ellis, 1911
…………+-Art: melasemeion
…………+-Art: melazonatus Durbin in Eigenmann, 1908
…………+-Art: meridionalis Ringuelet, Miquelarena & Menni, 1978
…………+-Art: metae Eigenmann & Henn, 1914
…………+-Art: micropterus Weitzman & Palmer, 1997
…………+-Art: milleri
…………+-Art: minimus Durbin, 1909 (Zwergsalmler)
…………+-Art: minor Durbin, 1909
…………+-Art: mutabilis Costa & Géry, 1994
N
O
P
…………+-Art: panamensis Durbin in Eigenmann, 1908
…………+-Art: parvellus Ellis, 1911
…………+-Art: peruvianus Ladiges, 1938
…………+-Art: piabinhas Fowler, 1941
…………+-Art: poecilioides Eigenmann, 1913
…………+-Art: procerus Mahnert & Géry, 1987
…………+-Art: pulchripinnis Ahl, 1937
…………+-Art: pyrrhonotus Burgess, 1993
…………+-Art: pytai Géry & Mahnert, 1993
Q
R
…………+-Art: reticulatus Ellis, 1911
…………+-Art: ‘robertsi’ (Synonym zu H.bentosi / Sichelsalmler)
…………+-Art: robustulus Ortega & Vari, 1986
…………+-Art: rosaceus Durbin, 1909 (Schmucksalmler, früher unter H.bentosi rosaceus, H.ornatus gehandelt) [DATZ 7/1999]
…………+-Art: roseus Weitzman & Palmer, 1997
S
…………+-Art: saizi Géry, 1964
…………+-Art: santae Fowler
…………+-Art: savagei Bussing, 1967
…………+-Art: schauenseei Fowler, 1926
…………+-Art: scholzei Ahl, 1937
…………+-Art: scutulatus Lucena, 2003
…………+Art:—serpaeDurbin in Eigenmann, 1908 Hyphessobrycon eques
…………+Art:—simulansGéry, 1963 Paracheirodon simulans (Blauer Neon)
…………+-Art: simulatus (Géry, 1960) Weitzman & Palmer, 1997
…………+-Art: socolofi Weitzman, 1977 (Peru-Kirschflecksalmler)[DATZ 8/2000]
…………+-Art: sovichthys Schultz, 1944
…………+-Art: stegemanni Géry, 1961 (Savannensalmler)
…………+Art:—stictusDurbin, 1909 Hemigrammus stictus
…………+Art:—stigmatiasFowler, 1913 Axelrodia stigmatias
…………+-Art: stramineus Durbin, 1918
…………+-Art: sweglesi (Géry, 1961) Weitzman & Palmer, 1997 (Roter Phantomsalmler)
T
…………+-Art: takasei Géry, 1964 (Kaffeebohnensalmler)
…………+-Art: taurocephalus Ellis, 1911
…………+-Art: tenuis Géry, 1964
…………+Art:—thompsoniFowler, 1949 Bryconella pallidifrons
…………+-Art: tortuguerae Bählke, 1958
…………+-Art: tropis Géry, 1963
…………+-Art: tukunai Géry, 1965
U
…………+-Art: uruguayensis (Fowler, 1943) Weitzman & Palmer, 1997 (früher Megalamphodus)
V
…………+-Art: vilmae Géry, 1966
W
…………+-Art: wajat Almirà Â³n & Casciotta, 1999
…………+-Art: weitzmanorum Lima & Moreira, 2003
…………`o-Art: werneri Géry & Uj, 1987

Parc Merveilleux Sommer 2003

Den Park hatte ich im Sommer 2003 besucht. Es ist ein kleiner Park in Luxemburg mit einem Märchenpark, kleinem Tropenhaus, Freigehege mit Vögeln und Wildtieren, mit Spielplätzen und kleinen Fahrgeschäften, die auf Kinder in einem Alter von 3-8 Jahren ausgelegt sein dürften. In dem kleinen Waldstück gibt es auch die Möglichkeit für ein kleines Picknick. Im Zentrum des Parks gibt es auch ein kleines Restaurant neben dem auch das Tropenhaus liegt.

Parc Merveilleux 1 Parc Merveilleux 2
Parc Merveilleux 3 Parc Merveilleux 4
Parc Merveilleux 5 Parc Merveilleux 6
Parc Merveilleux 7 Parc Merveilleux 8
Parc Merveilleux 9 Parc Merveilleux 10
Parc Merveilleux 11 Parc Merveilleux 12
Parc Merveilleux 13 Parc Merveilleux 14
Parc Merveilleux 15 Parc Merveilleux 16
Parc Merveilleux 17 Parc Merveilleux 18
Parc Merveilleux 18 Parc Merveilleux 19
Parc Merveilleux 20 Parc Merveilleux 21

Fazit:

Im Großen und Ganzen hat mir das kleine aber feine Tropenhaus am besten gefallen.Wer Kleinkinder hat und mal in Luxemburg ist liegt mit einem kurzen Abstecher sicher nicht verkehrt .

Links

Parc Merveilleux

Aquaristik ohne Geheimnisse


Die Mattenfilterseite

Adresse: www.deters-ing.de

Seitenthema: Aquaristik

Spezielles: Mattenfilter

ein Großteil dieser Seiten sind dem als HMF oder HHMF abgekürzten Hamburger MattenFilter gewidmet.
Hier wird dieser Filter nicht nur theoretisch behandelt, sondern es gibt auch viele Hinweise zur Praxis und ein Diskussionsforum .

Die zahlreichen Berechnungstools , nicht nur zum Filter, suchen im deutschsprachigen Internet ihresgleichen, z.B.:

  • Wasserwerte
  • Tragfähigkeiten von Zimmerdecken
  • Pumpenleistung/Erforderliche Pumpengröße
  • Mattengröße eines Hamburger Mattenfilters
  • Gewicht eines Aquariums

…u.s.w.

Es gibt auch eine FAQ , wo häufig gestellte aquaristische Fragen beantwortet werden, wie z.B.:

  • Kann man per CO2 den pH-Wert senken?
  • Wie oft muss man ein Aquarium sauber machen?
  • Wie wird man Blaualgen los?
  • Wann muss man Neonröhren tauschen?

… und vieles mehr.

In Datz 12/2003 hat Olaf sein Wissen über den “Hamburger Mattenfilter” preisgegeben.

Kölner Zoo Sommer 2003

Auf der Rückreise von Düsseldorf entschlossen wir uns noch, das Aquarium des Kölner Zoos zu besuchen. Als wir angekommen waren, gab es ein paar Diskussionen an der Kasse, da es anscheinend vor ein paar Jahren noch möglich war, ein Ticket nur für das Aquarium zu lösen. Nichts desto trotz nahmen wir den Mehrpreis in Kauf, was sich auch lohnt. Das Haus bietet einen sehr schönen Aquaristik- und Terraristikberreich, der sich sehen lassen kann. Auch der Außenbereich überzeugte durch große und schön gestaltete Gehege, so dass aus unserem kurzen angedachten Besuch 5 Stunden wurden.

Kölner Zoo 1 Becken eingangsbereich
Kölner Zoo 3 Kölner Zoo 4
Kölner Zoo 5 Kölner Zoo 6
Kölner Zoo 7 Kölner Zoo 8
Kölner Zoo 9 Kölner Zoo 10
Kölner Zoo 11 Kölner Zoo 12
Kölner Zoo 13 Kölner Zoo 14
Kölner Zoo 15 Kölner Zoo 16
Kölner Zoo 17 Kölner Zoo 19
Kölner Zoo 20 Kölner Zoo 21
Kölner Zoo 22 Kölner Zoo 23

Fazit

Den Kölner Zoo würde ich jederzeit wieder besuchen bzw. ihn weiterempfehlen, auch wenn der Geldbeutel den hohen Eintrittspreis nicht allzuoft verträgt.

Links

potamotrygon.de
zoo-infos.de

Salmler-Brutentwicklung


Brutentwicklung

Die Entwicklung eines Salmlers (in diesem Fall Aphyocharax anisitsi ) vom Laich zum fertigen Jungfisch.

Frisches Laichkorn

Frisches Laichkorn, etwa 0,9-1mm im Durchmesser.

unbefruchtetes Salmlerlaichkorn

unbefruchtetes Salmlerlaichkorn, etwa 0,9-1,1mm im Durchmesser. Man erkennt in der Auflichtaufnahme gut den weißen Kern, der sich nicht mehr weiter entwickelt. Diese Eier verpilzen recht schnell und müssen entfernt werden.

Salmlerlarve wenige Stunden nach dem Schlupf

Salmlerlarve wenige Stunden nach dem Schlupf; etwa 2,2-2,5mm lang.

Rotflossensalmler-Brut, 7 Tage alt

Brut, 7 Tage alt

Rotflossensalmler-Brut, 20 Tage alt

Rotflossensalmler -Brut, 20 Tage alt

Rotflossensalmler-Brut, 24 Tage alt

Rotflossensalmler-Brut, 24 Tage alt

Corydoras sterbai Farbabweichungen


Farbvariationen von C. sterbai

C_Sterbai normal 8Jahre

Als ich den Artikel über C.sterbai von Hans-Georg Evers in der Aquaristik aktuell 6/2004 las, fiel mir der Schriftzug “Black sterbai” auf.
Ich musste den Text aber schon zweimal lesen, um zu verstehen, wo die Unterscheidungsmerkmale liegen sollen. Sahen da nicht ein paar meiner C.sterbai im Keller auch so aus? Wie waren die Unterscheidungsmerkmale noch?
Dichtere Körperzeichnung, rußig dunkle, farbige Brust und Bauchflossen, die sonst durchsichtig schienen, deutlich längere Pektoralstachel.
Nun konnte mich auf meinem Sessel nichts mehr halten.
Hatte mich da nicht jemand auf der Börse gefragt, warum der eine denn so dunkel gegenüber den Anderen wirkt?
Mit großen Schritten ging es nun in denn Keller!
Ja, da waren wirklich ein paar Stück unter denn Jungtieren, die viel dunkler waren!

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Nun zückte ich denn Fotoapparat um ein paar Schnappschüsse zu machen. (Die Bilder waren miserabel)
Ich schickte Ingo Seidel ein Foto, der natürlich nicht viel darauf erkannte.
Ich versprach, ihm bei Gelegenheit bessere Bilder zu senden.
Dabei blieb es dann auch, da mir immer was dazwischen kam.

Als Peter den Steckbrief auf unserer Seite veröffentlichte, fiel mir auf dem Bild auf, dass der abgebildete C.sterbai nicht gerade meiner Traumform entsprach. (deformierte Körperform)
Nun musste ein neues Bild her!
Ich baute im Keller ein kleines Fotobecken auf. Wenn ich schon gerade dabei war, wollte ich nun auch die verschiedenen Farbabweichungen in Bildern festhalten. Zuerst sollten es die dunklen sterbai(Black sterbai ?) sein , was sich schwieriger als geplant erwies. Wer mal versucht hat zwischen ca. 200 wuselnden sterbai ausgerechnet die dunkelsten herauszufangen, weiß, von was ich rede.(-:
Was soll ich sagen,ich hab es irgendwann aufgegeben und habe mich mit jenen begnügt, die ich fangen konnte und die eine etwas dunklere Körpergestallt und Brustflossen hatten.
Jetzt noch die Tiere umsetzen und knipsen. Na, wie sollte es anders sein? Alle Versprechungen halfen nichts.
Die Models wollten sich einfach nicht so ins Licht rücken wie ich es gerne wollte. Hinzu kam noch, dass mein Sohn mich alle 5min fragte wann wir denn jetzt endlich Schlittenfahren gehen würden. Irgendwann hat es dann doch noch hingehauen dass man C.sterbai darauf erkennt konnte.
Da waren einmal der sterbai Albino, der unter den Nachzuchten auftauchte und auch der einzige blieb.

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C_sterbai albino

Mit ein Grund hierfür ist bestimmt auch, dass ich alle weißen Eier vorsorglich entferne, um das Aufzuchtwasser in den Aufzuchtschalen nicht unnötig mit vergammelnden Eiern zu belasten. Die anderen drei waren welche, die zwar rote Augen hatten, aber nicht weiß wie Albinos sondern in der Körperfarbe etwas blasser sind und die Körpergestallt etwas disharmonisch erscheint.(In dieser Fehlfarbe hatte ich die letzten 3 Jahre ca. 10 Tiere, die ein Heim in meinem Gesellschaftsbecken gefunden haben)

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C_sterbai fehlfarbe

Der dritte im Bunde ist der etwas dunklere Corydoras, bei dem die orangen Flossen richtig ins Auge stechen. Die Dunklen Tiere machen etwa 1% der Jungtiere aus.

C_Sterbai black

Persönlich halte ich die Black sterbai für eine Laune der Natur, die hin und wieder auftaucht.
Solltet Ihr auch solche Erfahrungen mit Fehlfarben haben, würde ich mich sehr über Fotos oder ein Mail freuen…

Henry Buchmann

Corydoras sterbai


Corydoras sterbai

C.sterbai mit Krüppelwuchs

Nachzuchten abzugeben

Ich habe ein paar Nachzuchttiere dieser Art abzugeben. Bei Interesse: meine Mailadresse steht im Impressum.
Henry

Literatur:

Autor:Knaack, Joachim (1962)
Titel:Zwei neue Panzerwelse, Corydoras haraldschulzi und Corydoras sterbai
Zeitschrift:Senck. Biol., 43(2): 129-135

Autor:Evers, Hans-Georg (1993)
Titel:Prachtpanzerwelse
Zeitschrift:Das Aquarium 27(9):4-7

Autor:Mayland, Hans J. (1996)
Titel:Panzerwelse
Zeitschrift:Das Aquarium 30(7):12-17

Autor:Greven, Prof. Dr. Hartmut (2001)
Titel:Wissenschaftliche Literatur für Sie ausgewertet
Zeitschrift:Das Aquarium 35(4):18-19

Zeitschrift:Aquarium Heute , 1990, Ausgabe 4, Seite 15

Autor:Sageret, Annie & Alain Sageret (1997)
Titel:Corydoras – “Die Heilsarmee”
Zeitschrift:Aquarium live 1(3);34-40

Autor:Knaack, Joachim (1963)
Titel:Beiträge zur Kenntnis der Callichthyiden
Zeitschrift:Aquarien Terrarien 10(5):215-216

Autor:Knaack, Joachim (1966)
Titel:Beiträge zur Kenntnis der Systematik des Genus Corydoras
Zeitschrift:Aquarien Terrarien 13(5):166-173

Zeitschrift:DATZ , 1989, Seite 651
Zeitschrift:DATZ , 1990, Seite 212
Zeitschrift:DATZ , 1991, Seite 650
Zeitschrift:DATZ , 1995, Seite 334

Autor:Schmidt, Alexandra (2001)
Titel:Zum Paarungsverhalten zweier Panzerwelse
Zeitschrift:DATZ 54(4):18-19

Autor:Dörfler, Veronika (1997)
Titel:Corydoras sterbai
Zeitschrift:Du und Dein Aquarium 17(12):13-15

Autor:Seuss, Werner (1998)
Titel:Panzerwelse der Gattung Corydoras Teil 2: Zuchtvoraussetzungen
Zeitschrift:Du und Dein Aquarium 18(12):14-19
Text:

Autor:Dörfler, Veronika (1999)
Titel:Müssen Panzerwelse zur Zucht angesetzt werden?
Zeitschrift:Du und Dein Aquarium 19(3):8-9

Zeitschrift:TI Aquaristik Fachm. , 1992, Ausgabe 111, Seite 11

Zeitschrift:TI Aquaristik Fachm. , 1995, Ausgabe 121, Seite 28

Zeitschrift:VDA-aktuell , 1997, Ausgabe 4, Seite 35

Zeitschrift:Aquaristik aktuell , 1993, Ausgabe 2, Seite 37

Zeitschrift:Aquaristik aktuell , 1996, Ausgabe 4, Seite 63

Zeitschrift:Aquaristik aktuell , 1997, Ausgabe 6, Seite 58

Autor:Knaack, Joachim (2000)
Titel:Panzerwelse aus dem oberern Rio Guapore
Zeitschrift:Aquaristik aktuell 8(7):28-34

Zeitschrift:Aquarium exclusiv , 1998, Ausgabe 1, Seite 40

Autor:Evers, Hans-Georg (2002)
Titel:Panzerwelse im Aquarium
Zeitschrift:DATZ 55(10):Aquarein-Praxis 6-8

Autor:Evers, Hans-Georg (2002)
Titel:Der lange Weg der Panzerwelse
Zeitschrift:TI Aquaristik Magazin 34(167):10-13

Autor:Brandner, Mike (2002)
Titel:Corydoras sterbai & Co. – nachgezüchtet einfach so?
Zeitschrift:DATZ 55(4):Aquarien-Praxis 8-10

Autor:Knaack, Dr. Joachim (2002)
Titel:Bemerkungen zum taxonomischen Wert des Pektoralstachels innerhalb der Gattung Corydoras Lacepede, 1803
Zeitschrift:BSSW Report 14(2):15-23

Autor:Seuss, Werner (1998)
Titel:Panzerwelse der Gattung Corydoras
Zeitschrift:at info16(5):69-70

Zeitschrift:at info , 1998, Seite 110

Autor:Dörfler, Veronika (1999)
Titel:Muss man Panzerwelse zur Zucht ansetzen? Neue Erfahrungen mit Corydoras sterbai
Zeitschrift:at info17(8-9):112

Autor:Schiller, Erik (2002)
Titel:Klimatische Aspekte bei der Haltung von Panzerwelsen
Zeitschrift:at info 20(8-9):109-110

Autor:Evers, Hans-Georg (2003)
Titel:Die schönsten Panzerwelse
Zeitschrift:DATZ 56(2):Aquarien-Praxis 2-4

Autor:Knaack, Joachim (2003)
Titel:Angaben zum Typenmaterial von Arten des Genus Corydoras La Cepede, 1803 aus dem oberen Rio Guapore (Brasilien, Mato Grosso, Raum Pontes e Lacerda)
Zeitschrift:BSSW Report 15(1):16-23

Autor:Evers, Hans-Georg (2004)
Titel:Corydoras sterbai & Co.
Zeitschrift:Aquaristik aktuell 6/2004 10-13